Kann man von daher sagen, daß die maoistische Führung eine konseauent revolutionär-marxistische führung sei? Sicher nicht. Denn der Bruch mit dem Stalinismus ist rein praktisch, kein grundiegender Bruch aufgrund eines klaren Verständnisses des Stalinismus und einer radikalen Kritil seiner internationalen Strategie, seines Programms und seiner Methoden. Die maoistische Führung hat die Theorisierung der Erfahrung der internationalen Arbeiterbeweaumn ninht aecimiliert. Die theoretischen Errungenschaften des europäischen revolutionären Mai
xismus | Kautsky vor 1914, Trotzki, Luxemburg) sind ihr zutiefst fremd. Sie entstammı de stalinistischen Schule, weigert sich, mit dem stalinistischen Rahmen frontal zu brechen und ba schränkt sich darauf, eine je nach der Periode mehr oder weniger "linke" Interpretation der stalinistischen Problemstellung zu geben, um sie mit der konkreten Praxis in China in Einklang zu bringen. So übernimmt Mao die meisten stalinistischen Thesen: Theorie der Revolution in Etappen, revolutionäre Tugenden der " nationalen Bourgeoisien" , Taktik des "Vierklassenblocks" , Monolithismus der Partei, usw... Und aufgrund dieser Thesen unterstützte Mao dann zum Beispiel die ultra-opportunistische Politik der KP Indonesiens unter Aidit.