Mitglteder der PVAP (Polnische Vereinigten Arbeiterpartei), die seit dem August 1980 eine aktıve Rolle bei der in Polen innehatten brachten die wegung tür die Erneuerung rechte innere position bel der Pr einen wichtigen Schritt nach vorne Parteigenossen aus etwa zwanzig Regionen kamen als Vertreter horizontaler Zellenkoordinatıonen am 15 Aprıl zı iner ersten nationalen Versammluns in der Universität von Torun zusammen Mehrere hundert Genossen diskutierten einen ganzen Tag lang über die Aufgaben der Opposition innerhalb der PVAP und nahmen drei Resolutionen an Schon in der Woche vor dem IX Plenum des Zentralkomitees am 28. und 29 März zeigte sich eine starke Opposition durch die Resolutionen und Telegramme, die ans Zentralkomitee geschickt wurden. Insbesondere protestierte man gegen den Beschluß des Politouros, den Mitgliedern der PVAP zu verbieten, an den Streiks teilzunehmen (was nicht befolgt wurde) Man forderte, daß eine Vereinbarung mit Solidarität abgeschlossen werde, nahm die Haltung der Parteiinstanzen in dieser Affare aufs Kor, In den meisten Resolutionen stand auch die Forderung, die schon oft von Oppositionellen erhober worden war, nämlich sofort Neuwahlen auf allen Ebenen der Partei vorzunehmen und den IV. außerordentlichen Kongreß in kürzester Frist einzuberufen Diese Wahlen sollten nach dem Wunsch der Opposition demokratisch und geheim durchgeführt werden, und die Zahl der Kandidaten für alle Führungsposten sollte unbegrenzt sein.
Am 15. April errang in Torun die Opposition ihren ersten Sieg - in der Stadt, wo die erste horizontale Zellenkoordination entstanden war Dabei war deren Parteiserer des Betriebes owim Zbigniew Iwanow, aus der Partel ausgeschlossen worden! Ryszard Lukasiewicz, der zweite Organisationssekretär der PVAP auf nationaler Ebene, der von der Parteiführung als Beobachter geschickt worden war, sah ich ilen zu une ender l "den Willen der Baanzuerkennen und zu erklären, daß ' dieses Forum sehr nützlich ist" und diese Bewegung nicht gegen die Statuten verstößt Damit wurde de facto das Recht auf Opposition anerkannt und der Ausschluß Iwanows in Frage gestell (die Kontrollkommission des Zentralkomitees hatte den Ausschluß zwar bestätigt, aber Iwanow führt nach wie vor die PVAP bei "Towimor" und ist von seinen Parteigenossen als Sekretär bestätigt worden).
-von Cyril Smuga 16 April 1981 teufeindlich zu sein: erklante auf dem Viele von uns beschuldigt man Treffen ein alter Aktivist, der seit 1923 der Partei angehörte, aber nichts ist parteiteindlich, außer wenn man zum Beispiel die Rückkehr zum Kapitalısmus vorschlägt Alles muß man sagen dürfen " Die Versammlung war proppevoll und nicht jeder hatte diesse!ben Ideen uber das, was langfristig politisch geschehen sollte So ergritt auch Andrzej Werblan in der Diskussion das Wort, ein Mann, der zur Zeit Gereks im Politbüro saß und damals über den Intellektuellensektor herrschte als Wächter der strengsten stalinistischen Orthodoxie Zwar setzte er sich für das Recht Iwanows, in der Partel zu bleiben, ein, aber er erklärte auch den anwesenden Journalisten, in dieser Bewegung werde viel über den Strang geschossen aber das sei nur natürlich es sei halt eine Reaktion auf dıe bürokratischen Abweichungen. Nach Werblan geht es darum, Ver un Ban Deale man Deshalb müsse man ihr gegenuber offen sein Zwar stimmten alle Genossen darin überein, Demokratie für die Partei zu fordem, aber viele unter ihnen glaubten, daß die Bürokratie reformiert werden könne Einer der Redner unterstrich, daß die Partei nicht mit der Regierung. sondem mit Solidarität zusammengehen musse, weil die Arbeiterklasse nicht als Stiefkind der Partei behandelt werden dürfe*, aber andere blieben der Gewerkschaft gegenüber noch vorsichtig Makelonellen umte eindi gle der Par- fraktionellen Umtrieben' tel nur schaden könnten, wenn sie wieder ihre Legitimität errungen hat und Einheit braucht, um zu regieren". Eine Haltung, die ziemlich im Gegensatz steht zu den jenigen, die noch vor kursitzer von Volkspolen " zu zerstören zem dazu aufrielen, den Club der Be- Zbigniew Iwanow ging in seinem Redebeitrag die Aufgabe an, die derzeitigen Aufgaben zu nennen Damit das nächste Plenum des Zentralkomitees die Basismitglieder nicht genauso enttäusche wie das vorhergehende, schlug er vor. etwas Druck auf das X. Plenum auszutben". , permanente Sitzungen in den Betrieben abzuhalten, während es tagt, und die Ersten Sekretäre der grossen Fabriken als Beobachter dorthin zu schicken Wenn man sie nicht rein- 1aßt, bleiben sie einfach vor dem Zentralkomitee stehen sie wird man bestimmt nicht als Antisozialisten wegjagen können. (..) Da die führende Rolle der Partei in der Verlassung verankert ist, ist jeder Pole ein bißchen Mitglied der Partel. Wenn bestimmte Sachen gefuhr er fort, und wamte dann eindringlıch vor der Gefahr einer neuen Maniulation Damit meinte er oftensichtich die welche sich erst allerjungs als Befürworter der Erneuerung zu erkennen gaben, die in der Fuhrung der Partel oder des Establishments sitzen Auch etliche andere Redner sprachen in diesem Sinne
Im Namen des "Karl-Marx-Clubs von Warschau betonte Lamentowicz, ein Dozent der zentralen Parteischule, wie wichtig es sei, schon jetzt die Kandidaten für die Führung der Partel auszusuchen Indes trat er auch dafür ein, daß * 15 bis 20% der derzeitigen Fuhrung wiedergewählt werden solle. damit die Kontinuität gewahrt bleibt* Mehrere Resolutionen wurden auf der Versammlung gefaßt, darunter ein Aufruf an die Parteimitglieder, 'während zu sein der Tagun in Dokument für die Bruderparteien, in dem die wirkliche Situation von Partei und Staat in Polen erklärt wird, sollte von diesem Plenum verfaßt werden". Schließlich wurde eine Erklärung zu den kurztristigen Aulgaen der Oppositionellen angenommer Sie werden sich dafür einsetzen, daß in den Statuten die horizontalen Strukturen legalisiert werden und schon beim nächsten Plenum Anderungen in der arteltührung vorgenommen werder die abgesetzten Parteifunktionäre sollen ihren Sitz im Zentralkomitee reprăsentativen Arbeitergenossen überlassen Was den nächsten Parteikongreß angeht, so heißt es in der Erklärung. daß die Vorbereitungskommission nicht die Anträge der Basis berücksichtigt und sie nicht das Vertrauen aller Mitglieder genießt Sie müßte mit den horizontalen Strukturen zusammenarbeiten Keiner soll für eine Führungsfunktion kandidieren, wenn er nicht von seiner Zelle vor- Besch, en de uste des kandedin dem für sämtliche Funktionen soll vorher veröffentlicht werden Mit einer "Internationale" aus voller Kehle ging die Versammlung zu Ende, und die Delegierten wollen sich bald wiedersehen Die Opposition in der PVAP ist also nun zur Wirklichkeit geworden. Die Zukunft der politischen Revolution in Polen hängt zum großen Tell davon ab inwieweit es der aktive Flügel der Opposition fertigbringt, sich der "Solidarität" zuzuwenden mit konkreten Vorschlägen und Seite an Seite mit den fortgeschrittensten Aktivisten um die Einheit der Gewerkschaft, um die innergewerkschaftliche Demokratie und gegen die Praxis der Geheimverhandlun gen zu kämpfen.