Inprekorr 1971–1992

Archiv der Internationalen Pressekorrespondenz der IV. Internationale

Chronologie der jüngsten Arbeiterkämpfe in Spanien

Inprekorr Nr. 9, 15. November 1971 · S. 17-21 · 2.465 Wörter

Spanischer Staat Gewerkschaften und Streiks Frankreich Jugend und Studenten

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CHRONOLOGIE DER JUNGSTEN ARBEITERKÄMPFE IN SPANIEN ++++++++++++++++++++*++* 1+++++++++++++ ++ FUNF MONATE KAMPF BEI S.E.A.I.

SEAT ist mit ca. 21 000 Arbeitern das größte spanische Unternehmen. Seit 10 Jahren war das Unternehmen in seiner Gesamtheit von keinem bedeutenden Streik betroffen. Die in einzelnen Abteilungen ausgebrochenen Bewegungen konnten sich mangelnder Information und aktiver Solidarität nicht suedehnen. Die Unter nehmensleitung, Repräsentant des aufgekiärten Großkapitals, ar bemüht, jede Bewegung im Keime zu ersticken und die verschiedenen Abteilungen weitmöglichst aufzuspalten.

Die einzige wirklich verankerte Organtation bei SEAT ist die KP Spaniens, die dort die "Arbeiterkommissionen" beherrscht. Die Metallindustrie ist übrigens im ganzen gesehen ein Bereich, wo die Kl Spaniens vorrangig verankert ist. Das starke industrielie Wachstum der letzten 10 Jahre hat doet in großen Produktionseinheiten eine Arbeiterklasse konzentriert, die zur Mehrheit aus pro- • letarisierten armen Bauern besteht. Dies erklärt sowohl ihre überaus kämpferische Haltung als auch den besonderen Einfluß, den der stalinistische Reformismus auf sie ausübt.

Daher hat auch anläßlich der Wahl zu den Staatsgewerkachaft• (CNS) im letzten Mai SEAT die Wahlaufrufe der KP Spaniens befolgt (Wahlbeteiligung von ungefähr 80 %); die Arbeiterkandidaten wurden gewählt, wobei die Vertreter der KP Spaniens den größten Stimmenanteil auf sich vereinigen konnten. Während iniden meisten der anderen Großbetriebe - vor allem in Barcelona und im Bagkenland - die von den revolutionären Gruppen geführte Boykottkampagne zum ersten mal ein massives Echo fand, hat bei SEAT nur die Abteilung 5 die Wahlen boykottiert. Aber an dem Tag, an dem die Arbeiter ihren Wahlzettel in die Urne warfen,_ haben 14 000 die Arbeit niedergelegt, um die Bezahlung der Karwochen Prämie von 30 DM zu verlangen, vor der die Werksleitung sich drücken wollte.

Am 5. Juni führte die Werksleitung die obligatorische Nachtschicht für die Abteilung 1 ein. Am 7. Juni streikten die 4000 Arbeiter dieser Abteilung und wurden alsbald von mehreren Werkstätten anderer Abteilungen (z.B. Werkstatt 114 von Abteilung 7) unterstützt. Samstag den 12. Juni sperrte die Direktion 5000 Streikende für zwei Tage aus, wobei sie mit 7 Entlassungen drohte. 23 Arbeiter wurden disziplinarisch bestraft, davon 7 kurz zuvor gewählte Gewerkschaftsdelegierte.

Seit dem 9. Juni hielt die Polizei die Fabrik umstellt, und die Arbeiter wurden beim Betreten systematisch durchsucht. Die polizeiliche Überwachung verstärkte sich in den Werkhallen, und die Spannung wuchs. Die Genossen der... "Liga Comunista Revolucionaria" und ibre Sympathisanten der Gruppe "Proletario", riefen auf zur Ausweitung des Kampfes, zur Einberufung von Arbeiterversammlungen, zur Wahl von Kampfkomițees in jeder Werkstatt und zur Koordination aller Komitees. Jedoch kehrten die Arbeiter, ohne etwas erreicht zu haben, am 16.. Juni zur Arbeit zurück, weil sie wieder isoliert geblieben waren.

Im Sommer ging die Agitation weiter. Das Arbeitsgericht mußte am 31. Juli über den Fall der 23 Arbeiter befinden. Am 29. griff ein Stoßtrupp der LCR den Verkaufssalon von SEAT an der Plaza Cerda an, warf die Fensterscheiben ein un schmierte an die Wände: "Wiedereinstellung der entlassenen Arbeiter", "Befreiung der verhafteten Arbeiter". Für die 31. rief die KP zum Streik auf und berief vor dem von Polizisten umstellten Arbeitsgericht eine Versammlung ein.. Ca. 300 von den 600 anwesenden Arbeitern folgten unseren Genossen zur Demonstration zur Gran Via, einer der Hauptstraßen Barcelonas. Das forderte die Direktion von SEAT auf, die gekündigten Arbeiter wieder einzustellen oder zu entschädigen. Anfang Oktober stieg der Zorn der Arbeiter aufgrund der Weigerung der Direktion, sie wiedereinzustellen. In der Woche vom 11. zum 15. 10. entwickelte sich die Agitation in den Werkstätten. Am Montag den 17.10 beschloß die Arbeiterkommission, die entlassenen Arbeiter mit Gewalt an ihre Arbeitsplätze zu bringen.

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DER BLUTIGE MONTAG

In den ersten Morgenstunden des 17.10. formierten si h Arbeiterposten am Werkseingang und an den Bushaltestellen vor dem Werk.

te kehren sie mit uns zu ihren Arbeitsplätzen zurück". Die entlassenen Arbeiter drangen im Schutze von fünfzig ihrer Kollegen trotz der Torwachen in das Werk und kehrten in ihre Abtejlung | zurück. Man hielt eine Versammlung ab und beschloß den Streik. In einem Demonstrationszug ging man in die anderen Abteilungen, schob die Wächter beiseite: die 1., die 5-, dann die 4. und 7., schließlich stand die ganze Frühschicht in Streik, versammelte sich vor den Büros der Direktion und besetzte das Werk.

Sofort wurde die Fabrik von bewaffneter Polizei auf Jeeps umzingelt und isoliert; die Verwaltungsgebäude wurden von einer dichten Reihe von Polizisten abgeschirmt. Worauf sich die Arbeiter alle in die Abteilung 1 zurückzogen: Jetzt hieß es, den kimpf zu organisieren. Die Direktion hatte nur noch ein vor Augen: die Räumung des Werks. Über Lautsprecher forderte sie die Streikversammlung auf, eine Delegation zu wählen, die mit ihr verhandelt. Sie stieß auf einmütige Ablehnung: "Wiedereinstellung! Wiedereinstellung!" Der Chef der Polizeitruppen erschien am Ort. Die Spannung stieg rasch, und die Reihen der Polizisten schlossen sich enger zusammen. Die KP-Genossen zeigten geradezu übermäßigen Eifer in ihren Aufrufen, Ruhe zu bewahren, in ihren Versuchen, mit der Direktion und der Polizei einzulen. ken und zu verhandeln. Als ein revolutionärer Genosse verlangte, man solle die Selbstverteidigung organisieren, wurde er von der KP heftig angegriffen mit den Rufen "Provokateur!". Indessen, als einige Augenblicke später die Polizei zum Angriff überging und in Jeeps und auf Pferden ins Werk eindrang, gaben die Arbeiter eine ebenso massive wie meisterhafte Antwort. 5000 Arbeiter schlugen sich mit fester Entschlossenheit. Alles, was ihnen unter die Hände fiel, wurde als Waffe benutzt: Eisenstangen, Werkzeuge, Eiszelteile. Mit leeren Kanistern errichtete man rudimentäre Barrikaden. Improvisierte Molotow Cocktails warfen die ersten Angriffe zurück; Wasserleitungen zur Brandbekämpfung und Feuerlöscher wurden gegen den Tränengashagel eingesetzt. Einige Hallen des Werks wurden von der Polizei eingenommen, aber die Abteilung 1 hielt immer noch durch. Darauf konzentrierte sich nu der Angriff; das Dach wurde aufgerissen, und ein Hubschrauber, der zur Verstärkung herange das Innere mit Granaten. Schließlich kamen die Arbeizogen wurde, bestreute ter halberstickt heraus; eine Gruppe warf einen Polizisten vom Pferd und verprügelte ihn. Beifdieser Geleginheit schoß die Polizei: drei Arbeiter fielen. Antonio Ruiz Villalba stand nicht wieder auf: er starb im Krankenhaus am Montag den 1. November.

Indes ging der Kampf weiter. Erst mehrere Studen später war das Werk völlig geräumt. Dutzende wurden verhaftet, und etwa 300 Argeitern wurden die Ausweispapiere abgenommen. Auch draußen wurde die Stimmung immer hitziger. Die Spätschicht konnte nicht ins Werk gelangen; sie demonstrierte auf den Strassen der Innenstadt und schlug sich mit der Polizei. KP und Arbeiterkommissio nen riefen zu einer Demonstration für den nächsten Tag auf. 15 Tage lang lebte Barcelona im Takte des Kampfes von SEAT.

2 KAMPFWOCHEN MIT DER LCR

Die Antwort der SEAT Arbeiter war so heftig und massiv gewesen, daß sie sofort ein tiefes Echo in Barcelona hervorrief. Der Bauarbeiterstreik von Madrid hatte wenige Wochen vorher zahlreiche Baustellen mit in den Kampf gezogen. Und oben in Asturien weitete sich der Streik vom staatlichen Bergwerk HUNOSA aus auf Privatbetriebe und sprang bald auf die Metallindustrie über. In Pamplona schlugen sich in dieser Zeit die Streikenden der IMENASA auf der Straße mit der Polizei und errichteten zusammen mit den zur Verstärkung gekommenen Studenten und den Kollegen der KAPLAN Barrikaden. Die Bourgeoisie bekam Angst vor einem" neuen Burgos". Große Polizeikräfte wurden eiligst aus einem Umkreis von 500 km nach Barcelona zusammengezogen. Die Ruhe mußte in der Stadt um jeden Preis wieder hergestellt werden, jeder

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neuauftauchende Kampfherd isoliert, SEAT wieder zum Produzieren gebracht werden. Die Frühschicht wurde für eine Woche ausgesperrt, aber von Mittwoch an ließ man die Spät- und Nachtschicht wieder arbei en. Sie kamen ins Werk, aber um an Ort und Stelle zu streiken.

Überall wurde aktive Solidarität organisiert. Schon am Montag Abend trat die LCR in Aktion: Am Dienstag verteiite sie auf der Demonstration die erste Er klärungdes Lokalkomitees der ICi. Es w r ein schwerer Fehler. In diesem Flugblatt wurde die KP Spaniens sehr hertig angegriffen, was äußerst schlecht ankam. Dieser Fehler beeinträchtigte die Arbeit unserer jensen erheblich; sie reagierten jedoch sofort. Am nächsten Tag erschien eine Erklärung des Provinzkomitees, die in den folgenden zwei. Wochen als Interventionsplattform der LCR fungierte. Unsere Genossen brachten auf jeder Einheitsversammlung. an der sie teilnahmen, dieses Flugblat vom Dienstag vor. Sie übten darüber öftentlich Selbstkritik. Im übrigen: Wenn sie vielleicht anfangs isoliert dastehen konnten, so fanden sie rasch durch den Umfang ihrer Intervention Anklang.

Für SEAT selbst brachten sie drei Flugblätter "SEAT-PROLETARIO" herauss "Alles in den Streik! Keinen einzigen Streikbrecher! Alle vereint bis zum Sieg!" In den Arbeiterkommissionen verteidigten sie ihre Parolen und ihre Interventionsplattform. In den anderen Fabriken von Barcelona un in den Ar beitervorstädten riefen sie zu Solidaritätsstreiks auf. An er Universität organisierten sie die CLAS (-Comité de Lucha en Apoyo a la SEAT), die Kampf komitees zur Unzerstützung von SEAT.

Zu Beginn der zweiten Kampfwoche berief die KP in den beiden Arbeitervor städten von Barcelona, in Sabadell und Rubi, Einheitsversammlungen ein. Die Genossen der LCR traten dort mit einem Flugblattentwurf auf, der in etwa ihre Interventionsplattform wiedergab. Der Flugblatttext, auf den man sich einigte, rief zum Sturz der Franco-Diktatur, zur Schaffung einer revolutio nären Regierung, zur Organisierung von Selbstverteidigungstrupps und Arbeiterkampfgruppen auf. In Sabadell wurde er unterzeichnet vom PSUC (der KP von Katalonien), der KP-Jugend, den Arbeiterkommissionen, der LCR und der 0SO (gewerkschaftliche Arbeiteropposition der orthodoxen Maoisten von der POMLE), in Rubi vom PSUC, der LCR, den Arbeiterkommissionen, der 0S0 und der USO (Arbeiter-Gewerkschaftsbund aus Gewerkschaftsgruppen christlicher Herkunft). (Der Text des Flugblattes von Sabadell wird im Anschluß an diesen Artikel wiedergegeben.)

Daß die KP auf lokaler Ebene diese Erklärung unterschreiben konnte, bezeugt, wie tief die Mobilsierung reichte, und wie sehr von einer breiten Avantgarde die Notwendigkeit begriffen wurde, eine neue Stufe im Kampfe einzuleiten. Die Avantgarde löste sich in der Aktion von der legalistischen Politik der KP Spaniens; ihre revolutionären Aspirationen ließen sich nicht mehr mit dem Programm der Klassenkollaboration, mit der Bündnispolitik mit der "liberalen Bourgeoisie, die der "Pakt für die Freiheit" der KP bedeutet, in Einklang bringen. Die jetzt vorrangige Aufgabe ist, diese Avantgarde für den Aufbau der revolutionären Partei zu gewinnen, daß sie nach ihrem spontanen Bruch mit dem Reformismus der KP zu bewußten Anhängern des Programms der sozialistischen Revolution werden. Die LCR steht jetzt vor der Aufgabe, die wider sprüchlichen Aspekte der Politik der KP Spaniens korrekt zu erfassen und die breiteste Aktionseinheit schaffen, ohne das revolutionäre Programm zu verbergen. Das ist der Weg zum Aufbau der revolutionären Partei. ERGEBNIS

Etwa 70 000 Arbeiter haben in Barcelona gestreikt. Es gab Streiks von 1 Stunde, von 24 Stunden, Demonstrationen von der Fabrik aus auf die Straße... Diese Mobilederung entwickelte sich sowohl in den Fabriken, wo die KP An hänger hat, als auch in denen, wo die revolutionären Gruppen Einfluß besitzen, wo die "Gewerkschaftswahlen" im lezten Mai boykottiert worden waren. Während die SEAT Arbeiter einem erneuten Versuch der Direktion, sie zur Wie deraufnahme der Arbeit zu bewegen, widerstanden, riefen KP und Arbeiterkommis sionen zum Generalstreik für Freitag den 29. Oktober und zu einer neuen Demonstration auf der Plaza Cataluna auf.

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An diesem Freitag standen 70 000 bis 100 000 Arbeiter von Barcelon im Kampi• Nur wenige davon kamen zur Demonstration. Am Dienstag wurde die Arbeit bei SEAT wieder aufgenommen. Es herrscht wieder Ordnung. Eine Ordnung, von der man geglaubt hatte, sie würde ewig : dauen, nachdem es ihr mehr als 10 Jahre Lang gelungen war, jegliche Bewegung der Arbeiter im Keime zu ersticken, die Ordnung der Franco-Diktatur. Eine Ordnung, die sich nur durch Blutber. gießen aufrecht erhalten läßt. Am Vortage war Antonio Ruiz Villalba, einer der Kämpfer vom 18. Oktober, gestorben.

Die Argeiter haben die Arbeit wieder aufgenommen, ohne daß ihre Forderungen erfülit worden wären. Aber sie sind nicht geschlagen. Ihr Sieg liegt woanders, in der mächtigen Solidarisierungswelle, die ganz Barcelona gepackt hat, und im Bewußtsein ihrer eigenen Kraft, das die Arbeiter in der Aktions einheit, die zum ersten Mal bei SEAT Wirklichkeit geworden ist, erlangt ha ben. Die Kollegen haben mit der Arbeitsaufnahme nur den Rückzug angetreten, um die nächste Offensive vorzubereiten.

TEXT DES GEMEINSAMEN FLUGBLATTES:

AN DIE ARBEITER VON SABADELL: SOLIDARITÄT MIT S.E.A.T.!

+++++++ Der Kampf der Arbeiter ist bei SEAT ausgebrochen. Eine enorme Faust, stark, geballt vor Haß gegen den Unterdrücker, hat die Werkstätten, die Fabriken, die Straßen erreicht; sie vereinigt den Atem aller, den Schrei aller, die Hoffnungen der Arbeiter, und sie saust auf den Kopf der Mörder-Diktatur nieder, drauf und dran, ihr einen tödlichen Schlag zu versetzen. Angesichts der Kämpfe der Massen für ihre ökonomischen und politischen Be dürfrisse deckt die Franco-Diktatur ihre wahre, verbrecherische Natur auf: Die Mörderhände in ihrem Dienst täten Arbeiter (in Granada, im Baskenland, in Madrid Pedro Patino, in Barcelona heute), sie schlagen und foltern bestialisch, besetzen Fabriken, Universitäten, Wohnviertel, Schulen...Die Diktatur kann richts von dem geben, was die Arbeiter und das Volk wollen, sie kann ihnen nur tödliche Schüsse bieten; sie versucht zu verhindern, daß die ganzen Lande zu Tausenden erhoben (Bergleute und Metallarbeiter in Asturien, Barrikaden der Arbeiter von IMENASA in Pamplona, stellen von Madrid, Universitäten•••in Katalonien aus Solidarität mit SEAT: Siemens, Pegaso, Cispalsa, Maquinista, Condiesel, Consusa, Ceramicas de Pa piol, Lamparas Z, Philips, Cometsa, Clausor, Catex, Hispano Olivetti, Bella- Terlenka, la Seda, Tornilleria Mata, Odag... insgesamt zwischen 70 000 und 100 000 Arbeiter im Kampf unter der Fahne der Solidarität gegen das Re gime Francos und des Opus Dei) und sich zu einer einzigen riesigen Faust zusammenballen, die ihr zum Henker und Totengräber wird.

Der Kampf der SEAT-Arbeiter ist zu sehen unter der Repression der Diktağur, Geschäfte, Profite und Ausbeutung aufrecht zu erhalten; er ist zugleich zu sehen als Schritt im Kampfe der Arbeiter für ihre ökonomischen und politischen Ziele, die nur erreicht werden durch den Sturz der Diktatur und der Errichtung einer REVOLUTIONÄREN REGIERUNG auf der Grundlage der breite sten Demokratie der Volksmassen. Diese beiden Wege stoßen aufeinander, hart, gewadttätig, unvereinbar miteinander. Es giBt keinen Platz für irgendwelche Kompromisse mit Ausbeutern, die uns ermorden!

Wir müssen die Kämpfe und die Verteidigung auf allen Gebieten so gut organte sieren, daß sie nicht von der Repression liquidiert werden können! NUR DER ALLGEMEINE ORGANISIERTE, ABGESICHERTE KAMPF MACHT DIE AUSEINANDER SETZUNGEN GEGEN DIE DIKTATUR EFFEKTIV. UND DER KAMPF VON SEAT VERLANGT VON UNS:

FABRIKVERSAMMLUNGEN MIT GEWÄHLTEN UND JEDERZEIT ABWAHLBAREN KOMITZES, die Arbeitsniederlegungen, Solidaritätsstreiks für die tapferen SEAT-Arbeiter und für die Ziele der Arbeiterklasse organisieren.

- DEMONSTRATIONEN, die den Kampf gegen die Diktatur IN DIE WOHNVIERTEL tra gen.

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- Selbstverteidigungstrupps und Arbeiterkampfgruppen, die von den Versammlungen organisiert werden, um die Verteidigung der Kämpfe gegen die Re- P Biensägnder Mörder im Dienste der Franco-Diktatur zu garantieren. Organisieren wir den Kampf, um die SEAT-Arbeiter zu unterstützen, indem wir die Streiks ausdehnen, Geld für die Streikenden sammeln und Aktionen organisieren!