Vierhundert Textilarbeiterinnen der Fabrik Laird Fragen eine politische Dimension angenommen, Das Portch in East Kilbridge in Schottland sind für die Parlament war gezwungen, durch Sonderkomitees Forderung nach gleichem Lohn in den Streik getre- und Gesetze in Probleme einzugreifen, die von der ten. Diese Forderung hatten sie an ihren Unterneh- Gewalt in der Familie bis zur Vergewaltigung gehen. mer, den multinationalen Konzern Coats-Paton, Die frühere Zurückhaltung dieser Gesetzgeber gegenzum erstenmal im Dezember 1975 gestellt. Obwohl über der Sphäre des "Persönlichen" und "Privaten" Coats-Paton den Equal Pay Act offen sabotiert hatte, mußte aufgegeben werden aus Angst, das moralische hat die Führung der Textilarbeitergewerkschaft Rückgratder Gesellschaft werde zersetzt. So tritt (TGWU - Tailors and Garment Workers Union)den der Kampf der Frauen sowohl auf dem Gebiet der Streik bei Laird Portch nicht offiziell anerkannt. Die Gesellschaftskrise wie auf dem der Fabrikkämpfe Frauen beschlossen, dennoch zu kämpfen. Dieser heute in den Vordergrund des Klassenkampfes in Kampf der Frauen für gleichen Lohn ist in den letzten 15 Monaten ein durchgehendes Merkmal der Klassenkämpfe in Großbritannien gewesen, während Hochburgen der Arbeiterbewegung im Vergleich we- FÜR DAS RECHT AUF ABTREIBUNG niger kämpferisch waren. In einem früheren Inprekorr-Artikel (Nr. 74 und 75) haben wir die Gründe Von allen sozialen Fragen, die durch die Krise verfür den Rückgang der Lohnkämpfe in der britischen schärft wurden, hat der Eingriff des Staates in den Arbeiterklasse untersucht und vorhergesagt, daß Bereich der Reproduktion und der Fruchtbarkeit der die Kurve der Klassenkämpfe wieder ansteigen wür- Frauen den breitesten Widerstand hervorgerufen. de. Es mehren sich die Anzeichen, daß ein Auf- Tausende von Frauen sind in den Kampf getreten, um schwung der Klassenkämpfe auf der Tagesordnung ihr Recht auf Abtreibung zu verteidigen und auszuweiten. Die Angriffe, die sie abzuwehren versuchen, sind sowohl Ergebnis einer restriktiven Gesetzgebung wie auch des Mangels an entsprechenden Ein- Der Kampf der Frauen hat in diesem Prozeß eine richtungen infolge der Kürzungen, die die Labourrebedeutende Rolle gespielt, Erste Anzeichen für eine gierung im nationalen Gesundheitshaushalt vorgenom Wiedererstarkung der Kampfbereitschaft auf nationa- men hat. Der Kampf für das Recht auf Abtreibung ler Ebene gab es am 17. November vergangenen Jah- hat Auswirkungen bis in den Kern der Arbeiterbeweres, als 60. 000 Angestellte im Öffentlichen Dienst gung gehabt und die Krise der Führung der Arbeiterin London gegen die Kürzung der Sozialausgaben de- klasse schonungslos offengelegt. Aktivisten in der monstrierten. Es nimmt nicht wunder, daß sich die Arbeiterbewegung und den Stadtteilen haben begonnen lohnabhängigen Frauen massiv an dieser Demonstra- die Politik der Parlamentarier, die sie gewählt hation beteiligt haben. Durch die Streichung von 8 Mrd. ben, in Frage zu stellen. In der Sektion North Finch- Pfund Sterling aus dem öffentlichen Haushalt sind ley der Labour-Party z. B. mußte ein Kandidat zahlreiche Staatsangestellte, darunter viele Frauen, zu den Parlamentswahlen nach einer intensiven Deauf die Straße geworfen worden. Und durch diese batte über seine Haltung zur Abtreibung seinen Platz Kürzungen sind die Dienstleistungen für die einzel- einem anderen überlassen. Dies hat sich zumindest nen Familien, die vormals der Staat übernommen in zwei weiteren Wahlkreisen in London wiederholt. hatte, wieder auf die Frauen abgewälzt worden. In jedem dieser Fälle war der Ausgangspunkt die Weigerung dieser "Demokraten" gewesen, den Beschluß der Labour - Parteikonferenz zur Unter- Aber die Ebene des Klassenkampfs verlagert sich stützung des Rechts auf freie Abtreibung auf Staatsgegenwärtig immer mehr von der Frage der Kürzung der Sozialleistungen zum Lohnstop, den die Einkom- kosten in die Praxis umzusetzen. menspolitik der Labourregierung vorsieht. Die Käm- Diese Art von Opposition greift auch in der Gewerkpfe der Frauen haben bei der Vorbereitung der neuen Lohnkämpfe, die im März dieses Jahres ausgebro- schaftsbewegung um sich. Die Abtreibung ist seit chen sind, eine Rolle gespielt. Die Palette der Pro- zwei Jahren die Frage, die auf der Jahreskonferenz bleme, die sie aufgeworfen haben, ist breit -- das der Lehrergewerkschaft am heißesten debattiert zeigt den Abgrund der aktuellen Krise in der briti- wird. Die Aktivisten schauen auch auf die Parlamenschen Gesellschaft, die jeden Aspekt des täglichen tarier, die Verbindungen zu ihrer Gewerkschaft ha- ben. Viele Parlamentarier stehen in Großbritannien Lebens durchdringt und sich zu einer Krise der sozia len Beziehungen ausweitet, insbesondere einer Krisé unter dem Schutz der Gewerkschaften, was ihnen in der Familie. Unter dem Druck dieser Krise und in- den Augen der Arbeiter ein gewisses Prestige und folge gewisser struktureller Grundzüge der Familie innerhalb der Arbeiterbürokratie ein größeres Anim Spätkapitalismus haben eine Reihe von sozialen sehen gibt. Aber jetzt beginnen die Gewerkschafts- - 25 -
kader zu fordern, daß ihre Führung diesen Schutz zurückzieht, wenn ein Parlamentarier es ablehnt, für die Politik des Dachverbands TUC in der Frage der Abtreibung einzutreten.
Die vor kurzem gegründete Labour Abortion Rights Campaign (LARC - Arbeiterkampagne für das Recht auf Abtreibung) hat begonnen, Gruppen von Aktivisten in der Labour-Party um ein Programm der Aktionseinheit mit andern Kräften der Arbeiterbewegung herum zu scharen. Ihre Aktivität konzentriert sich auf den Kampf um Führer, die die Bedürfnisse der Arbeiterklasse verteidigen und sie fordert von der Regierung, daß sie die Labour-Abgeordneten anhält, in Übereinstimmung mit dem Beschluß der Parteikonferenz über die Abtreibung zu stimmen. Diese Praxis ist auch in allen anderen Fragen, die für die Arbeiterklasse brennende Bedeutung haben, geläufig. Die LARC lehnt es ab, in der Abtreibung ein Problem zu sehen, das "über den Klassen" liegt. Die LARC arbeitet mit der National Abortion Campaign (NAC - Nationale Abtreibungskampagne) zusam men: das ist das Einheitsfrontorgan, das die breiteste Bewegung für die Abtreibung in Großbritannien anführt. Auf ihrer nationalen Konferenz im März hat. die NAC ihren Entschluß bestätigt, eine breite Kampagne der unabhängigen Massenmobilisierung zu organisieren. Die NAC hat Arbeiter -, Studenten- und Frauenbewegung aufgerufen, am 14. Mai gegen das bestehende Anti-Abtreibungsgesetz auf die Straße zu gehen, das der Tory William Benyon eingebracht hatte. Auf der nationalen Konferenz der Frauen, die im April in London stattfand, folgten 2. 000 Frauen einstimmig diesem Aufruf.
GEGEN DIE WIRTSCHAFTSPOLITIK DER
LABOUR - REGIERUNG
Ähnliche Entschlossenheit haben die Frauen auf dem Gebiet der Wirtschaftspolitik gezeigt. In der Tat hat die Wirtschaftskrise den Lebensstandard der Frauen besonders stark beeinträchtigt. Nicht nur, daß die Inflation die Heimarbeit verstärkt hal, sie hat auch auf dem Arbeitsmarkt ihren Tribut gefordert. Den Frauen bleiben Arbeitsplätze vorbehalten, bei denen der Organisationgrad am niedrigsten ist, was sie der Inflation stärker ausliefert. Obwohl der Durchschnittslohn der Frauen nur wenig mehr als die Halfte des Lohns der Männer beträgt, wird ein Fünftel der Haushalte von den Frauen geführt. In der Nachkriegszeit sind sehr viele Frauen berufstätig geworden. Nach Angaben des Arbeitsministeriums waren 90% derer, die zwischen 1951 und 1971 neu ins Arbeitsverhältnis traten, Frauen. Diese Tendenz ist heute rückläufig. da Arbeitslosigkeit gerade die Sektoren besonders trifft, in denen die Frauen arbeit vorwiegt. So sind z. B. 10. 000 ausgebildete Lehrerinnen ohne Arbeit. Die zunehmenden Differenzen, die sich innerhalb der Gewerkschaftsbürokratie des öffentlichen Sektors auftun, insbesondere im Gesundheitssektor, sind unmittelbar auf den Druck der gewerkschaftlich organisierten Frauen an der Basis zurückzuführen; diese Frauen brauchen ihren Lohn, um den Lebensstandard ihrer Familie halten zu können. Im vergangenen Jahr hat es Hunderte von Frauen gegeben, die die Frage des gleichen Lohns aufgegriffen haben, um ihren niedrigen Lohn zur Sprache zu bringen. Als die Labourregierung 1974 ihr Amt antrat, spielte sie sich als Verteidigerin der Rechte der Frauen auf. Das Gesetz über den gleichen Lohn stellte sie als eine Selbstverständlichkeit hin. Aber dies Gesetz hat sich als völlig wirkungslos erwiesen. Die Labour-Party hat es 1970 eingebracht und es hat ganze 5 Jahre gedauert, bis es vollständig in Kraft war. Und trotzdem hat sich 1975 und 1976 die Schere zwischen dem Durchschnitts lohn der Männer und der Frauen weiter geöffnet, von 50 p auf 60p (etwa 2, 10DM). Der durchschnittliche Wochenlohn der Frauen beträgt immer noch 57% von dem der Männer.
Es ist nicht schwer zu verstehen, warum sich durch das Gesetz so wenig am niedrigen Lohnniveau der Frauen geändert hat. Die Unternehmer haben die fünf Jahre vor seiner Inkrafttretung dazu genutzt, die Wege ausfindig zu machen, wie es umgangen werden könnte, und die Gewerkschaftsführer haben nichts gegen diese Sabotage unternommen. Die Sondergerichte, die das Gesetz vorschreibt, sind fast ebenso diskreditiert wie das Gesetz selbst. Obwohl in den ersten zwölf Monaten nach Inkrafttretung des Ce setzes dem Gericht 2. 053 Fälle zur Untersuchung vorgelegt wurden, sind nur 598 gehört worden. Und nur 198 sind zugunsten der Frauen entschieden worden. Die Gerichtsentscheidungen haben bei vielen Arbeiterinnen zornige Reaktionen hervorgerufen. Da ist z. B. der Fall von Frau Hobson. Sie arbeitet an einer Maschine, die Schokoladenschachteln verpackt, und fordert den gleichen Lohn wie die Männer, die in einem andern Betrieb dieselbe Arbeit machen. Das Gericht hat die Erklärung des Unternehmers akzeptiert, wonach "die Männer Interesse am Produkt haben, das von den Verbrauchern konsumiert wird, während die Arbeiterinnen nur an der äußeren Verpackung interessiert sind". Diese Art, die Gerechtigkeit lächerlich zu machen, hat die Arbeiterinnen der Scheibenwischerfabrik Trico-Folberth, die im vergangenen Sommer 21 Wochen lang im Streik waren, dazu veranlaßt, das Gericht zu boykottieren, als ihre Sache behandelt wurde. Die streiken den Arbeiterinnen haben verstanden, daß sie glei chen Lohn nur dann erhalten werden, wenn sie sich auf ihre eigenen Organisationen stützen, und nicht wenn sie auf die staatlichen Gerichte vertraun. DER KAMPF IN DEN GEWERKSCHAFTEN
Die Gewerkschaftsbürokratie ist in der Frage der "Rechte der Frauen" mit enormen Widersprüchen konfrontiert. Sie hat durch eine radikale Politik die Frauen für die Gewerkschaft gewinnen können. Die Zahl der Cewerkschaftsmitglieder ist daraufhin gestiegen. Von 10 Millionen Mitgliedern im TUC sind 2, 6 Millionen Frauen. In den letzten 10 Tahren war die Wachstumsrate weiblicher Cewerkschaftsmitglie der enorm hoch. Über 1 Million Frauen sind neu zum TUC gestoßen; bei den Männern waren es nur 605.000.
Aber die Erwartungen, die durch diese Politik in den Frauen geweckt wurden, wurden nicht erfüllt. Die Gewerkschaftsbürokratie hat alles getan, was in ihrer Macht stand, um sicherzugehen daß der Kampf fir die Rechte der Frauen nicht zu einer Herausforderung der Labourpolitik würde, insbesondere des Sozialkontrakts. Sie war bereit, ihre auf dem
Papier radikale Politik durch wohltönende Reden zu unterstützen. Aber sobald die Frauen anfingen, in einer Weise zu handeln, die die empfindlichen Beziehungen zwischen der Gewerkschaftsführung und der Labourregierung stören konnte, gewann die Treue der Gewerkschaftsbürokraten zum Sozialkontrakt die Oberhand über die Interessen ihrer Gewerk schaftsmitglieder. Der Sozialkontrakt wurde den Arbeitern unter anderem dadurch schmackhaft gemacht, daß man versprach, gerade die untersten Einkommen würden davon profitieren und die Sozialleistungen würden ausgebaut. Die Löhne wurden zwar einge froren, aber der gleiche Lohn und der Ausbau von Dienstleistungen - - darunter auch Krankenhäuser, Schulen, Wohnungen und Krippen -- sind ebenso weit entfernt wie je. Im Gegenteil, Inflation, Arbeitslosig keit und niedere Löhne sind ein Dauerzustand. Die KP, die ihre Strategie des Bündnisses mit der linken Sozialdemokratie fortsetzt, ist der Komplizenschaft mit dem Verrat der "Führer" schuldig. Sie hatte sich zunächst einigermaßen erfolgreich auf die unabhängigen Frauenbefreiungsbewegungen orientiert. Aber die KP baute eine Barriere auf zwischen "Frauenproblemen", die ihrer Meinung nach nur diese Bewegung allein angehen, und dem Kampf für die Rechte der Frauen im Betrieb, der nur die Arbeiterbewegung angeht, So haben die KP-Kader z. B., die im Automobilsektor ziemlich stark verankert sind, während des Streiks bei Trico nicht zu einer Kampagne des aktiven Boykotts in der gesamten Automobilindustrie aufgerufen. Außerdem hat der KP-dominierte örtliche Gewerkschaftsverband erst nach 20 Kampfwochen und unter dem Druck der Frauenbefreiungsbewegung zu einer Solidaritätsdemonstration aufgerufen.
Die Explosion des Kampfs für die Rechte der Frauen ist ein wichtiger Bestandteil der Mobilisierung gegen die allgemeine Krise in Großbritannien. Die Arbeiterführer haben ihre Selbstgefälligkeit und ihre Weigerung kundgetan, die Labourregierung herauszufordern, So muß auf allen Ebenen der Arbeiterbewegung eine organisierte Opposition auf einem klassenkämpferischen und nicht einem klassenversöhnlerischen Programm aufgebaut werden.
DIE WORKING WOMENS CHARTER CAMPAIGN
Die Kampagne für eine Charta der werktätigen Frauen (WWCC) hat sich zum Ziel gesetzt, diesen Prozeß in Gang zu bringen. Die Charta ist von der Frauenkommission des Londoner Gewerkschaftsrats im März 1974 ausgearbeitet worden. Sie ist national von 11 Gewerkschaften, Arbeitskreisen in der Labour-Party, Mietervereinigungen, Studentengewerkschaften und Frauengruppen unterstützt worden. Aber abgesehen von dieser schriftlichen Unterstützung erkennt die WWCC, daß die unabhängige Aktivität der Masse der Arbeiterklasse und ihre Forderungen für die Rechte der Frauen die einzige Garantie für den Sieg sind. In jüngster Zeit hat es eine interessante Entwicklung in der WWCC gegeben: die Gruppe um die Charta Hull hatte beschlossen, eines ihrer Mitglieder bei den Kommunalwahlen als Kandidat auf die Liste "Sozialisten gegen die Kürzung der Sozialausgaben" zu setzen. Diese Einheitsliste war aufgestellt worden, nachdem zwei Kandidaten ihre - 2 Kandidatur niedergelegt hatten, weil die Leiter des Wahlmännerkollegiums von Hull sich geweigert hatten , gegen die Regierungspolitik Stellung zu beziehen. Mit ihrem Appell zur Einheit gewannen sie die Unterstützung breiter Schichten für eine neue Einheitsliste bei den Wahlen.
Die Kampagne für die Charta versucht sicherzustellen, daß die Arbeiterklasse als Ganzes ihrer Verantwortung nachkommt und die Rechte der Frauen verteidigt und ausweitet. Auf der Gewerkschaftsversammlung, die die Werkzeugmacher von British Leyland filr den 3. April einberufen hatten und an der 1700 Arbeiter teilnahmen, erhielt die Kampagne für die Charta die direkte Unterstützung der Delegierten. Wenn es jetzt gelingt, diese Unterstützung in eine Aktionseinheit umzuwandeln, dann ist der Kampf gegen die ideologische Offensive, die die Frauen zurück an den Herd zwingen will, einen qualitativen Schritt vorwärts gekommen. Damit wäre auch die Grundlage geschaffen, daß die Frauen nicht mehr isoliert in ihren Häusern zu Streikbrecherinnen mißbraucht werden.
Dazu hat das Unterstützerkomitee der Frauen der Arbeiter, die im vergangenen Monat die Fabrik Wildt Mellor Bromerly (Bau von Maschinen filr die Textilindustrie) besetzt haben, wichtige Lehren gegeben. Die Frauen haben sich dem Kampf gegen die Entlassungen angeschlossen. Sie sind in die Versammlungen gekommen, haben Flugblätter verteilt und eine Solidaritätsveranstaltung organisiert. Diese Art der Reaktion steht in einem scharfen Gegen satz zur Reaktion der Arbeiterfrauen der Automobilfabrik Cowley vor zwei Jahren. Die Frauen von Cowley hatten in der Presse Schlagzeilen gemacht, weil sie sich organisiert hatten, um die Männer zur Wiederaufnahme der Arbeit zu zwingen. Die künftigen Aufgaben sind klar. Jeder Sektor der britischen Arbeiterklasse muß in den Kampf gegen die Politik der Klassenversöhnung der Labour- Party gezogen werden. Und der Aufbau einer sozialistischen Opposition auf der Basis eines Programms, das die Interessen der Arbeiterklasse verteidigt, muß die Rechte der Frauen und schließlich ihre Befreiung als integralen Bestandteil dieses Kampfes miteinbeziehen.
2. Mai 1977 7-