Inprekorr 1971–1992

Archiv der Internationalen Pressekorrespondenz der IV. Internationale

USA

Die Linke und die Wahlen

· Inprekorr Nr. 73, 22. Dezember 1976 · S. 15-17 · 990 Wörter

USA und Kanada

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Die Linke und die Wahlen at in der Nachkriegszeit nichts Vergleichbares statt e funden und die Wahlintervention der SWP stellt alle anderen linken Gruppierungen in den Schatten. gen und als Mittel zum Parteiau fbau einzusetzen. Tim WOHLFORTH ie heiße Phase des Wahlkampfs begann im vergange en Frühjahr mit der Durchführung einer Unterschrif ugelassenen Bevölkerung), nachdem sie etwa 600.000 Interschriften gesammelt hat.

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Peter

Camejo

Inhaltlich konzentrierte sich die Intervention der SWP die sich der Arbeiterklasse

Verteidigung der Schwarzen, Chicanos und der andem unterdrückten Minderheiten, zur Unterstützung der Befreiung der Frau usw, integriert. Eine zentrale Aufsich auf die Gewerkschaften stützt, zu vermitteln. Sie tor vor in an a theore ai seien.

Sie lehnte Rüstungsausgaben ab und forderte, daß diese Milliarden für ein umfangreiches bundesweites Arbeits- Unterstützung des Rechts der Schwarzen auf gleiche von Boston dafür waren weitere zentrale Punkte der Wahlkampagne, ebenso wie cie Forderung nach gleichen Rechten und Chancen für die andem unterdrückten Minderheiten und für die Frauen. Die SWP setzte sich besonders für die Verabschiedung eines Zusatzartikels zur Verfassung (Equal Rights Amendment) ein, durch den die legale Absicherung der Diskriminierung der Frau abgeschafft werden soll.

ines der Hauptthemen der Wahlkampagne war außer lem der Prozeß, den die SWP und die Young Socialis Alliance (die Jugendorganisation der SWP) gegen FBI, Cen. Der Prozed selbst rug vor aren dazu set, die orderung nach Offenlegung aller Akten zu präzisieren lie in den USA wie auch im Ausland über Operationer Gemessen an den begrenzten finanziellen Möglichkeiten der SWP (für den Wahlkampf wurden etwa 140.000 Auftritte im Femsehen waren fast gänzlich von den .30 h (nachts!) in einer national gesendeten Diskusion aufgetreten war (nach einem Rechtsstreit hatte ein. Von diesen bestellten 999 ein Abonnement des "Militant" , der Wochenzeitung der SWP. Vielen Briefen waren kleine Spenden beigelegt -- insgesamt 3. 589 US-Dollar.

Willie Mae

Reid

Diese Antworten kamen praktisch aus jedem Staat, aus jedem Winkel des Landes, aus winzigen Bauemdörfem genauso wie aus den größten stadten. Die Schreiber teien und die allgemein in der Bevölkerung zunehmen de Bereitschaft, sich mit sozialistischen Ideen auseinan derzusetzen.

47% der wahlberechtigten Amerikaner hielten es nicht für nötig zu wählen. Viele gingen ohne große Begeisterung zur Wahl und stimmten meist eher gegen den Kandidaten der andem Partei als für ihren eigenen Eine Umfrage der "New York Times" nach den Wahlen ergab, daß die Mehrheit der Wähler der Meinung war, die Regierung diene eher dem Interesse der "Großen" zwischen Wanger unen Nicht-kerner bestand darinic als dem der . Ein Unterschied daß die Wähler mit einer Mehrheit von 75% zu 21% angaben, man solle das "kleinere Übel"wählen, während die Mehrheit der Nichtwähler (50% zu 45%) es falls ihnen en Parteien gäbe, oder daß es gleichgültig sei, wer räsident werde. Diese Einstellung ist überwiegend ›ei Angehörigen der niederen sozio-ökonomischen Schichten zu finden.

DIE ANDEREN LINKEN GRUPPEN

Die Wahlkampagne der SWP ragte deutlich aus der gesamten Linken hervor. Die andern linken Gruppen varen gezwungen, ihre Positionen in Beziehung aul lie SWP-Kampagne zu bestimmen Nur die Kommunistische Partei führte einen emsthaften Wahlkampf. Die Liste der Stalinisten mit Gus Hall als Präsidentschaftskandidaten und Jarvis Tyner als Anwärter auf das Amt des Vize-Präsidenten wurde in nen der SWP in der Vergangenheit und die stark inziehung der Cameio-Reid-Kampagne (die Liste de KP wurde erst ein Jahr nach Beginn der SWP-Kampagne bekanntgegeben) waren zweifellos ein Ansporn für die KP.

eine Politik der Unterstützung der Demokratischen Partei umgesetzt. Die KP nützte ihre Kandidatur dazu aus, die Werbetrommel für die Entspannungspolitik zu rühren und gegen das Echo der Wahlkampagne der SWP zu Felde zü ziehen. Daher führte die KP einen eher "linken" Wahlkampf, indem sie beide bürgerlichen Parteien denunzierte und für sich in Anspruch nahm, für die "unabhängige politische Aktion der Arbeiterklasse" einzutreten.

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ie KP vergräbt sich jedoch weiterhin in der Demo. ratischen Partei und unterstützt deren "arbeiterfreund wahren. Die Hall-Tyner-Kam agne konnte der Camejo-Reid-Kampagne jedoch in ezug auf Umfang und Wirkung nicht das Wasser reichen.

Das DSOC hängt sich ein mehr "radikales" und "soziater auf.

Radiosen der der Stadt übertragen; die Sendung wurde am Wahltag wiederholt.

Die Debatte konzentrierte sich auf die Frage: wen angehe, aber daß sie für Carter als das kleinere Übel gestimmt hätten.

ie Interational Socialists, die der gleichnamige ruppe in Großbritannien nahestehen, riefen ebenfall zum Wahlboykott auf.

glaube, den Sozialismus durch Verfassungsänderungen erreichen zu können.

Die Workers League, die dahinschwindenden Anhänger jerry Healys aus Großbritannien, stellte örtlich einier "Spark" (Funke), die Zeitung des amerikanischer endants zur französischen Gruppe Lutte Ouvriere, gal der Liste der SWP kritische Unterstützung. sie durch aktive Wahlpropaganda.

Ein recht bizarres Streiflicht im Wahlkampf stellte die kolle dar, die der National Caucus of Labor Commitrees (Nationaler Ausschuß der Arbeiterkomitees) spielte. Er stellte Lyndon LaRouche als Präsidentschafts kandidaten auf einer Liste auf, die den Titel "US wird. Sie versuchte ihr Möglichstes, die Kandidatur von SWP und KP durch juristische Manöver zu verhindem.

Am Abend vor den Wahlen hatte LaRouche eine halbe bracht. In seiner Sendung erklärte LaRouche, die Wahl von Jimmy Carter werde zu einem atomaren Innerhalb der amerikanischen Linken waren die Trotzsee ete nun ete, neue kate, neue , den es de und wachsen de Anerkennung zu gewinnen.

Im Lauf des Wahlkampfs äußerte sich dies in der geographischen Ausdehnung der Partei. Neue Ortsgruppen entstanden in Städten, in denen die SWP vorher nicht präsent war.

Alles in allem kennzeichnet der Wahlkampf 1976 eine veitere Verschiebung des Kräfte verhältnisses innerhalt ler amerikanischen Linken. Die SWP konnte ihre Position gegenüber den Stalinisten und Sozialdemokraten stärken und eht aus den Wahlen mit einer guter Grundlage für die Fortsetzung ihrer Arbeit auf alle Gebieten des Klassenkampfes hervor.

FOR R DEMOCRATIC AND SOCIALIST HIMERICA... ..... WITH HumAn NEEDS BEFORE PROFITS

AnD JOBs FOr ALL

VOTE/WRITE IN: PETER CAMEJO WILLIE MAE REID Presidont Vice President

Socialist Workers 1976 Campoign Comm. P.O. box 254 Tatens 7 LAMAR