"NESTOR' von der argentinischen Diktatur ermordet LANATA
Der argentinische Genosse Ratael Lasala ("Nestor"), tuhrendes Mitglied des Grupo Obrero Revolucionario (GOR, sympathisierende Sektion der IV. Internationale in Argentinien), ist am 29. August im Gefängnis von La Plata kaltblütig umgebracht worden.
Das Regime versucht, dies als Selbstmord darzustellen, aber der Leichnam, der der Familie übergeen wurde, weist unmißverständliche Spuren der Folter auf. Nachdem wir verschiedene Informationen eingeholt haben, sind wir jetzt in der Lage zu berichten was wirklich geschehen ist. Durchsuchung fanden die Wächter bei Nestor eine Nachricht. Sie führten ihn in eine Strafzelle und folterten ihn dort drei Mal; das überlebte er nicht.
Dieses Verbrechen ist eines der brutalsten der Militärdiktatur, vergleichbar mit jenen, zu sicher deesgefangenen Genossen in Cordoba verübt, die sie tötet unter dem Vorwand, sie hätten Der Genosse Nestor hatte an der Universität La Plata studiert, wo er an den studentenkampten der Jahre 1958/60 teilnahm. Er nahm Verbindungen mit linken Organisationen auf, Heimatstadt General Roca (in der Provinz Rio Negro) zurückkehrte. 1967 beschloß er, sich aktiv in der revolutionaren Bewegung zu engagieren, seinen Berut aulzugeben und nach ziehen. Dort schloß er sich der PRI •Combatiente an und nahm teil an der internen Debatte, die 1971 zu der Spaltung führte, aus der die GOR hervorging.
Er übemahmalle Aufgaben unserer Organisation, von der Intervention in der Arbeiterbewegung Angreiter emailen im anuar 194 bewaffneten Aktion. den GOR auf dem X. Welt- Im August des gleichen Jahres wurde er verhaftet Er überstand die Folter, ohne die mindeste Information herauszurücken; danach wurde er nachein an der in Villa Devoto, Rawson und La Plata ins Gefängnis geworfen. Er bewahrte stets eine hohe revolutionäre Moral und nahm im Rahmen seiner Möglichkeiten am politischen Leben unserer Organisation teil. Die Verantwortung für das Verbrechen tragen die Leitung des Gefängnisses von La Plata und die Militärdiktatur.
Wir lassen schmerzerfüllt unsere Fahnen herab zu Ehren des ermordeten Genossen, der sich in die lange Liste derer reiht, die für die sozialistische Revolution gestorben sind. Buenos Aires, den 12. September 1976 Politisches Büro des GOR
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