Die revolutionäre Welle, die das südliche Afrika erfaßt Doch verfügt der geschwächte britische Imperialismus wehat, hat der imperialistischen Strategie in dieser Region der über die nötigen Mittel noch über den Einfluß, um schon harte Schläge versetzt. Die Ökonomie der Länder das Smith-Regime zu einer solchen Lösung zu zwingen. des südlichen Afrika sollte um Südafrika, den Brücken- Die Intervention des US-Imperialismus ist daher unver kopf der imperialistischen Interessen herum, strukturiert zichtbar. Umso mehr als dieser in Rhodesien auch eigene und gefestigt werden. Dieser Versuch ist in Angola und Schäfchen ins Trockene zu bringen hatseit dem Ende des Mozambique direkt gescheitert; Zimbabwe (Rhodesien) Zweiten Weltkriegs ist der Anteil amerikanischer Kapitalund Namibia (ehemalichen und politischen kilse et investitionen in Rhodesien erheblich gestiegen ! Die Hauptvon einer gesellschaftlichen und politischen quellen sind dabei die Anglo-American Corporation, De schüttert. Zudem hat die schneidende Niederlage des Beers, Tanganyka Concessions, usw.: sie operieren alle "unbesiegbaren" Südafrika bei dessen militärischer Inter- im Kuptergürtel von Sambia und bis nach Kapstadt hinun vention in Angola entscheidend zur Entwicklung einer ter. Zudem haben die jüngsten Erfahrungen in Angola breiten Gegenoffensive der Massen beigetragen . Im gan - Washington gelehrt, den Guerillakämpfem jeglichen Mut zen südlichen Afrika kämpfen die Massen jetzt, besonders zu rauben. lie Sowjetunion oder Kuba um Hilfe anzugein Südafrika. wenn Sie von der Lag der baitiscen eierd, ist aus ande wenn sie von der Labour-Party geführt wird, Diese Krise ist dadurch noch vertieft worden, daß breite ren Gründen äußerst wichtig. Erstens wegen der Frage der Teile der städtischen Massen Südafrikas die politische bürgerlichen Legalität, die der britische Imperialismus Arena betreten haben und mit unerschütterlichem Mut (insbesondere die Regierung Wilson vor 1970), die Vereinder brutalen Repression der letzten Monate entgegenge- ten Nationen und die schwarzafrikanischen Regimes als treten sind. Zimbabwe ist nun das erste Glied einer Reihe zentrales Argument gegen das Smith-Regime anführen. von Tests, die sowohl für die imperialistische Strategie Dieser "Standpunkt" hat der Labour-Regierung erlaubt, vie für die afrikanische "Diplomatie" entscheidend sind ine progressive Haltung gegen Smith vorzutäuschen, Zimbabwe kann, begleitet von den Kämpfen in Südatrika, imbabwe erheblichen Eindruc! zu einem Brennpunkt des intemationalen Klassenkampfes gemacht hat. Gerade deswegen sind auch die Vorschläge werden. von Kaunda, Machel, Nyerere und Co. für ein stärkeres britisches Engagement glaubwürdig. Hinzu kommt, daß Da die afrikanische "Diplomatie" , inbesondere die der der britische Imperialismus seinen Ruf, er treibe in Afrika rends ne ne von Sont and vorer al geehen, Botswana, Mozambique, eine realistische Entkolonialisieringspolitik, immer sorgist, etwas wirksames altig gehegt hat. Dies und seine verbale Opposition geger lie Apartheid-Politik (eine Politik, die gerade unter dei da sie deshalb in den Augen der Massen der einzel- Labour-Regierung wieder offen betrieben wurde) stärken nen Länder an Glaubwürdigkeit verliert, werden sich die seine Position in den Augen der afrikanischen Massen. afrikanischen Staaten zur Kollaboration gedrängt sehen :
sie werden versuchen, die Guerilla-Kämpfer zu isolieren Zwei Sachen sollten den Kissinger/ Callaghan Plan besonund zu unterdrücken. Sollten sich die einzelnen nationa- Jers schmackhaft machen eine Erklärung von Smith, er len Befreiungskämpfe im südlichen Afrika auf einen ein- verde das Mehrheitsrecht einführen, und ein für die zigen Kampf im ganzen südlichen Afrika ausdehnen, Massen glaubwürdiger Durchführungsmodus. Auf diesem würden diese Staaten wahrscheinlich eineähnliche Rolle Hintergrund ist Smith's Erklärung vom 24. September spielen wie die arabischen Staaten in der Frage der Pa- dieses Jahres zu sehen. Das Abkommen enthält im großen lästinenser. Kissi ngers "Pendeldiplomatie" hat zumZiel, und ganzen folgende Vorschläge: die unnachgiebigsten anti-imperialistischen und antirassistischen Kämpfer tödlich zu treffen. 1) Das Smith-Regime verpflichtet sich, innerhalb von zwei Jahren das Mehrheitsrecht einzuführen:
Die "afrikanischen diplomatischen Führer" der Imperialis 2) Vertreter des Regimes nehmen sofort mit den afrikamus und das rassistische Regime in Südafrika sind sich nischen Führem Kontakt auf, um eine provisorische Re- Frasen das dringendste Problem ISt daß die "Lösungine annehmbare der rhodesischen țening zu bilden- 3) die provisorische Regierung soll aus einem Staatsrat
Lating in Zombone de en es das den Brandmalen (von Schwarzen und Weißen im Verhältnis 1:l besetzt, zahmes, neo-koloniales Regime Smith-Regimes frei ist) würde es dem Im- mit einem weißen Vorsitzenden) und einem Ministerrat des "illegalen" (mehrheitlich von schwarzen Ministem besetzt, mit einem erialismus leichter machen, das Vorster-Regime auf eine weißen Premierminister) bestehen: ‚inie zu bringen, die mit den imperialistischen Intere ssen 4) das britische Parlament arbeitet ein Verfahren aus, eher in Einklang steht, Der "Economist" schrieb hierzu am das den Übergang zum Mehrheitsrecht regelt; dasselbe 9. September 1976: Ein Abkommen über die Rhode- tut das rhodesische Parlament:
sien frage, deren Tragweite relativ begrenzt ist, würde 5) ist die provisorische Regierung gebildet, werden alle mehr Spielraum schaffen für die Lösung des emsteren und intemationalen Sanktionen gegen Rhodesien aufgehoben schwierigeren Problems Südafrika. und die "Kriegshandlungen" vollständig eingestellt. Das sind die sog, 5-Punkte. Smith berichtete, es sei noch eine zusätzliche Vereinbarung getroffen worden: es sollte DER KISSINGER / CALLAGHAN - PLAN ein riesiger Fonds geschaffen werden --man spricht von 1 bis 2 Mrd. Dollar, d.h. 4.000 bis 8. 000 Dollar für jeden weißen Rhodesier-- als Wirtschaftshilfe für Rhodesien, und Kesser sind von die em Heite und zu sera Doch mep als Garantie für die Privatin vestitionen, das Eigentum tember sind vor diesem Hintergrund zu sehen. die Renten und den Auslandstransfer. Mit diesem Fonds man unterstreichen, daß obwohl diese Art von Initiativen sollte auch Rhodesiem geholfen werden, die das Land vergern mit der Person Kissingers ineins gesetzt werden, ihr Lassen möchten, obwohl sie dadurch nicht dazu ermutigt eigentlicher Urheber der heutige Premierminister Groß- werden sollen.
britanniens, James Callaghan Ist. Callaghan hat sich auch stolz damit in seiner Rede vom 22. März gebrüstet; in Insgesamt sind diese Vorschläge als Versuch zu werten, dieser Rede erklärte er, die Normalisierung der Lage in den Schein des Übergangs zum Mehrheitsrecht zu wahren, Rhodesien hänge davon ab, ob die Weißen während die weiße Minderheitsherrschaft aufrechterhalten innerhalb von höchstens zwei Jahren das Mehrheitsrecht wird. Im Grunde weichen sie kaum von den fünf Grundzu übemehmen. sätzen ab, die Sir Alec Douglas Home und die konservative Regierung 1971 im britischen Weißbuch über Rhode-
sien dargelegt haben (diese Grundsätze sind übrigens damals heftig von der Labour-Partei angegriffen worden). In dies ganze Vertragssystem ist zudem eine wichtige Hintertür eingebaut lurch die Smith entschlüpfen kann: es ist die Klausel, daß die Guerilla-Kämpfer ihre Waffen niederlegen müssen. Sollte sich im Verlauf der "zweijährigen Ubergangsperiode" die Krise des Imperialismus oder des Smith-Regimes verschärfen, kann unter diesem Vorwand die ganze Verhandlungsmaschine stillgelegt werden. Diese Taktik läßt sich auch als Druckmittel gegen die Kämpfer anwenden, die den bewaffneten Kampf fortsicher zu einer der beliebtesten an gpnrasen der afrikanischen Diplomaten werden. schließlich ist nirgendwo festgelegt, wie dieses "Mehrheitsrecht", , das in den nächsten zwei Jahren errichtet werden soll, aussehen soll und es wird auch nirgendwo auf die Hauptparole der schwarzen Nationalisten "Ein eine Stimme" Bezug genommen. (2) Bemerkensvert ist auch, daß die "frontliner"-Staaten diese Forde rung nicht in ihren Katalog aufgenommen haben und daraus auch nicht eineunerläßliche Vorbedingung für jede weitere Regelung gemacht haben.
DIE MILITÄRISCH-ÖKONOMISCHE
POSITION DES SMITH-REGIMES
Als die imperialistischen Führer von Smith's "Realismus" sprachen, dachten sie vielleicht an die Berichte des amerikanischen Geheimdienstes, die die militärische Position Rhodesiens als unhaltbar bezeichneten.Im "Observer" vom 26. September konnte man einen Kommentar über drei verschíedene Berichte lesen, die Kissinger bei seinem Treffen mit Smith diesem vorgelegt haben soll (es handelt sich dabei um einen Bericht des Nachrichtenbüros im Ver- Sterium, Die drei Berichte stimmten in ihrer Analyse Intelligence and Research Bureau of State Departweitgehend überein. Einzig in der Frage, wie schnell Rhodesiens wirtschaftlich-militärisches System zusammenbrechen wird, bestanden Meinungsverschiedenheiten" Was man auch immer von diesen Voraussagen halten mag. klar ist, daß die Position des Smith-Regimes äußerst heikel ist. Es hat von den westlichen Ländem keine massive militärische Unterstützung bekommen und auch die südafrikanische Regierung entzieht ihm allmählich seine Hilfe.
Aber das Regime schneidet gerne auf; ein klassisches eispiel dafür ist die Erklärung des damaligen rhodesischen Verteidigungsministers van der Byl, er gebe "keinen Heller" auf die Guerillakräfte. Unter den günstigsten Bedingungen für die rhodesischen Streitkräfte --d. h. im südatrikanischen Winter, wenn die Vegetation auf den Hügeln kahl ist-- braucht das Regime 20.000 Soldaten am mit 1.200 Guerilleros fertig zu werden. Selbst unter dent der Rhodesien-erte und anti-ueria Vie-Pe: "In diesem Sommer ist dem größten Teil der Armee klar geworden, daß sie keine Fortschritte gemacht hat. Die steil ansteigende Zahl der Guerillavorstöße in den letzten Monaten und die Unfähigkeit der Armee, sie zurückzuschlagen, machen Redensarten über "Operationen in der Guerilla-Zone" lächerlich, Die Guerilleros, sich sonst in einer Tasche im Norden des Landes eingenistet hatten, schwärmen jetzt ins ganze Land aus" ("Sunday Times" vom 26. September 1976). Selbst Van der Byl mußte zugeben, als er von der Regenzeit im November sprach: •Man steht vor einem dichten Baldachin von Baumen, das Gras ist sehr hoch und die ganze Vegetation äußerst üppi Vietnam. Die Lage ist vergleichbar mit der der Amerikaner in ("Sunday Times" vom 26. September 1976).
Über die wirtschaftliche Lage berichtete Finanzminister David Smith vor dem Kongreß der Rhodesischen Front (der Regierungspartei), daß Rhodesien bankrott und sein Außenhandel praktisch zum Erliegen gekommensei. Ohne flexible Kreditspritzen und Bewilligung von Subven- Klute zu bezahlen und mit et seder den indie n die Waffenkäufe zu bezahlen und mit der steigenden fertig zu werden. Es könne der Industrie auch keine Ersatzteile oder Ersatzmaterial mehr liefem. Die Schlie- Bung der Grenze zu Mozambique und die daraus folgende Umleitung der Waren und Güter über die Beita-Brücke zuvor waren sie über Beira und Maputo transportiert worden) haben die Wirtschaft noch zusâtzlich belastet. Dasselbe gilt für die Angriffe der Guerilla auf dieser Straße. Was das Smith-Regime an dieser Situation vielleicht am meisten demoralisiert, ist die steigende Zahl der weißen Emigranten. Vor allem viele junge Leute wollen dem Militärdienst entgehen. Der "Observer" schätzt diesen Exodus auf durchschnittlich 15. 000 Menschen im Jahr. Wie dem auch sei, am 27. September veröffentlichte die Regierung Zahlen, wonach allein im August 1. 520 Weiße das Land verlassen haben sollen; das ergibt einen Netto- Verlust von 910 Menschen. Das ist sehr viel, denn berücksichtigt man die Anzahl der weißen Bevölkerung. i st das vergleichsweise soviel wie 2,8 bis 3 Millionen Briten pro Jahr. Der Netto-Verlust läge noch viel höher, wenn nicht alte Siedler aus Angola und Mozambique nach Rhodesien gezogen wären.
Man muß mit Voraussagen sehr vorsichtig sein, denn trotz aller Ähnlichkeiten, die es zwischen der Vegetation Zimbabwes und der Vietnams geben kann (wenn man sie nur darauf beschränkt), fehlt gegenwärtig ein entscheidendes Moment zum Erfolg: eine gesellschaftlich orientierte klar, daß das weiße Siedlerregime vor dem totalen Zusammenbruch steht.
DIE PROVISORISCHE REGIERUNG
Man könnte Smith für die Kühnheit seiner Vorschläge fast bewundem. Der Staatsrat soll eine Verfassung ausar- Delten, die das Mehrheitsrecht einführt, und gleichzeitig sollen die Weißen zu gleichen Teilen in ihm vertreter sein. Der Ministerrat wäre diesem Modell nach trotz er schwarzen Mehrheit in ihm unfähig. sich den Inte essen der Weißen zu widersetzen, weil jede Entschei (einigen Berichten zufolge soll das auch für den Staats- dung mit Zwei-Drittel-Mehrheit rat gelten). Die Schlüsselministerien Verteidigung, Justiz und Inneres sollen auch künftig mit Weißen besetzt werden. Und gleichzeitig soll als Gegenleistung jede "Kriegshandlung" eingestellt werden ! Das läuft daraufhinaus, von den Schwärzen zu verlangen, sie sollten für eine Handvoll vager Versprechungen über das Mehrheitsrecht Oran auf den Kampf verzichten, und das obwohl sich die Lage für das rhodesische weiße Regime ständig verschlechtert. Kein Wunder wenn sich die Staatspräsidenten der fünf "front-liner"-Staaten genötigt gesehen haben, sich von diesem Plan zu distanzieren. Aber dabei haben sie den Hauptakzent auf die "Illegalität" des Smith-Regimes gelegt. Die fünf Staatspräsidenten wollen mit dieser Situation Schluß machen und von der Kolonialmacht, der Van Zonen werne kenterenz der wikischen und legilb men Vertreter des Volkes einberuft" (Kommuniqué nåch der Konferenz der fünf Staatspräsidenten in Lusaka am 26. September). Diese Konferenz sollte folgende Funktion haben:
"1)... über die Struktur und die Funktionen einer provisorischen Regierung diskutieren; "2)... eine provisorische Regierung bilden:
"3)... über die Modalitäten der Einberufung einer Verfassungskonferenz diskutieren, deren Aufgabe die Ausarbeitung einer unabhängigen Verfassung ist; festlegen, inter welcher Voraussetzung der Frieden Am meisten fällt an dieser Erklärung der fünf Staatspräsi- Verteter des Volkes auf. Naurich werden diese "wirkliche und legitime "Vermel aus ein er siehen Konferenz erginge. Ken even - Kaunda aus Sambia scheint sich da schon entschieden zu haben. N° komo, der sehr zu Recht als eine Figur vom Typ Kenyattas beschrieben wird, hat mit einem Flugzeug der sambischen Regierung eine Rundreise durch die Hauptstadte gemacht. Er wird zum Kandidaten für den Premierministerposten der Provisorischen Regierung frisiert. In breiten Kreisen der Weißen wird er für seine "gemäßigte" Haltung bekannt und einer der wenigen Nationalisten Zimbabwes ist, die bereit sind mit Smith zu diskutieren.
Der Kem von N' komos Plan ist der, mit Mugabe, der als wirklicher Führer der ZANU und als sehr einflußreich machtlos, da er keine Armee habe. In der Vergangenheit waren N'komo und Sithole Führer der rivalisierenden ZAPU (Zimbabwe African People's Union) und ZANU (Zimbabwe African National Union) gewesen. Sithole hat den Plan von Smith kurz nach dessen Verkündigung hettig angegritten, aber Elemente in der ANC Muzorewas haben eine ähnliche Haltung eingenommen wie N' komo und bezeichneten die Vorschläge in gewisser Hinsicht als positiv. Für die fünf Staatspräsidenten wäre Mugabe der geeignetste Guerilla-Chef.
nen geben, bevor die Forderungen und der Ehrgeiz der afrikanischen Führer, in einer künftigen provisorischen Regierung und später im "unabhängigen"
Staatsfunktionäre zu werden, alle zufriedengestellt sind. Die Guerilla-Kämpfer jedoch hängen von den "frontliner"- Staaten ab, beson ders von Mozambique. gimes von Angola und Mozambique genießen bei ihnen So en serier mon der Erten et tie Bege liche Haltung eingenommen zu haben (er hat seiner Bewegung z. B. erlaubt, in Angola ein Büro zu eröffnen). Trotz seines angeblich marxistischen Charakters ist Mogeniae, dahin der kommenden zi ne kombina- Resifen, da in fer kommenden 2etr cace kombina- Südafrika. Es ist keineswegs austion verschiedener Faktoren --Konzessionen des Smithder unabhängigen Staren in vieser Resen es del der "kämpferischsten" unter ihnen), der Nimbus des Le galismus und der Fairess der britischen Regierung, eine glaubwürdige Formel für eine provisorische Regieruns ind massive Wirtschaftshilfe des Imperialismus -- minlestens die Spaltung zwischen den Guerillas und den Akivisten in den Städten zur Folge haben wird PERSPEKTIVEN
Alles gegenwärtige Verhandeln und Paktieren die Beschuldigungen und Gegenanschuldigungen sind Teil diese Entwicklung. Selbst den "kämpferischen " front-liner" - Staaten wird es heute nicht gelingen, die Guerillero für die Zustimmung zu den von Smith genannten Vor- Aber wenn sie eine "linke" Kritik bereitet dies zusammen mit der In ervention der britischen Regierung den Weg für Ver virrung und Spaltung vor. Deshalb ist die Håltung der Mos kau -orientierten kommunistischen Parteien auch so kriminell; stellvertretend sei hier die britische KP angeführt, der de fronteteuer Staaten am * September laut "Morning Star" seine Unterstiltzung hinausposaunt hat. Eine solche Haltung dient als Flankenschutz für die Aktivitäten dieser Staaten und entspricht den Interessen der sowjetischen Bürokratie. Am 27. September, nach der Herausgabe des Kommuniqués von Lumit dem Titel: "Afrika sagt Nein". Natürlich lehnt es versan die Tass-Agentur ihre folgenden Depeschen die sowjetische Bürokratie ab, den Guerillakămpfem in Zimbabwe dieselbe Unterstützung zu geben wie damals der MPLA in Angola. Im Gegenteil, im Rahmen ihrer Entspannungspolitik versucht sie, das gegenwärtige Kräfteverhältnis zwischen den Klassen im südlichen Afrika un verändert beizubehalten und die Pläne der afrikanischen Diplomaten von "links" her zu decken, Der geplante Besuch Netos in Moskau wo er wie ein Held geeiert werden wird, wird eine Gelegenheit sein, diese Politik fortzusetzen.
In der gegenwärtigen Situation darf man die Fähigkeiten der Präsidenten der fünf "front-liner"-Staaten und des Imperialismus, ihr reformistisches Manöver erfolgreich durchzuführen --zumindest um die Guerilla zu spalten und dadurch Zeit zu gewinnen -- nicht unterschätzen. Die "Verfassungskonferenz" soll in Maputo stattfinden, damit die Guerillas leichten Zugang zu ihr haben. Das bedeutet, daß diese Staatspräsidenten sie bald unter sehr starken ideologischen Druck setzen werden. Aber wenn die Guerillas dieses Manöver nicht verstehen können so kann es doch durch die Dynamik der Kämpfe im restlichensüdlichen Afrika zum Scheitem gebracht verden. Je unnachgiebiger die Guerillas in Zimbabwe auf ihrer Position beharren, umso weniger sind die "unabhängigen" afrikanischen Regimes in der Lage , die Frage des Rassismus im südlichen Afrika zu lösen nicht nur in den Augen der Massen Zimbabwes, sondem auch in denen ihrer eigenen Länder. Besonders Machel und Neto würde es schwer fallen, ihre "linke" Fassade zu wahren und ihren ideologischen Einfluß über die junge afrikanische Avantgarde aufrechtzuerhalten. Die revolutionären Marxisten müssen gegen die neo-kolonialistischen Pläne des Imperialismus und der afrikanischen Diplomatie kämpfen, für eine Politik, die den Bedürfnissen der Massen in Zimbabwe entspricht. Nieder mit den neo-kolonialistischen Plänen für Zimbabwe !
Keine Verhandlungen mit dem rassistischen Staat ! Sofortige Anwendung des Mehrheitsgesetzes ! Sofortige Wahlen einerKonstituierenden Versammlung! "Ein Mann, eine Stimme"!
Keine Entschädigung für die weißen Rassisten ! Großbritannien und die USA sollen zahlen für die Verwüstungen des Imperialismus !
Entwafinung des Smith-Regimes -- Bewaffnung der afrikanischen Massen !
29. September 1976 ANMERKUNGEN:
(1) Die "front-liner"- Staaten sind eine Gruppe von 5 Staaten, die auf verschiedene Weise die Unabhängigkeit erlangt haben; sie bilden im südlichen Afrika eine Art politisch-diplomatischen Block. Angola und Mozambique Sie Ariale die Terminolgte elenen im aur (2) "Ein Mann, eine Stimme" ist die Forderung nach einer proportionalen Vertretung der verschiedenen rassischen Gemeinschaften.
.....wenn Sie umziehen....
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