Inprekorr 1971–1992

Archiv der Internationalen Pressekorrespondenz der IV. Internationale

Angola

Ein internationaler Einsatz

· Inprekorr Nr. 50, 29. Januar 1976 · S. 16-20 · 2.642 Wörter

Afrika Sowjetunion USA und Kanada Südafrika

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EINSATZ um den formalen Aspekt. Der demokratische Senator Humphrey, der sich für die Einstellung der amerikanischen Hilfe aussprach Gleiche von der UdSSR zu fordern, hat seil das scharfsinnig seine Einschätzung des Konflikts "Wenn die Sowjetunion als einzige weitermacht (mit der Hilfe an die MPLA), dann isoliert sie sich. Das ist in Afrika schon einmal vorgekommen. Der angolanische Nationalismu vird sich wahrscheinlich als eine stärkere Macht erweisen (in Afrika), als der sowjetische Kommunismus. Selbst wenn die Sowjetunion kurzfristig einige taktische Vorteile daraus gewönne, wäre dies nur von kurzer Dauer" (3). In gewissem Sinn kann nach Meinung Humphreys die amerikanische Intervention den Kampf nur radikalisieren, während die gegenwärtige nationalistische Linie der MPLA den letzten Schutzwall gegen anti-kapitalistische Kämpfe darstellt. Die Sowjets antworten auf Humphrey durch die TASS-Agentur, die am 12. Januar die USA auffordert, die Politik der friedlichen Koexistenz "konsequenter" anzuwenden

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VALER

C. GABRIEL

Und die Moskauer Zeitschrift "USA, Wirtschaft, Politik, Ideologie" meint, daß die sowjetischamerikanischen Beziehungen im allgemeinen sich bessern". , trotz der "komplexen Probleme" und "aller ungelösten Fragen" • Die sowjetische Zeitschrift mahnt in diesem Zusammenhang. die politische Entspannung durch die militärische Ent immer noch aktuell ist".

Die amerikanischen imperialistischen Interessen in Afrika sind nicht homogen. Einige Vertreter des US-Imperialismus sehen ihre Politik im Geamtzusammenhang des Kontinents und bringen ie in Einklang mit den unterschiedlichsten Formen politischer Macht hier und da. Ihrer Meinung nach müssen die USA auf dem ganzen Kontinent ein gewisses Image bewahren und die Erfordernisse ihrer Investitionen in Süd-Afrika mit denen ihrer investitionen in den unabhängigen Staaten in Einklang bringen. Amerikanische Kapitalanleger u Guinea-Conakry z.B. sind nicht bereit, bedin gungslos die FNLA und UNITA zu unterstützen. Andere imperialistische Fraktionen gründen ihre Haltung auf eine bedingungslose Unterstützung des australischen Blocks und des Regimes in Zaire. Dennoch ist das amerikanische Engagement in Angola nicht Ergebnis einer willkürlichen und vorder die Vertrage von Alvor fur die USA eine sehr Alles deutet daraut hin annehmbare Lösung darstellten.

Aber die Folgeereignisse verwandelten diese Verträge in einen Fetzen Papier, Ware der Ausgang ler Konfrontation zwischen MPLA und FNLA dic Nieg ereiferer poltes en und konomischen dann wäre der Pläne der MPLA und man müßte in unmittelbarer Zukunft mit Verstaatlichungen rechnen. Sud- Afrika könnte dann nicht akzeptieren, daß die USA die Errichtung eines Regimes in Angola zu- Mane, sowie die si am agien Berie.

im Cunene-Tal und wahrscheinlich teilweise die Gruben von Cassinga bedroht.

Abgesehen von der Frage der Investitionen wäre ein von der MPLA kontrolliertes Angola ein emsthaftes Hindernis für die Pläne Südafrikas, Namibia in autonome Bantustan-Regionen zu balkanisieren; es würde außerdem die Kräfte unterstützen, die für die sofortige und vollständige Unabhängigkeit in diesem Land kämpfen. Der südafrikanische expansionistische Staat, der über einen hohen Grad von Autonomie gegenüber den imperialistischen Metropolen verlügt, verordnete eine direkte Interventíon in Angola, die zwar den Vormarsch der MPLA abblockte, die amerikanische Regierung aber zwang. sich bedingungslos aut die seite der ENLA /UNITA zu schlagen. Roberto Holden umschrieb die Situation ganz richtig, als er an den Westen den Appell richtete "Afrika vor dem Kommunismus zu retten" "Ich fordere den Westen dies indie Wuste muten zu missen sich selbst zu retten. Ich bin überrascht "Ohne die das sie die Hiter der Freihet in der wet indich, Und er begrüßte die Intervention der Süd-Afrikaner, die kommen, das Feuer zu bekämpten, wenn das Haus ihres Nachbarn brennt. Vielleicht tun sie das nicht aus Liebe zu ihrem Nachbarn, sondem um zu vermeiden, daß ihr eigenes Haus Feuer fängt. Die westlichen Nationen sollten daraus Lehren ziehen" • (4)

So wurde während der Konferenz der Organisation für Afrikanische Einheit eindiplomatischer Versuchsballon gestartet zum Thema eines möglichen Rückzugs der südafrikanischen Truppen, wobei man zu verstehen gab, daß Sud-Afrika mit einem Abkommen zwischen den drei Bewegungen zutrieden ware Washington hat auf Pretoria Druck ausgelibt, dals es sich zu einem Kompromiß mit der OAE bereitinde , wenn diese als Gegenleistung die Rückkeh zur Koalitionsregierung unterstützt. Eine solche und der UNITA sich verschärfen. In Huambo (Nova Lisboa) hat es tödliche Zusammenstöße zwischen den Truppen der UNITA und denen der FNLA unter der Führung von Chipenda gegeben. Da sie nicht in der Lage sind, ihren Truppen ein Minimum an Nationalbewußtsein einzutlößen, müsen sich die Generalstäbe der FNLA und UNITA darauf beschränken, ihre Differenzen auf dem Niveau von Stammeskonflikten auszutragen, von Rachsucht und Kampf zwischen den Truppenangehörigen.

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ANGOLA

Die amerikanische Diplomatie ist daher relativ gelähmt. Die Rückkehr zu einer Koalition ist eine tion mache gepend die de amerikane na - tion macht geltend, ement nicht gerechtfertigt ist und in jedem Fal ler Einsatz hier nicht mit dem zu vergleichen ist was in Vietnam auf dem Spiel stand; so hat sich Washington vorerst begnügt, die Konferenz der DAE vorzubereiten, um zu verhindem, daß sie in ihrer Mehrheit die von der MPLA ausgerufene Volksrepublik Angola anerkennt.

AFRIKANISCHE DIPLOMATIE

AUF DER PROBE

Die wesentliche Funktion der OAE ist, im Wirbel des politischen Lebens des Kontinents und gegenüber den revolutionären Kämpfen einen Konsens zwischen allen bürgerlichen afrikanischen Führunworden. Werden diejenigen, die sich aut dem Kontinent noch Illusionen über die afrikanische Diplomatie machen, die Lektion verstehen ? DIE SOWJETISCHE INTERVENTION

Die massive Unterstützung der Sowjetunion an die anti-imperialistischen Kämpfer ist vor allem aus Hilfe der Amerikaner an Sad-Afrika zu brechen. dem Willen heraus zu verstehen die bedingungslose Die UdSSR hat beschlossen, auf spektakuläre wei e ihre Materiallieferungen und diplomatischer Aktivitäten zu verstärken, nachdem die südafrikanische Intervention und die US-Hilfe an die FNLA das diplomatische Gleichgewicht in Schwarz- Afrika gefährdete. Zambia nähert sich immer mehr der südafrikanischen Politik, was schon eine wichtige Verschiebung in der Region gegenüber vorher darstellt. Ein Sieg der FNLA, der lie zentrifugalen Kräfte des Bakongo-Stammes stärkte, würde der Opposition der Bakongo-Notablen gegenüber dem Regime Nguabi im Kongo, Fallen und inre wirte sehrstru turen miteinanderen verflochten sind. Die Fetischisierung der kleinbürtre die monte ne der artica im Ano

A-Kimmun en die alte samelt verloren Zerre Abstimmungen ihre Wirksamkeit verloren. reift direkt und öffentlich in den Konflikt ein. Sud-Afrika hat auch eingegriffen und jedes Re- Ben ber den archen regime in Preista wie "sensibel" es der sowjetischen Diplomatie zu folgee, alejeni- die am ehesten gen, die eine ähnliche Linie eingeschlagen haben wie die MPLA (Guinea-Bissao), die, für die ein Sieg der FNLA aus Gründen der inneren Opposition eine direkte Bedrohung darstellen würde Angola anerkannt. Andere wiederum waren sich haben sehr früh die Volksrepublik als scharfsinnige Taktiker bewußt, daß eine Unterstültzung des Blocks FNLA/UNITA unrealistisch ist. Zu diesen gehören Nigeria, Mall, Athiopien, Burundi. ner Resolutionsentwurf wurde von Ni- Es haben also 22 Länder die VRA anerkannt.

geria vorgelegt und war so gehalten, daß er schon einen Kompromiß dieser Gruppe darstellte. Dor, Dotestrich aber sene Vertrauen der seA vor, unterstrich aber sein Vertrauen, "weiterhin für ein Klima der Ver söhnung aller Angolaner sorgt, die bereit sind, zur Stärkung der nationalen Einheit beizutragen". Das andere Lager ist nicht homogener. An der Seite des Kerns der Harten,. Zaire. Kamerun, finden sich die Verteidiger UNITAs, die für eine neue Koalitionsregierung eintreten (Sene- (al) und die am meisten Zögemden, die einfach an die Einheit appellieren. 22 auf der einen und der anderen Seite ! Die Enthaltung Ugandas hat das labile Gleichgewicht gerettet. Alle verurteilen Sud-Afrika und alle weisen die Frage an die ständigen Instanzen der OAE weiter.

Die direkten Träger des Konflikts betrachten diese Konferenz alle als eine halbe Niederlage. Die Zaire hoffte auf eine Entscheidung, die die Situation insoweit andere, als die gegenwärtige Dynamik sich in einer Reihe von Niederlagen für die FNLA auf der schlagen hat.h de Konferenz hat aber nichts be- schlagen hat. Die Konferenz hat aber nichts schlossen und die FNLA wird weiter zurückgedrängt. Nie ist der Funktion der OAE so hart zugesetzt die die Interessen der "Nordisten ausdrücken, neuen Auftrieb geben. Nun stellt dieses Regime keinen unwichtigen Bauste in für die sowjetische Position in Zentralafrika dar. Diese Versuche eines offiziellen Dialogs zwischen Schwarz-Afrika und würdiger wegen der Vortelle, die Pretoria in den südafrikanischen Rassisten werden immer glaubralform den neo-kolonialen Regimes vorspiegelt. Schließlich würde ein Sieg der FNLA zur Errichtung einer Achse Zaire-Angola führen, deren antikommunistische Funktion die sowjetische Politik in ganz Afrika sehr bedmhen würde. Es dreht sich also für die sowjetische Bürokratie darum, ihre diplomatische Klientel zufriedenzustellen und zu erhalten; darunter fallen der Kongo, Somalía, Tanzania, Guinea, Algerien und nun Guinea- Bissao. Dennoch kann nicht davon die Rede sein, daß die sowjetische Intervention mit der der Amerikaner vergleichbar wäre. Welches auch immer die diplomatischen Gründe dafür sein mögen, muß man die militärische Hilfe der Sowjetunion an die MPLA doch positiv beurteilen und die scheinheilige Vorsicht der Vertreter der "Nicht-Einmischung der Supermächte" zurückweisen.

Bleiben die Folgen dieser Hilfe auf den politischen Kurs der MPLA zu bestimmen. Diese hat jedenfalls nicht auf die Sowjetunion gewartet, um sich einer allzu heftigen Entwicklung der Massenbewegung entgegenzustemmen.

Davon abgesehen, werden sicher folgende Konsequenzen eintreten:

a) die Pläne der MPLA für einen Staatskapitalismus, der wirtschaftlich von der Sowjetunion unterstützt wird, B) Innerhalb der MPEl etwickelt sich eine stallnistische Strömung, die jedoch nicht zur Bildung einer stalinistischen Fraktion führt, die ein eigenes politisches Programm hätte, das sie dem der Führung entgegensetzte.

Das Zusammentreffen beider Elemente hat in der Presse von Luanda schon ein überraschendes Wirrwarr an nationalistischen Erklärungen, Erklärungen über die "Kommune von Paris durch Marx" und den "Marxismus-Leninismus" geführt. Und die Intervention Kubas? Reicht es zu glauben, daß die Kubaner in Angola nur Kanonenfutter für die sowjetische Politik sind? Wir meinen nicht. Die Anwesenheit der Kubaner in den Rängen der Befreiungsbewegungen, insbesondere der PAIGC von Guínea-Bissao, ist traditionell. Zudem scheint es daß Kuba stark das Eindringen Brasiliens in diesen Teil Afrikas fürchtet. Zudem hat die kubani-

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sche Führungdurch ihren Sprecher Carlos Rafael Rodriguez. den Vize-Premierminister, erklärt, daß sie weiterhin die MPLA militärisch unterstützen wird, wie die Entscheidung der OAE auch ausfalder OAE (5). Das ist ein klarer Bruch mit dem "Wir halten uns nicht an einen Appell diplomatischen Spiel der OAE, das im Mittelpunkt der sowjetischen Begründungen steht. Schließlich China, Es scheint, daß die militärischen Berater die Reihen der FNLA verlassen haben. Doch bleibt der Tenor der chinesischen Politik der gleiche. Man erinnere sich, daß die beiden Regimes der Region, die Peking umschwärmt und deren Präsidenten es in den letzten Jahren nach China eingeladen hat, Zaire und Kamerın waren. Diese beiden Länder standen bei der Konferenz der OAE an der Spitze des Anti-MPLA-Lagers, und alles berechtigt zu glauben, daß die chinesische Diplomatie ihre Beziehungen zu diesen Regimes aufrechterhalten wird. Die maoistische Politik in ingola wird daher weiter von Vorsicht und sogar omplizenschalt gegenüber dem UNITA /FNLA-La ger gekennzeichnet sein.

und zum Teil nach Portugal abgeschoben. Die CAC sind nun sehr geschwächt und die Führung ler MPLA kann nach Belieben die Strukturen des "Poder Popular" kontrollieren.

unten aitch au einem Kampf mit dểr Ehrung diesen Formen der Selbstorganisader MPLA Anlaß geben. Dieser Kampf wurde von der extremen Linken verloren in einer Kriegssituation, auf die diese Strömungen nur unzureichende Antworten gaben. Gegenüber der Führung der Bewegung entwickelten die CAC opportunistische und entristische Konzeptionen, fehlten durch den abstrakten Charakter ihrer Propaganda.

Konfrontiert mit der Massenbewegung brachen diese maoistischen Strömungen mit der traditionellen nationalen, demokratischen und Volksrevolution, ohne jedoch ein klares strategisches Konzept zu haben. Alle hatten sie das Prestige einer ton lic wie enger hing der an. - Die Tatsache, daß ihre Repression die Massen nicht gegen die MPLA aufgebracht hat, ist ein DIE ANGOLANISCHE EXTREME LINKE

Der Kleinbürgerlich-nationalistische Charakter der Führung der MPLA steht in direktem Gegensatz zur antikapitalistischen Entwicklung der Massen ewegung und zum Auftauchen regelrechter Fornen der Selbstorganisation.

Die letzten Monate bestätigen diese Analyse. Wahrend die MPLA den nationalen Befreiungskampf vor allem in landlichen Gebieten geführt hatte. wirkte sich das Stadtmilieu nach dem 25. April fruchtbar auf antikapitalistische Strömungen aus, die von der Studenten- und Schüllerjugend ausgingen und auf die die MPLA keinen direkten Einfluß hatte. So waren vor allem die Komitees Amilcar Cabral (CAC) entstanden, die mit der portugiesischen UDP in Verbindung standen, und revolutionăr-marxistisch orientierte Elemente, wie die Verteiler von Revolucao Socialista. Die CAC, die in der extremen Lin ken die überwiegende Mehrheit hatten konnten eine ganze Zeit lang entscheidenden Druck auf die MPLA ausüben, vor allem in der Frage der Stadtteilkomitees, Ränge der MPLA und in die militärischen Einheiten und übemahmen verantwortungsvolle Posten Die Führung der MPLA fand sich faktisch mit diesen Strömungen ab, um nicht in einen frontalen Zusammenstoß mit einem bestimmten Sektor der Massen zu geraten, die im Lauf von 1975 eine spontane Bewegung entfalteten.

So wie der Bürgerkrieg eine andere Wende nahm und man sich auf einen wirklichen, längeren Krieg vorbereiten mußte, wurde es für die MPLA einfacher, die Stadtteilkomitees zu kontrollieren und die extreme Linke zu isolieren. Ihr erstes Ziel war, den Einfluß der CAC in den Stadtteilkomitees zu brechen. So erklärte Nito Alves z.B., daß *hech der Freisted der Ut werden muste ein die Linksextremisten geführt werden mußte Radio hörte man Reden gegen die "Anhänger von Trotsky und Bakunin" und die maoistische Zeitung "Volksmacht" wurde verboten. Isoliert, geschwächt konnte der extremen Linken der Degenstoß versetzt werden, Im Oktober wurde das Stadtteilkomitee von San Paulo von den FAPLA besetzt und 9 Mitglieder dieses Komitees verhaftet, sowie andere Genossen von anderen Stadtteilkomitees. Die Einschüchterungen richteten sich gegen breitere Teile, Im November wurden sie freigelassen Zeichen, daß die Massen immer kritikloser der MPLA folgen.

Dies kann jedoch nichts an unserer Solidarität mit diesen Genossen andern. vor allem mit denen, die sich tur eine sozialistische Fortentwicklung der angolanischen Revolution einsetzten, einige sind im Kampf gegen FNLA und UNITA estorben und haben damit einen offen kundiger eweis für ihren anti-imperialistischen Kamp! abgelegt. Unter ihnen sind zwei Mitglieder der Gruppe Revolucao socialista, und Jose Xingumba, die in Nova Lisboa ermordet worden sind. Ihr politischer Kampf ist nicht zu Ende. Die Schlagzeilen der Zeitung der MPLA, "Vitoria Certa" vom 20. Dezember 1975 lauten: "Der Kampf gegen die Rechtsabweichler und die Ultralinken" n geldmet Bas bedeutet, gegen die Ultralinken gewidmet. Das bedeutet, die Normalisiening von Luanda noch keineswegs ein gelöstes Problem ist.

Die Ause in andersetzung muß um die Fragen der Meinungsfreiheit, des Rechts auf Organisation fur alle Anti-Imperialisten geführt werden. Man muß die breiteste Demokratie fordem für alle, die gegen die Reaktion kämpfen. Man muß die Vertreter der MPLA. die in der ganzen Welt herum reisen und auf Unterstützungskomitees sprechen, die von der extremen Linken organisiert werden, nach der Repression fragen. Wenn die südafrikanische Hilfe an die FNLA und die UNITA den "Neutralisten", die den Kampf nur als eine 1 use inan dersetzung zwischen oppositionellen kleinbürgerlichen Führungen auffassen, eine Lehre sein sollte. dannsollte die Repression gegen die extreme Linke den verschiedenen zentristischen Gruppen eine Lehre sein, die im Gegensatz zl len ander bisher nicht die leiseste Kritik an der MPLA geäußert haben.

13. Januar 1976 Anmerkungen:

(1) New York Times, 25.9.1975; Artikel von Leslie Gelb (2) New York Times, 19,12.1975 (3) AFP, 13. Januar 1976 (4) Newsweek, 22, Dezember 1975 (5) New York Times, 12.Januar 1976

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VON

DER

BEFREIUNG

ZUR • Vietnam

WIEDERVEREINIGUNG

Am 30. April 1975 verließ der letzte amerikanische Gl Vietnam, gétrieben von den Streitkräften der Provisorischen Revolutionsregierung• Saigon wurde Ho Tschi Minh-Stadt. Kaum sechs Monate später empfing sie die "politische Beratungskonferenz", , die über die letzten Schritte zur Wiedervereinigung des Landes beschließen sollte. Zwanzig Jahre nach dem von den Genfer Vereinbarungen von 1954 vorgesehenen Datum werden Wahlen zu einer einzigen Nationalen Versammlung stattfinden.