ARABISCHEN COLF
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In den letzten Monaten fehlte es nicht an Erklärungen des Schahs über die zunehmende Rolle Irans in der Region um den arabisch-persischen Golf, eine Rolle, die dem Schah vom Imperialismus zugewiesen wurde. So erklärte der Schah einem Reporter der amerikanischen Zeitschrift Newsweek (Ausgabe vom 21, Mai 1973): "Die europäische Sicherheit ist nur eine leere Phrase ohne Stabilität und Sicherheit im Persischen Goll. Westeuropa, die Vereinigten Staaten und Japan sehen den Golf als notwendigen Bestandteil ihrer Sicherheit an; aber sie sind nicht in der Lage, diese Sicherheit zu garantieren. Deswegen tun wir das für sie.... Amerika spielt nicht gerne die Rolle eines Polizisten, selbst wenn es um lebenswichtige Interessen für das Land geht. Jeder, der auch nur eine Spur von geopolitischem Verstand hat, muß zu dem Schluß gelangen, daß wir keine andere Wahl hatten genausowenig wie die Vereinigten Staaten - als sie beschlossen, uns Unterstützung zu gewähren. Diese Politik hängt mit einer Reihe von militärischen, politischen und ökonomischen Faktoren zusammen. Die Art der Investitionen, die von den großen multinationalen Konzernen getätigt werden, kombiniert mit der beschränkten Größe des inneren Marktes (was Ergebnis der niedrigen Löhne für Industriearbeiter sowie des Ausschlusses des größten Teils der Bevölkerung vom Markt ist) führt dazu, daß ein Abgrund zwischen der wachsenden Produktion an Industriegütern einerseits und der Nachfrage nach diesen Produkten auf dem Binnenmarkt andererseits entsteht. Die sozialen Schichten, die es sich leisten können, solche Produkte zu kaufen, sind relativ schmal. Die durch den staatlichen Sektor hervorgerufene Nachfrage kann den Erfordernissen der multínationalen Firmen nicht völlig genügen. Deshalb ist die Politik intensiver Ausfuhr von gewöhnlichen Verbrauchsund von Luxusgütern zu einem entscheidenden Aspekt der allgemeinen Wirtschaftspolitik des Regimes geworden. Konsequenterweise haben die riesigen Einkommen Irans aus dem Erdöl die Tendenz hervorgerufen, Kapital in die Länder des Golfs, nach Afghanistan und in andere Regionen zu exportieren. Überdies ist es für das Regime vom Iran im höchsten Interesse, jegliche revolutionäre Entwicklung um den Golf zu verhinder, da diese fast sofort starke Auswirkungen in Iran selbst haben könnte. Und schließlich interessieren sich der amerikanische, europäische und japanische Imperialismus am Iran nicht nur als einen Importland von Autos, die bei General Motors und Toyota hergestellt wurden, sondern auch als ein Glied in der militärischen konterrevolutionären Kette. Die Polizeipolitik des iranischen Regimes am Golf muß in diesem Kon- • text gesehen werden.
KONTERREVOLUTION ÄRE STELLVERTRETER
Der amerikanische Imperialismus beschloß angesichts des in Vietnam erlittenen Rückschlags und der Erfordernisse inter-imperialistischer Konkurrenz, seine Strategie der direkten militärischen Intervention zu ändern und für die Aufstellung konterrevolutionärer Stellvertreter zu arbeiten, denen ein gewises Maß an relativer Unabhängigkeit gewährt werden kann. Nixon selbst proklamierte diese Strategie bei seinem Besuch der Insel Guam am 25. Jul 1969. Wie Nixon erklärte, besteht die Strategie darin, einen Teil der Kosten und der Verantwortung für die welte allerien Mich Ben aufgabinen die in dern die in der Lage sind, derartige Kosten und Verantwortlichkeiten zu übernehmen. Der amerikanische Imperialismus zählt also auf diese Stellvertreter, um revolutionäre Bewegungen in verschiedenen Teilen der Welt zu zerschlagen oder zu stoppen (die israelische Armee im Nahen Osten, die brasilianische Armee in Lateinamerika). Es ist klar, daß diese Strategie direkten Interventionen in Fällen höchster Dringlichkeit für den Imperialismus nicht ausschließt. Nixon bestätigte diese Doktrin noch einmal in seiner Botschaft an die Nation am 21. Januar 1972: "Wir werden eine nukleare Abschreckungsstreitkraft aufrechterhalten, die ausreicht, jeder Bedrohung der Sicherheit der Vereinigten Staaten oder seiner Verbündeten zu begegnen. Wir halten fest und unerschütterlich an der Freiheit fest. Aber andere müssen ihr Teil schen Imperialismus gegenüber dem Iran: "Die Nixon- Doktrin impliziert, daß die Vereinigten Staaten, um ihre Friedens- und Sicherheitsziele zu erreichen, den Ländern der (Golf-) Region und insbesondere dem Iran besondere Aufmerksam keit zuwenden müssen. " Natürlich ist diese besondere Aufmerksamkeit für den Iran kein Zufall. .Die Bedeutung der lokalen Bourgeoides Regimes "seinen Teil der Last" zu tragen, sin 8kei. sie, die strategische Rolle des Landes und die Fahi wichtige Faktoren bei der Entscheidung darüber, welche Regierungen die Rolle eines Alliierten und eines Polizisten übernehmen können, DER IMPERIALISMUS IM ARABISCHEN GOLF
Zu Antang des 20sten Jahrhunderts hielt England eine dominierende Position am arabisch-persischen Golf inne. Das Öl war noch nicht entdeckt worden. Die Golfregion war von kommerzieller und strategischer Bedeutung (Schutz des Weges nach Indien) und lag günstig für den Konkurrenzkampf mit dem zaristischen Rußland. Der britische Imperíalismus versuchte vom Anfang seiner Intervention an, die Region in verschiedene Emirate unter der Kolonialherrschaft aufzuteilen. Mit der Entdeckung des Erdöls und der Gründung der Anglo-Persian Oil Company im Jahre 1909 erlangte die Golfregion entscheidende wirtschaftliche Bedeutung für den britiselischen Imperianismus Fankelich wird von dieser - schen Imperialismus und Gegend ausgeschlossen. Großbritannien und Rußland strebten eine Koexistenz durch mehrere Kompromisse an. (1907 wurde ein Abkommen zwischen Großbritanlen und Rußland geschlossen, demgemäß der nördliche Teil des Irans Rußland und der südliche (einschließlich des Golfes) Großbritannien abgetreten wurde. Aber Rußland versuchte, sowohl Zugang zum Golf als auch einen Anteil an den Erdöllagerstätten im Süden zu erhalten). Rußland beherrschte Nordiran und spielte eine bedeutende Rólle im Außenhandel des Landes. London errichtete seinerseits über die APOC (Anglo-Iranian Oil Cy) seine eigene Verwaltung und seine eigene Polizeistreitkraft im südlichen Iran und am Golf. Die APOC wurde zu einer unabhängigen Herrschaftmacht in dieser Region. Nach dem I. Weltkrieg war der britische Imperialismus gezwungen, seine Politik des "teile und Herrsche" zu ändern und weniger brutale direkte Ausbeutungsmethoden des Nahen Ostens anzuwenden. Diese Wende in der Politik entsprang im wesentlichen der Schwächung des Weltkapitalismus gleich nach dem Krieg, dem Aufschwung 25-
der Betreiungsbewegungen in den Kolonien (z. B. gab es einen Massenaufstand 1920 gegen die Briten im Iraq) und dem wichtigsten Faktor, der Oktoberrevolution in Rußland. Durch die neue Politik wurde die Schaffung einiger weniger zentralisierter Regime begünstigt, die diese Regior effektiver beherrschen konnten. In dieser Periode entstanden das Feisal-Regime im Iraq, das der Saudis auf der Arabischen Halbinsel sowie die Pahlewi-Dynastie im Iran.
London stand nach dem Sieg über die französischen und deutschen Konkurrenten der USA gegenüber, die in diese Region , insbesondere in den Iran eindrang. Aber erst nach dem II. Weltkrieg begann der amerikanische Imerialismus, eine immer bedeutendere Position am arabisch-persischen Golf zu erlangen.
Der von der CIA organisierte Putsch von 1953, durch den die Mossadegh-Regierung im Iran abgesetzt wurde, erlaubte es dem amerikanischen Imperialismus, weitere Gewinne zu machen und die Briten zu zwingen, Washingtons militärische und ökonomische Überlegenheit anzuerkennen. Nach dem Staatsstreich erhielten amerikanische Erdölfirmen einen wesentlich größeren Anteil an der Erdöltorderung in dieser Region, Am 29. Oktober 1954 wurde ein Erdölabkommen von der neuen Regierung, der National Iranian Oil Company (NIOC) und einem Konsortium westlicher Gesellschaften unterzeichnet. Dieses Konsortium, die sogenannten Iranien Oil Participants, gehörte folgenden Firmen: APOC (inzwischen British Peroleum) 40%, Royal-Dutch Shell 14 %, Gulf Oil 7%, Mobil Oil 7%, Standard Oil of New Jersey 7%, Socal (Standard Oil of California) 7%, Texaco 7%, CFP (Compagnie Francaise du Pétrole) 6% und Iricon (aus unabhängigen amerikanischen Firmen zusammengesetzt) 5 %. Diese Zahlen allein zeigen an, mit welchem Erfolg die Amerikaner die iranischen Erdölressourchen unter ihre Kontrolle bekamen.
Zu Beginn des Jahres 1968 kündigte die Labour-Regierung an, daß sie im Einklang mit ihrer Politik des "Disengagements östlich von Suez' sich in den nächsten drei Jahren militärisch aus den Emiraten des Golfes zurückziehen werde. Der britische Rückzug stellte natürlich die Frare auf die Tagesordnung, wer das Vakuum ausfüllen sollte. das durch den Abzug des britischen Imperialismus, der jahrzehntelang den "Wächter" dieses Teils des Golfes gebildet hatte, entstand, 1970 fand eine Konferenz der amerikanischen Botschafter in den Ländern des Nahen und Mittleren Ostens statt, und zwar in Teheran. Zusätzlich zu den Botschaftern nahm auch Richard Helms teil, damals Direktor der CIA und heute US-Botschafter im Iran. Die Konferenz hatte zum Ziel, die konkrete Anwendung der "Nixon-Doktrin" für die Region auszuarbeiten. Nach den Berichten von james sisco, dem amerikanischen Unterstaatssekretär für den Mittleren Osten und Südostasien, waren die Ergebnisse der Konferenz ziemlich einfach: Die Rolle als Polizeibüttel, die der Iran von nun an für die ganze Golfregion spiellen sollte, wurde bekräftigt. London tat das seinige dazu, indem es einen Gesandten nach Teheran schickte, Sir Williams Luce, der die iranische Okkupation der Golfinseln von Abu Moussa im November 1971, die bislang dem Sultanat von Sharjah gehörte, und die der Inseln Greater Tunb und Lesser Tunb, die Teile des Emirats von Ras-El-Khayma waren, vorbereiten sollte. Die Marine des Iran führte diese Besetzung gerade ein ›aar Tage vor der "Unabhängigkeits" erklärung der Jnion der arabischen Emirate (2. Dezember 1971) aus. Die besetzten Inseln wurden in iranische Militärstützpunkte umgewandelt. Bei derselben Reise überzeugte der Vertreter des britischen Imperialismus den Schah, seine Versuche, die Bahrein-Insel , die nicht Mitglied der Union der Arabischen Emirate waren, einzunehmen. Diese Union der Arabischen Emirate ist unter der Schirmherrschaft des britischen und amerikanischen Imperialismus gegründet worden. Drei Emirate traten der Union nicht bei: Qatar, Bahrein und Ras-El-Khayma, Das mag wohl auf einen Beschluß des Imperialismus zurückzuführen sein, daß diese Staaten getrennt besser zu kontrollieren seien.
Die vom britischen und amerikanischen Imperialismus verfolgten allgemeinen Ziele können etwa wie folgt zusammengefaßt werden:
1. - Eine Einheit zu schaffen, die in der Lage ist, effektiver mit dem Imperialismus zu kooperieren, i.e. die Union der Arabischen Emirate.
2. - Mehr in der Golfregion und vor allem im Iran zu investieren, um die Entstehung einer "Mittelklasse" zu begünstigen, (die sich auf den Sektoren Banken, Versicherungen, Verkaufsförderung und Beratung entwickelt und Techniker und Ingenieure mit einschließt), die sowohl als soziale Basis für das iranische Regime als auch als Absatzmarkt für dauerhafte Konsumgüter und Luxusgüter, die von den im Iran erstellten Fabriken hergestellt werden, dienen können.
• - Die iranische Diktatur zum Hauptagenten für die Aufrechterhaltung einer sozialen Situation, die für die imperialistischen Projekte in der ganzen Region günstig ist, auszubauen.
4. - Den Iran zu einem Spitzenkäufer von Waffen zu machen, die von der Waffen- und Luftfahrtindustrie der Vereinigten Staaten (und anderer imperialistischer Länler hergestellt werden. Das iranische Regime wird solche Waffen brauchen, um seine neue Rolle als Gendarm der Region zü erfüllen, und seine Einkommen aus dem - Erdöl versorgen es mit dem notwendigen Geld für den Kauf solcher Waffen.
DIE WIRTSCHAFTLICHE ROLLE IRANS
Die wirtschaftliche Rolle Irans kam während der "Ölkrise" sehr deutlich zum Vorschein. Nach den Zahlen von 1972 birgt die Golfregion mehr als die Hälfte der Welt- Erdölreserven. Nachfolgende Tabell zeigt die relative Bedeutung der Erdöressourcen der verschieden Länder am Golf auf:
Reserven Produktion 1972 Land (in Mio to) (in Mio to)
Kuweit 9,271 152 Qatar 777.6 23 Iran 9,286 254 Abu Dhabi 2,529.6 50 Bahrein 86 3,8 (1971)
Dubai 205.9 6,5 (1971)
Iraq 4,143 67 Oman 689 14. 7 (1971)
Saudi-Arabien 19, 714 285 Überdies kommt ein guter Teil des nach Israel gelieferten Erdöls vom arabisch-persischen Golf, Irans Funktion ist umso bedeutender, als es neben der Überwachung des Golfes auch die Forderungen der erdöproduzierenden Golfstaaten kontrollieren muß, damit diese in dem von den USA gesetzten Rahmen bleiben.
Die "Führer" rolle des Schahs bei den Verhandlungen über die Erdölpreise in den letzten Jahren diente einem zweifachen Ziel: in jeder Verhandlungsrunde dienten die ersten aufgestellten "Forderungen' als Modell, dem die anderen Länder folgten. Dies verlieh dem Schah auch eine"anti-imperialistische" Fassade, was zu demagogischen Zwecken im Inner des Iran ausgenutzt wurde.
Die imperialistischen Investitionen im Iran wachsen in einem sehr raschen Rhythmus. Der amerikanische Imperialismus steht an der Spitze, aber die deutschen und japanischen Unternehmungen befinden sich auch in der Offensive. So planen NISSAN und TOYOTA den Bines Montage-flenbandes. Die Japaner haben eine Die Japaner haben einen Kredit von mehr als einer Million Dollar angeboten. Dieser Kredit ist gebunden an die Beteiligung japanischer Unternehmungen , in der Zementherstellung, in der Automobilindustrie, beim Aufbau einer Raffinerie (mit einer täglichen Produktion von 500 000 Barrels), an der Entwicklung der Erdöl- und der Erdgasproduktion (Enterprises, 21, März 1974). Dieses Anwachsen der
imperialistischen Investitionen führt zur Herstellung Von den Emiraten aufgefordert, um den "Zugang zum von Produkten, die nicht vom inneriranischen Markt Golf zu sichern" • um die "Integrität und die Sicherheit aufgenommen werden können und die daher auf die militärische Intervention jeglichen Kalibers "rech tine der Region" zu sichern, alles " gute Gründe™ Ser südostasiatischer staaten geei en co dem Bericht der Markazi-Bank von Iran ist der Werl ser südostasiatischer Staaten fertigen" der Exporte iranischer Industrieprodukte zwischen Einige Details zu den Militärausgaben: 1973 hat der Iran 1971 und 1972 um 40% gestiegen. Übrigens wird die drei Milliarden Dollar für Waffen ausgegeben. Die neuen UdSSR für den Iran ein immer interessanterer Markt, Aufträge die der Schah vergeben hat belaufen sich auf Diese Exportpolitik findet ihren Ausdruck in der Viel- sechs Milliarden Dollar. Das ist für die Kriegsindustrie falt iraníscher Industriemessen in den Emiraten des ein besonders glücklicher Umstand, umso mehr als es die Golfes und auch in dem Kapitalstrom aus allen Golf- Einnahmen aus den Erdölbohrungen erlauben, die Rechnunanrainerstaaten in die iranischen oder in die im Iran gen bar zu bezahlen.
vertretenen imperialistischen Banken. Und zu einem Zeitpunkt, wo die Einkommensexplosion aus den Erd- Die Verstärkung der iranischen Armee ist eine Notwendigölvorkommen stattfindet, ist dieser Kapitalstrom keit, denn der Schah hat kein Hehl aus seinem Wunsch nicht unwesentlich. Er erlaubt unter anderem den gemacht, sich zum Gendarm der Region zu machen. Er hat Export iranischer Kapitalien in andere Länder. es sich zur Aufgabe gemacht -- mit Unterstützung der ZIS lassen, besonders dadurch, de er len Fon von" USA und Großbritanniens -- Vor einigen Monaten erklärte der iranische Wirtschaftsminister: "Die Golfregion ist der grote Subversion im Golfgebiet bekämpft. "(Le Monde vom potentielle Markt für unsere Produkte. Wir haben uns 25.5.1973). Derzeit werden fast 60% der Einnahmen aus als prioritäres Ziel vorgenommen, zum Hauptlieferan- dem Erdöl in Waffenkäufe gesteckt und der iranische ten der steinreichen Öl-Emirate zu werden, Militärhaushalt beträgt fast 47% des Gesamthaushaltshöchste Pro-Kopf-Einkommen in der Welt haben. volumens. Der Betrag tür Wattenimporte, der Anlang Die geographische Nähe, die kurzen Lieferfristen, die der sechziger Jahre jährlich 85 Mio Dollar betrug, geringen Frachtkosten, ermöglichten es uns, unsere höhte sich 1968 auf 156 Mio Dollar, um jährlich 2 Mil- Exporte innerhalb von drei Jahren zu verdoppeln und liarden Dollar jährlich während des fünften 5-Jahreswir hoffen sie bis zum Jahre 1978 um weitere. (Le Monde vom 12.1. 74). Diese optimistischen Vor der im März 1973 begonnen hat, steigern zu können." (Le monde vom 7. und 8. Okt.
raussagen könnten gut übertroffen werden...
Einer der größten iranischen Kapitalisten, Rezai, er- Die Armee hat heute 220 000 Mann unter Waffen, klärte: "Der iranische Konsum ist zu beschränkt, um davon 20 000 in der Luftwaffe und 10 ooo in der Marine. die Produkte unserer großen Industrien absorbieren zu Nicht eingerechnet sind hierbei die 40 000 Polizisten, können; wir sind daher gezwungen zu exportieren, be- die damit beauftragt sind, den Erfolg der "Agrarrevosonders in die Nachbarländer. (ebendort). Darüber- lution" auf dem Lande zu sichern, sowie die 60 000 hinaus sind die UdSSR und die Ostblockländer interes- Polizisten der SAVAK, der politischen Polizei, die sante Märkte für im Iran montierte Machinen, beson- ein entscheidender Faktor für "die wirtschaftliche ders Lastkraftwagen, Autobusse und Personen autos. Entwicklung in Unabhängigkeit" ist. In diesem Fall bietet die Rolle Irans als Zwischenhändler, abgesehen von seinen normalen Vorteilen (billige Die iranische Armee ist mit dem modernsten Kriegs- Arbeitskräfte, Produktion in nächster Nähe der Verbrau- material ausgestattet: Phantom F 4, Laser-Bomben, engden kapitalistischen Unternehmen eine lische ultra-moderne Panzer ... die Militärbasen schießen bessere politische Deckung: die UdSSR und die Ostblock- nur so aus dem Boden: in Ahwäz, in Abadan, staaten importieren ihre Waren eher aus einem "unter- Knarg-Inseln, aut den Quism-Insein (Luftwaffenbasis), entwickelten" Land als direkt aus den imperialistischen in Korramshar (Marinestützpunkt), in Bandar Abas und in Chah Bahar, die größte Militärbasis des indischen Ozeans (Marine- und Luftwaffenbasis). Das sind nur die wichtigsten Militärstützpunkte und wir sprechen noch gar nicht von den Base n des Iran im Emirat Oman.
Der Direktor der Filiale von General Motors im Iran, Eric Rouleau gibt die folgende Beschreibung einer Hub- J. Klochkov, sagte bezüglich des Baus einer Montage- schrauberbasis in Isfahan: "Isfahan wird demnächst eine tan, eine Chevrolet-Fabrik im Tran zu bauen, haben wit Hubschrauberbasis beherbergen, die zweitgrößte der ten, eine Chevrolet-Fabrik im Iran zu bauen, Welt; sie wird von 500 amerikanischen Instruktoren überzuallererst damit begonnen über die Exportmöglichkeiten wacht. Die letzten Aufträge, die der Schah an die USA der Produkte nachzudenken ... Wir führen augenblicklich vergeben hat, sind beeindruckend: für drei Milliarden Gespräche mit allen Nachbarn Irans, vor allem mit den Dollar hat sein Regime eine Luttflotte von etwa 300 Emiraten am persischen Golf und mit den arabischen Län- leichten und schweren Bombern, davon die Hälfte der. Ende dieses Jahres werden wir noch Gespräche mit Phantom-Bomber, bestellt. Das sind mehr Phantom Delegierten dieser Länder führen. Ich muß noch hinzu- als Israel erhalten soll, dem einzigen Land im Vordefügen, daß eines unserer Ziele darin besteht, in die Märkte ren Orient, dem Washington diesen Typ seiner pertekder osteuropäischen Länder einzudringen.. 2.2, 74). Es ist klar, daß fur die offizielle " (Teheran tioniertesten Flugapparate liefert. " (Le Monde vom Propaganda diese Fahrzeuge Teil der "nationalen iranidie dank der Unabhängigkeit des • Diese "Aufträge" müssen vor dem Hintergrund der Iran" ständig anwächst. iranischen Arbeiter, die 12 Stunden täglich arbeiten EINE MILITÄRMACHT sowie vor dem Hintergrund des Lebensstandards der und 60 Rials pro Tag (weniger als ein Dollar) verdienen, Bauernmassen, die noch nicht einmal über das lebensnotwendigste verfügen, gesehen werden.
gaben des Iran und seiner Intervention im Gebiet des (aus INPRECOR Nr. 2 vom 20. Juni 1974) Persischen Golles, antwortete der Schah: Ich habe einen regionalen Pakt, einen Vertrag, ein Übereinkommen vorgeschlagen, man mag das nennen wie man will, um die Integrität und die Sicherheit dieser Region zu garantieren, Bis jetzt haben wir noch keine Antwort erhalten. Der Zugang zum Persischen Golf ist für uns eine Frage von Leben und Tod, Uns diesen Zugang zu sichern -- mit oder ohne Kooperation von seiten der änderen Länder am Persischen -- darin besteht die Antwort auf die Frage , die sie uns stellen, warum wir soviel Geld für unsere Verteidigung ausgeben. " (Spiegel vom 7.1. 74).
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