Inprekorr 1971–1992

Archiv der Internationalen Pressekorrespondenz der IV. Internationale

Gemeinsame Erklärung

Inprekorr Nr. 222, Dezember 1989 · S. 38 · 232 Wörter

BRD und DDR

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Gemeinsame Erklärung schaften; fordert die sofortige schonungslose Offenlegung der tatsächlichen Wirtschaftslage.

Laßt nicht zu, daß die Politbürokratie sich aus ihrer Verantwortung davonstiehlt und Euch das Auslöffeln der Suppe überläßt.

12. November 1989 Für die Initiativgruppe NEUES FO- RUM: Jens Reich, Sebastian Pflugbeil, Barbel Bohley, Reinhard Schult, Eberhard Seidel, Jutta Seidel die Produktion Stusin

Offener

Für eine demokratische Umgestaltung von Staat und Gesellschaftin der DDR fordern wir:

• eine Verfassungsreform, die eine demokratische Willensbildung ohne festgeschriebene Führungsrolle der SED ermöglicht; • freie und geheime Wahlen auf der Grundlage eines demokratischen Wahlrechts.

Für alle demokratischen Kräfte fordern wir:

• Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit; • Pressefreiheit, einschließlich der Zulassung unabhängiger Zeitungen und gleichberechtigten Zugang zu den elektronischen Medien.

Wir bitten die Bürgerinnen und Bürger der DDR, diese Forderungen mit eigenen Beiträgen und Aktionen zu unterstützen.

Die Vertreter der Bürgerbewegung Demokratie jetzt, des Demokratischen Aufbruchs, des Grünen Netzwerkes Arche, der Initiative Frieden und Menschenrechte.

der Initiativgruppe der Vereinigten Linken Berlins.

des Neuen Forums, der SDP.

Berlin, den 3. November 1989 Angelika Barbe (SDP). Werner Fischer (Initiative Frieden und Menschenrechte). Martin Gutzeit (SDP). Stephan Hilsberg (SDP), Carlo Jordan (Grünes Netzwerk Arche). Thomas F. Krüger (Vereinigte Linke Berlin). Heinz Küchler (Demokratie jetzt. Kathrin Menge (Neues Forum). H. Mißlitz (Vereinigte Linke Berlin). Rudi Pahnke (Demokratischer Aufbruch). Dr. Wolfgang Ullmann (Demokratie jetzt) werkschaft, Streikrecht)?

• Wie können Reformen der Preis- und Subventionspolitik so gestaltet werden,