Inprekorr 1971–1992

Archiv der Internationalen Pressekorrespondenz der IV. Internationale

Der Aufbau der Internationale, das Gebot der Stunde. 1938-1988

· Inprekorr Nr. 207, September 1988 · S. 30-32 · 2.406 Wörter

Trotzki und Geschichte Sowjetunion IV. Internationale Stalinismus und Bürokratie

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1938 1988 gleichzeitige Aufbau nationaler revolutionärer Parteien und einer revolutionären Weltpartei. Die Hindernisse werden durch neue Entwicklungen explosiver" Massenkämpfe in den Schlüsselländern, neue Differenzierungen innerhalb sich entwickelnder revolutionärer Organisationen und durch neue Ereignisse, Spaltungen, Umgruppierungen und Vereinigungen, die die traditionellen Massenorganisationen berühren, überwunden werden. Aber die Auffassung, dieser Prozeß könne spontan und automatisch zum Wiederauftreten eines wirklich universellen Internationalismus wie zur Zeit der ersten Jahre der III. Internationale (wenn man absicht von ihrer Überzentralisierung und ihrer taktischen Irrtümer) münden, muß als spontaneistisch und unbegründet zurückgewiesen werden. Es wird keine neue revolutionäre Masseninternationale geben ohne einen unermüdlichen Kampf für den Aufbau einer Internationale hic et nunc, von jetzt an; ohne weiter die IV. Internationale aufzubauen, auch wenn die erstere nicht bloß die Verlängerung der letzteren ist, sondern das Resultat einer weitreichenden Umgruppierung.

Gehen wir noch weiter: es wird keine sozialistische Weltföderation in absehbarer Zukunft geben — und damit keinen Ausweg für die Menschheit — ohne zuvor die Erfahrung bedeutender Sektoren der werktätigen Massen mit einer revolutionären Masseninternationale, die als solche funktioniert, d.h. als einer wirklichen Weltorganisation, die durch von allen freiwillig akzeptierte Statuten geregelt wird und sich durch eine zumindest partielle Aufgabe der Souveränität ihrer Mitgliedsparteien (Sektionen) auszeichnet.

Eine derartige Preisgabe der Souveränität ist auf der staatlichen Ebene unvermeidlich, um Probleme wie die Vernichtung der Waffenarsenale und die Verhinderung ihrer Herstellung, den Kampf gegen die Umweltverschmutzung, die weltweite Neuverteilung der Ressourcen zur Abschaffung des Hungers und der heilbaren Krankheiten in der „Dritten Welt" zu lösen.

Aber es würde bedeuten, an den Weihnachtsmann zu glauben, wenn man der Auffassung wäre, daß nach Jahrtausenden der Ausbeutung. Unterdrückung und Gewalt seitens der Staaten der mächtigsten herrschenden Klassen gegenüber schwächeren Völkern, Staaten und Klassen, nach einem Jahrhundert imperialistischer Überausbeutung und Unterdrückung der kolonialen und halbkolonialen Völker, nach Jahrhunderten der Diskriminierung, der Gewalt und sogar der Rassenvernichtung und nach einem halben Jahrhundert der Unterdrükkung und Diskriminierung verschiedener fremder Nationen und Nationalitäten selbst in der UdSSR durch die Sowjetbürokratie all diese gestern noch unterdrückten Völker und minoritären Gruppen, alle werktätigen Klassen und alle revolutionären Parteien eine derartige Preisgabe der Souveränität automatisch, freiwillig und ohne Hintergedanken akzeptieren würden.

Es erscheint unbedingt notwendig, daß sie zu diesem Zweck erst eine Erfahrung machen, die sie lehrt, daß eine weltweite Zusammenarbeit auf der Grundlage strikter Gleichberechtigung möglich ist, wo die „Kleinen nicht weniger Rechte und Macht haben als die „Großen" wo jede Diskriminierung des Geschlechts, der Rasse oder der Nationalität radikal geächtet wird.

Alles deutet daraufhin, daß diese Erfahrung zunächst innerhalb einer revolutionären Masseninternationale erworben werden wird. Denn das Funktionieren einer solchen Internationale - wie schon heute das der IV. Internationale - muß auf ein zweifaches Prinzip gegründet sein: die vollständige Autonomie der nationalen Parteien bei der Wahl ihrer Leitung und der Festlegung ihrer nationalen Taktik; internationale Disziplin auf der Grundlage des Mehrheitsprinzips (des demokratischen Zentralismus im ursprünglichen leninistischen Sinne und nicht in seiner stalinistischen Pervertierung als bürokratischer Zentralismus) bei der internationale Politik.

Wenn das erste Prinzip aufgegeben wird, gelangt man zu den sinowjewistischen Manipulationen und sogar zu den bürokratisch-stalinistischen Methoden der Erstickung der internen Demokratie und zu einem Prozeß der „verkehrten Auswahl" der nationalen Führungen, bei dem nur die gegenüber dem „internationalen Zentrum" servilsten überleben. Aber wenn man das zweite Prinzip aufgibt, riskiert man das von Rosa Luxemburg formulierte furchtbare Resultat: ,,Proletarier aller Länder, vercinigt euch im Frieden, und schneidet euch die Gurgeln ab im Kriege!* Die Gründe, die zur Schaffung der IV. Internationale 1938 führten, bleiben also alle gültig.

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Fassen wir das Ergebnis der Analyse zusammen. Das Überleben des Kapitalismus beinhaltet mehr als je zuvor das Risiko einer Abfolge von Katastrophen, die nicht nur den Fortbestand der Zivilisation, sondern das physische Überleben der Menschheit bedrohen. Die Rettung kann nur Ergebnis des revolutionären Sturzes des Kapitals — sein graduelles Verschwinden auf dem Weg der Reformen ist eine haltlose Utopie — und seiner Ersetzung durch die Herrschaft freier assoziierter Produzenten in einer Weltföderation sein. Allein die internationale Arbeiterklasse ist fähig, den Kapitalismus zu stürzen. Aber dazu benötigt sie ein entsprechendes Klassenbewußtsein und eine entsprechende revolutionäre Führung. Ihr periodischer Übergang zur direkten und massiven Aktion macht die Revolution möglich und schafft gleichzeitig die Bedingungen für die Lösung der „Krise des subjektiven Faktors" vorausgesetzt, die Revolutionäre arbeiten rechtzeitig, wirksam und in ausreichend gro- Bem Maßstab daran. Diese Anstrengung muß gleichzeitig dem Aufbau neuer nationaler revolutionärer Parteien wie dem einer neuen Internationale gelten.

Im historischen Maßstab ist das Dilemma mit dem von 1938 identisch. Entweder das interna- • tionale Proletariat bleibt im großen und ganzen in nationale Sektoren gespalten, kämpft voneinander getrennt und im wesentlichen in defensiven, begrenzten Kämpfen, wobei es nur in einigen Ländern über den Rahmen des bürgerlichen Staates hinausgeht. In diesem Fall wird der Aufbau einer revolutionären Masseninternationale scheitern, aber parallel dazu auch der Aufbau neuer revolutionärer Massenparteien. In diesem Fall ist das Schicksal der menschlichen Gattung besiegelt. Oder das Proletariat der wichtigsten Länder wird schließlich doch so handeln wie das französische und italienische Proletariat 1968-69, das portugiesische Proletariat 1973-74, das tschechoslowakische, das polnische Proletariat 1968 bzw. 1980-81 und das schwarzafrikanische Proletariat während der letzten Jahre. Unter der Bedingung, daß eine genügende Anzahl in der Arbeiterklasse fest verankerter Kader in einem solchen Augenblick existiert, die mit einem korrekten Programm und einer korrekten strategischen Perspektive ausgerüstet und zu einer entsprechenden Aktion und Politik fähig sind, werden die politischen, organisatorischen und geographischen Grenzen des laufenden Umgruppierungsprozesses der Arbeiterbewegung nach und nach überwunden werden, und der Aufbau neuer nationaler Führungen und einer revolutionären Masseninternationale wird möglich.

Weil wir nicht einen Augenblick lang zweifeln, daß es die zweite Möglichkeit ist, die sich bewahrheiten wird, zweifeln wir auch nicht einen Augenblick lang an der Zukunft der Menschheit, an der Entwicklung der revolutionären Masseninternationale und am Sieg der IV. Internationale.

1.Mai 1988 1938 1988 Anmerkungen:

I. Dieses Dokument (deutsch in: L.Trotzki, Schriften zum imperialistischen Krieg, Frankfurt 1978, S.71-103) ist vor allem bedeutend, weil es für den Fall eines Weltkrieges eine doppelte (kombinierte) Taktik in den mit der UdSSR verbündeten und in den gegen die UdSSR kriegführenden imperialistischen Ländern entwirft, eine zweifache Taktik, deren Realismus und deren Notwendigkeit durch die Erfahrung des II. Weltkrieges weitgehend bestätigt worden ist. Trotzki war praktisch der einzige, der dies in einer Weise verstanden hat, die keineswegs die Preisgabe der Verteidigung der Klasseninteressen und der politischen Unabhängigkeit des Proletariats in den mit der UdSSR verbündeten imperialistischen Ländern beinhaltete.

2. Siche Lenins Artikel vom 1.November 1914: Lage und Aufgaben der sozialistischen Internationale, in: Werke. Bd.21, Berlin 1960, S.22-28.

3. Das beträchtliche Anwachsen der Produktion (und der Konsumtion von seiten der Bevölkerung) von Lebensmitteln, Textilien und elektrischen Haushaltsgeräten sowie die Zunahme der Dienstleistungen in Bereichen wie Medizin, Ausbildung, Erziehung usw. als Entwicklung von Destruktivkräften" darzustellen, ist offensichtlich lächerlich.

4. In seinem 1921 gehaltenen Bericht auf dem III.Kongreß der KI hatte Trotzki die Hypothese von einer neuen Epoche eines kapitalistischen Aufschwungs nach 25 Jahren aufgestellt, dem historische Niederlagen der Arbeiterklasse und ungeheure Zerstörungen vorausgehen würden (vgl. L. Trotsky, The First Five Years of the Communist International, vol.l, New York 1945. S.211). 1921 + 25 - 1946...

5. Wir haben — von Trotzki inspiriert - versucht, eine marxistische Theorie der langen Wellen der Konjunktur" in Der Sparkapitalismus (Frankfurt 1972) und vor allem in Die langen Wellen des Kapitalismus (2. Auflage, Frankfurt 1987) zu systematisieren.

6. Diese Definition stammt von Lenin und befindet sich im ersten, von Lenin und Piechanow gemeinsam redigierten Programm der russischen Sozialdemokratie (siche: Lenin, Werke, Bd.6, Berlin 1956, S.12).

7. Siebe unseren Artikel über die Zukunft der Arbeit in Quatrieme Internationale, Nr.20, Mai 1986.

8. Das war besonders der Fall bei dem intellektuell begabtesten Mitarbeiter Trotzkis, Jean van Heyenoort, der auf dieser Grundlage 1948 mit dem Trotzkismus brach. 9. Ist es nötig, daran zu erinnern, daß zwischen der ersten bürgerlichen Revolution (der der Niederlande) und ihrem Sieg in „reifer" und endgültiger, durch die industrielle Revolution gefestigter Form zwei Jahrhunderte liegen? 10. .. Von Zeit zu Zeit siegen die Arbeiter, aber nur vorüber. gehend. Das eigentliche Resultat ihrer Kämpfe ist nicht der unmittelbare Erfolg, sondern die immer weiter um sich greifende Vereinigung der Arbeiter." (Manifest der kommuni- Mischen Partei, in: Marx/Engels, Werke (MEW), Bd.4. Berlin 1959, S.471.) Siche auch den berühmten Abschnitt in Marx, Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte Ober den selbstkritischen und lange Zeit provisorischen Charakter der proletarischen Revolutionen (MEW. Bd.8, Berlin 1960, 5.118).

I1. Der revolutionäre Charakter der Epoche besteht nicht darin, daß er in jedem gegebenen Augenblick gestattet, die Revolution durchzuführen, d.h. die Macht zu ergreifen, sondern er besteht in scharfen Schwankungen und abrupten und häufigen Übergängen... ."L.Troesky, The Third International After Lenin, New York 1936, S.81. 12. Zwei klassische Beispiele: Kautsky behauptete in cinem für die Neue Zeit geschriebenen Artikel, daß der Ultraimperialismus Kriege unmöglich mache. Der Artikel erschien kurz nach Ausbruch des 1. Weltkrieges. Der unglückliche Rudolf Hilferding behauptete in einem für die SPD-Zeitschrift Die Gesellschaft verfaßten Aufsatz, daß dank ihrer intelligenten und klugen Taktik diese Partei die Allianz zwischen den Nazis und dem Staatsapparat sowie die Machtübernahme Hitlers verhindert hätte. Der Artikel erschien unmittelbar nach der Erennung Hitlers zum Reichskanzler durch Reichspräsident Hindenburg 13. Dabei Karl Marx folgend, erkennen die Revolutionäre den wirklichen Wert jeder Sozialgesetzgebung. die es ermöglicht, auf die Gesamtheit der Klasse und besonders ihre schwächsten, am wenigsten organisierten und am meisten ausgebeuteten Sektoren auszudehnen, was durch direkte Aktion nur die am besten organisierten (und im allgemeinen auch am besten entlohnten) erkämpfen können. 14. Es ist wahr, daß in der UdSSR zwischen 1934 und 1941 als Auswirkung des Terrors und der völligen Abwesenheit ciner politischen Perspektive eine solche Lähmung allgemein vorhanden war. Durch das bewußte Eingreifen cines großen Teils des Proletariats in den Krieg gegen die impe rialistischen Aggressoren wurde sie wenigstens teilweise überwunden.

15. Was Albanien und Nordkorea betrifft, sind die Informationen noch zu gering, um beurteilen zu können, in welchem Maße die Machtübernahme der KPen dort das Resultat einer authentischen Volksrevolution oder mehr das Ergebnis einer ausländischen militärischen Intervention war, wie in Osteuropa.

16. Die Definition des Stalinismus als Strömung, die sich auf die Theorie des „Sozialismus in einem Land" stützt, ist im wesentlichen idealistisch. Sie führt offensichtlich zur Verwirrung. Zahlreiche sozialdemokratische Parteien waren Anhänger des „Sozialismus in einem Land", ohne stalinistisch gewesen zu sein.

17. Es ist bezeichnend, daß Fidel Castro die Spaltung" der revolutionären Kräfte für das Desaster in Grenada verantwortlich macht. In Wirklichkeit ist die Differenzierung jeder siegreichen, mit Problemen und neuen Entscheidungen kon frontierten Bewegung unvermeidlich. Um zu verhindern. daß sie in Degenerationserscheinungen von der Art der Coard-Fraktion mündet, ist das Ersticken von Differenzen innerhalb des Apparats und der Führung wohl kaum die Lösung. Diese besteht in der Respektierung der breitesten internen Demokratie mit dem Recht auf Bildung von Tendenzen und in der souveränen Machtausübung durch die in ihren demokratisch gewählten Räten organisierten Massen selbst.

18. Selbst wenn wir den Fall der BRD mit einer grünen" Partei, die 7% der Stimmen erhält und im allgemeinen als links von der Sozialdemokratie eingeschätzt wird, beiseite lassen, so erinnern wir daran, daß in Dänemark die Sozialistische Volkspartei (SF) — deutlich links von der Sozialdemokratie - vor kurzem 13% der Stimmen auf nationaler Ebene erhalten hat. In der wichtigsten proletarischen Stadt. Kopenhagen, erhielt sie fast 25% der Stimmen, was zusammen mit den Stimmen der kleineren linken Parteien einen größeren Stimmenanteil als den der Sozialdemokratie ergibt.

19. Unter dem Untertitel .,Die neue Epoche erfordert eine neue Internationale" enthält der im Juni 1935 von Trotzki redigierte Offene Brief" Für die IV. Internationale folgenden Passus: Jeder Versuch, für alle Länder den gleichen Kurs zu bestimmen, wäre fatal. Abhängig von nationalen Bedingungen, vom Grad des Verfalls der alten Arbeiterorganisationen und letztlich vom Zustand ihrer eigenen Kräfte in einem gegebenen Augenblick treten die Marxisten ... cinmal als unabhängige Organisation, cin anderes Mal als Fraktion in einer der alten Parteien und Gewerkschaften auf. Doch jederzeit und überall stellt diese fraktionelle Arbeit nur ein Stadium auf dem Weg zur Schaffung neuer Parteien

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der IV Internationale dar - Parteien, die entweder durch die Umgruppierung revolutionärer Elemente der alten Organisationen oder die Anstrengungen unabhängiger Formationen geschaffen werden." Les congres de la leme Internationale. I.Naissance de la /Veme Internationale (1930-40). Paris 1978, S.116/117 20. Dies steht keineswegs im Widerspruch zu dem oben Gesagten. Wenn der atomare Weltkrieg auch offensichtlich keine „Lösung" der kapitalistischen Wirtschaftskrise darstellt, so liefert der Rüstungswettlauf doch geradezu einen Ersatzmarkr" für das Großkapital während der Krisenstimmung. Er wird somit unabhängig von jeder Betrachtung über den selbstmörderischen Charakter eines Atomkrieges fortgesetzt.

21. Das Sinowjewsche Regime, das sich nach 1923 in der Komintern entfaltete, beinhaltete insbesondere den Austausch nationaler Führungen durch brutale (manchmal rein administrative) Eingriffe der internationalen Leitung in die Sektionen der Komintern.

continue La lucha 1938 1988 Ihre Initiatoren waren Aktivisten, die 1929 in Opposition zur Beseitigung von Adolf Warski und Wera Kostrzewa aus der Führung der KPP standen und nach und nach ihre Kritik der Führung der Komintern und ihrer Taktik systematisch entwickelten. Diese Fraktion wurde von Shloime Ehrlich, einem Warschauer Gerber und altem Funktionär der KPP. geführt, der auch einige Zeit in Frankreich gelebt hatte. Unter dem Deckmantel eines kleinen Verlagshauses wurde eine Übersetzung von Trotzkis Mein Leben ab 1930 und die seiner Geschichte der russischen Revolution 1932 veröffentlicht. Dazu kamen natürlich noch diverse Flugblätter und Broschüren. 1932 gewann die Fraktion Isaac Deutscher, damals ein bekannter Publizist der KPP, für ihre Auffassungen. Aber ihre Aktionen beschränkten sich von jetzt an nicht mehr auf die Politik der innerparteilichen Opposition: die Kontakte wurden auf parteilose Anhänger des Kommunismus ausgedehnt. Die Ausschlüsse von Aktiven aus der KPP und ihrer Jugendorganisation konnten ihre Formierung in mehreren wichtigen Städten nicht verhindern: neben Warschau sind Lemberg. Wilna und Lodz zu nennen.® Hersh Mendel berichtet: „Wir entschieden uns, zwei Publikationen herauszubringen, die eine in jiddischer, die andere in polnischer Sprache. ... Unsere beiden Zeitungen standen auf einem