RADIO VENCEREMOS SENDET WEITER I
Am 8. Dezember startete die salvadorianische Armee eine breitangelegte Offensive gegen den nördlichen Teil der Provinz Morazan, Gued lero von wo aus Reno tendereros serade Meere Tauen hillen vor allem Elemente der Nationalgarde und der Landpolizei, nahmen mit Unterstützung der schweren Artillerie, der Luftwaffe und der Hubschrauber an dieser Offensive teil. Das Ziel war, die Guerilleros in die Zange zu nehmen und vor allem "Radio Venceremos", den Rundfunksender der FMLN, zum Schweigen zu bringen.
peque und Lempira Manöver durch....
zentralisierte und entschlossene Aktion gegen eine Hochnordamerikanischen Strategen der salvadorianischen Junta ausgearbeitet der Guerillas ist Ausfluss der neuen Militärtaktik, wie sie von den Der salvadorianische Verteidigungsminister definierte sie so: " Die subversiven Elemente in den ländlichen Gebieten einkreisen. " Und doch scheiterte diese Aktion. "Radio Venceremos" . dessen Zerstörung vom Oberkommando der christdemokratisch-militärischen Junta bereits verkündet worden war, unterbrach nur einige Tage lang seine Sendungen und nahm noch Ende Dezember sein Programm wieder auf.
Dabei hatte die Junta regelrechte Massaker unter der Zivilbevölkerung angerichtet. Zwischen 700 und 1.000 Menschen wurden von der Armee in dem Dorf Mozote und seiner Umgebung ermordet.
Deutlich wande, dese bei det militaniene ger nation der ver beidee deutlich wurde, dass bei der militärischen der verschiedenen Fronten auf dem ganzen Land grosse Fortschritte erreicht wurden. Der Oberkommandierende der Südostfront der FMLN erklärte über "Radio Venceremos". olle deer de Provinzen suhu an san Miguel . und dass ihre politi- San Miguel und La Union tieft wurde (Barricada" von Managua. 5. Januar 19°21. Die Antwort der FMLN bestand darin, dass mindestens ein Dutzend Ortschaften der Provinz Morazan angegriffen wurden. Zum Beispiel wurde das Dorf Sensemba in der Nähe von San Francisco de Gotera von den Guerilleros besetzt. Zur gleichen 7.eit aber fanden Aktionen im ganzen Lande statt. Am 16. Dezember wurde es in der Hauptstadt San Salvador stockfinster, weil mehrere Hochspannungsmasten zerstört worden waren. Das gleiche geschah in den Städten Aguilares, Suchítoto. Cojutepeque und in der gesamten Provinz Chalatennango am 24. Dezember.
Mitte Dezember wurden im Westen des Landes um die Stadt Santa Ana herum zahlreiche Hinterhalte gelegt. Am 30. Dezember gelang es den Guerilleros, Nahe von San Salvador einzudringen. Am 7. Januar kündigte remos" an, "das Volk muss sich auf grosse Schlachten gegen den faschistischen Feind vorbereiten" • und gab Anleitungen dazu, wie man Bomben "um sie aufzubewahren und im gegebenen Augenblick einzusetzen" ("Barricada" vom 8. Januar 1982' Zum Zeitpunkt der militärischen Offensive der Junta in Morazan wellte der westdeutsche Joumalist Arnd Luers in El Salvador. Er führte ein ausfuhrliches und höchst interessantes Gespräch mit Joaquin Villalobos, dem FMLN- Kommandanten von Morazan. Dieses Interview erscheint Mitte Februar in der "taz"
Luftwaffenstützpunkts Ilopango (bei San Aufgrund ihrer Strategie, ein Elite- Salvador) bestätigte kürzlich, dass Bataillon aufzustellen. kündigten die amerikanische Ausbilder beim Folter- Vereinigten Staaten Mitte Dezember Unterricht mit dabei sind. "Nach den 1, Od Soldaten und ch notfitere aus dass - was es noch nie Aussagen von Gomez" schreibt die "International Herald Tribune" vom Salvador direkt in Fort Bragg (Nord- 12. Januar 1982, hielten sich während Carolina) und Fort Benning Georgias der Foltersitzungen acht amerikanische bei Einheiten der amerikanischen Berater, die einen in dunkelgrüner green berets" ausgebildet werden. Uniform. die anderen in alten Taman- Fred Ikle, Unter-Staatssekretär im zügen, zusammen mit dem Oberkom- amerikanischen Verteidigungsminismandierenden der salvadorianischen die 18 Millonen Dollar Kosope Teil terium, Luftwaffe und etlichen anderen hohen salvadorianischen Offizieren im Hinter- der "amerikanischen militärischen Akgrund auf" tion in Zentralamerika" ist (New York
Times vom 16. Dezember 1981. Die ses Programm begann im Januar 1982 und soll nach Fred Ikle "den Salvadorianem helfen, eine nationale militärische Strategie zu entwickeln" (Intemational Herald Tribune vom 17 Dezember S1 Und doch müssen trotz all ihrer kriegerischen Anstrengungen die amerikanischen Behörden zugeben, dass die Junta von Salvador grosse militärische Schwierigkeiten hat. Der US-Botschafter in Salvador hat dem Korrespondenten der italienischen Zeitung "La Republica" anvertraut, dass die Guerilla Fortschritte mache: sein Berater Ken Bleakely zeigte sich sogar noch offener und be hauptete, dass "keines der beiden Lager fähig ist, das andere zu schlagen" (La Republica vom 20, Januar 1982) Die Aktionen der FMLN werden immer kühner. Am 27 Januar griff ein Koinmando den Militärflughafen von llo- ›ango in der Nahe der Hauptstadt an Nach Aussagen der FMLN wurden dabei "etwa die Hälfte der salvadorianischen Luftwaffe zerstört Dura Trans- Magister-Flugzeuge, 8 Duragan, portflugzeuge vom Typ C-17 und 3 Iroquois -Hubschrauber. All diese Apparate hatten an der jüngsten Operation gegen die Provinz Morazan teilgenommen. Das FMLN-Kommando. das die Sprengsatze an die Flugzeuge gelegt hatte. "ehrte damit die Tausende von Menschen, die von I der Armee massakriert worden sind"
Der Imperialismus kann nicht damit rechnen, dass er durch Wahlen erreichen wird, was er durch Waffen nicht gekriegt hat In dieser Hinsicht erklärte der salvadorianische Pfarrer Jesus Delgado kürzlich. dass "die Wahlen nur zu verstärkter Repression und Gewaltanwendung Gelegenheit können." (La Republica vom 20. Jan. 1982' Mit Ein verständnis der Junta soll Washington sogar die Verlegung der für den 28. Marz geplanten wahlen ins Auge fassen. Ob Washington tatsächlich zu dieser neuen "Taktik" gremen wird oder nicht - auf jeden fall ist die neue imperialistische Polltik in Salvador und Zentralamerika die entscheiden de Stütze für die Kräfte. die die blutige Repression gegen die Massenbewegung und die Revolutionäre, die gegen die Diktatur ankämpfen, organisieren.
Eine wichtige Partie für die Zukunft der Weltrevolution spielt sich heute auf dem zentralamerikanischen Subkontinent ab Auf unsere Anstrengun gen intemationalistischer Solidarität in verbindung mit dem Kampf der Zentralamerikanischen Massen kommi es an, durelızusetzen, dass der amerikanische imperialismus damit aufhört die Völker dieser Weltgegend mit Feuer und Schwert heimzusuchen.
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