einem Linksoppositionellen
Wir veröffentlichen hier ein Interview mit Wang Xi Zhe, das Schluß, daß die Absicht, den Sozialismus in einem einzigen am 8. Juli dieses Jahres in der in Kanton (Guangdong) erschei- Land aufzubauen, nur in eine Sackgasse münden kann. Er nenden Oppositionszeitschrift Die Stimme des Volkes"" (Ren- nimmt auch gegen Maos Gebrauch des Personenkults Stellung. minzhi Sheng/ publiziert wurde Er betrachtet Jugoslawien als das einzige Land der sozialisti- Wang Xi Zhe war gemeinsam mit Li Zhengtian, Che Yiyang schen Welt, das imstande gewesen sei, die Entwicklung der Büround Guo Hongzhi ein Mitglied jener Gruppe, die unter dem kratie unter Kontrolle zu bringen. Er betont in diesem Artikel Kollektivpseudonym „Li Yizhe" bekannt wurde. Während der die Gefahren, die der Bürokratie und den innerbürokratischen Kulturrevolution als Rot-Gardisten aktiv, unterdrückt oder Auseinandersetzungen innewohnen. Sämtliche Angelegenheiten toleriert - je nach Stand der Fraktionskämpfe, die im Partei- der Gesellschaft sollten statt dessen direkt von den Massen in die apparat der KP Chinas tobten, hatten sie bereits 1973, als echte Hand genommen werden. Er schlußfolgert daraus die Notwen- Vorboten der demokratischen Bewegung, mit der Verfassung digkeit, von der Diktatur der Partei zur Diktatur des Proletariats eines Grundsatztextes über das politische Regime in der Volks- überzugehen, um in China eine echte sozialistische Demokratie republik China begonnen. Am 10. November 1974 brachten sie zu verwirklihcen. Seinen Artikel versteht er als Beitrag zu den auf den Mauem Kantons ein Dazipao (Wandzeitung) an, das Diskussionen, die unter den Arbeiter- und Bauermassen sowie aus 77 einander folgenden Plakaten bestand: Demokratie und den revolutionären Kadem über die Maßnahmen geführt werden, Rechtssystem im Sozialismus" erschien 1977 auf Deutsch im die notwendig sind, um China effektiv zum Sozialismus zu Rotbuch-Verlag unter dem Titel „China: wer gegen wen?"
nachdem dieses aufsehenserregende erste Dokument einer linken Das Interview enthält einige detaillierte Informationen über Opposition in China über Hong Kong nach Westeuropa gelangt die Geschichte der Gruppe „Li Yizhe", , über die Art, mit der war. Diese Wandzeitung stieß bei der Kantoner Bevölkerung auf diese chinesischen Oppositionellen die Angriffe der Bürokratie beachtliche Resonanz - ihre Autoren erlangten sowohl in China zu beantworten gedenken, und ganz allgemein über die derzeit als auch im Ausland eine gewissé Bekanntheit. Sie wurden laufenden Grundsatzdebatten. Wir werden in INPREKORR zu verhaftet, zur Zwangsarbeit verurteilt und kamen erst wieder im einem späteren Zeitpunkt noch ausführlich auf den Inhalt des Januar 1979 frei. Artikels, den Huang Xi Zhe in der Stimme des Volkes" ver- Das Interview, das wir hier veröffentlichen, ist eigentlich die öffenticht hat, eingehen. Einleitung zu einem längeren Artikel Wang Xi Zhes, der eben- In Zukunft wollen wir auch mehr über die demokratische falls in derselben Nummer der „Stimme des Volkes"" erschienen Bewegung in China und die in ihren Reihen verfochtenen ist. Darin analysiert er in wesentlich umfassenderer Weise als Thesen berichten. Wir wollen auf diese Weise auch zur notwen- 1974 die bürokratischen Deformationen des chinesischen digen Entfaltung einer interationalen Solidaritätsbewegung Regimes. Er zeigt auf, daß die Existenz der sogenannten .,Vierer- beitragen - eine umso dringlichere Aufgabe. wo sich doch in Bande" (die maoistische Fraktion, die vom China die Repression gerade zu verschärfen beginnt: so wurde premier Deng Xiaoping. gestürzt wurde und der einêtex trem auto- vor kurzem Wei Jinsheng, der Herausgeber der Oppositionsritäre Politik vorgeworfen wird) nicht bloß ein zufalliger Unfall" zeitschrift „Erforschung" (Tansuo). zu der unglaublichen der Geschichte, sonder das natürliche Ergebnis des in China Gefängnisstrafe von 15 Jahren verurteilt. Ein anderer Prozeß bürokratischen Systems dar. In Zusammenhang ist - trotz vorläufiger Unterbrechung - noch im Gange: gegenmit den Problemen des Staats und der Ökonomie während des Frau Fu Yuehua, die verhaftet wurde, weil sie ihre Solidaritat Übergangs zum Sozialismus kommt Huang Xi Zhe zu dem mit protestierenden Bauern bekundet hatte. Frage. Wann wurde dieser Artikel verfaßt? Antwort: Ja, einverstanden; insbesondere weil jetzt einige erklären, ich würde reak- Antwort: Ich habe im Gefängnis begon- tionäre Ideen verbreiten. Es ist sehr gut.
nen, ihn in Betracht zu ziehen. Nach Universität von Guandong herausgegeben das zu veröffentlichen, damit die Massen meiner Freilassung wurde ich durch die wird, organisiert. Ich hätte mir niemals das ein bißchen diskutieren können, sonst Mobilisierungswellen der Bewegung für vorgestellt, daß meine Ausführungen eine würde das Volk nur wissen, daß HXZ ein die sozialistische Demokratie angeregt derartige Aufregung auslösen könnten. Reaktionär ist, aber nicht wieso und und motiviert. Ich wurde von dem Geist warum! Das ist sehr subjektiv.
durchdrungen, der dem Volk von dieser Frage: Wir glauben, daß es für die aktuelle Bewegung eingehaucht wurde. Im März Bewegung für die sozialistische Demokra- Frage: Du sagst, daß die Rede vom 1. hatte ich mein Manuskript bereits fertig. tie von Nutzen ist, diesen Artikel in der April große Aufregung erzeugt hat. gestellt. Am 1. April habe.ich seinen Inhalt Stimme des Volkes" zu veröffentlichen. Kannst du das erklären? den Teilnehmern am Diskussionsforum zu Was hältst du davon?
Antwort: Am 1. April hat das Studentenmagazin Zukunft" eine Diskussion über den S. April organisiert. Die Organisatoren haben Wu Nan Sheng (WNS), den Sekretär des Provinzkomitees um seine Meinung gefragt. der dann sein Einverständnis gegeben hat. Also steht die Legalität dieses Forums vom Standpunkt der Verfassung und der Parteidisziplin ausgeschen auser Zweifel. Meine vor diesem Forum gehaltene Rede muß demnach durch das Prinzıp der drei Nein" (2) geschützt werden. In Wirklichkeit wurden in vielen Foren. wie beispielsweise demjenigen. das die Soziologische Akademie zum 60. Jahrestag des 4. Mai (3) organisierte, noch viel hartere Reden als die meine gehalten. Nun hat aber niemand außer uns Schwiergkeiten bekommen. Denn wir (4) sind mit der Kennzeichnung reaktionär" behaftęt. Am 2. April, dem Tag nach meiner Rede. wurde ich im Provinzkomitee namentlich durch den Genossen Xi Zhong Xun (XZX) kritisiert: er behauptet, daß meine Rede „agitatorisch" * ja sogar „reakfionar" sei. Natürlich darf das sein persönlicher Standpunkt sein, er kann meine Standpunkte als reaktionär betrachten, so wie ich die anderen als reaktionär ansehen konnte (wiewohl ich nicht diese Angewohnheit habe). Am Abend des 3. April habe ich vor den Genossen WNS und XZX eine Erklärung abgegeben: die Angelegenheit hätte damit beendet sein können. Aber einige Mitglieder des Stadt- Komitees von Guandong scheinen wieder zewisse Hoffnungen zu hegen. Sie profitieren von der ultralinken Welle der Revision des Prozesses" der Monate März und April (S): sie haben die Rede des Jenossen XZX als ein offizielles Dokument verbreitet, ohne vorher das Provinzkomitee zu verständigen. Zahlreiche Einheiten haben darüber Berichte erstellt (Angeblich gibt es auch Tonbänder mit diesen Referaten). Die Rede des Genossen XZX gewinnt auf diese Weise den Aspekt eines amtlichen Abschlusses. Ich habe dso einen Brief an den Genossen XZX entsandt und gebeten, ihn der Zentralen Kontrollkommission zu überbringen. Denn das Verhalten des Stadtkomitees son Guangdong ist verfehlt: es mißachtet Jas „Prinzip der drei Nein" der Partei, es mißachtet die Regeln des internen Parteile bens, die das ZK verlautbart hat. Über welches Recht verfügt denn das Stadtkomitee. meiner Rede eine amtliche Schlußfolgerung zu verleihen. ohne vorher darüber mit mir diskutiert zu haben? Verfügt es denn über derartige Privilegien auf dem Gebiet der Fragen der Ideologie und Theorie?
Frage. Was meinst du zum Inhalt selber der Kritik des Genossen XZX?
Antwort: Ich habe einige Ansichten über seine Kritik. In dem an den Genossen XZX adressierten Brief habe ich auf die folgende Weise geantwortet:
1. habe ich gesagt, daß der Großteil des Unglücks unseres Landes vor allem von dem Text „Anmerkungen zur politischen Ökonomie* herrührt, den Mao 1959 verfaßte, nachdem er Peng De Huai (6) kritisiert hatte. Nun darf das Problem hier nicht darin bestehen, daß ich den Präsidenten Mao kritisiert habe (das muß ein elementares Recht eines jeden sozialistischen Bürgers sein), sondern es geht darum. zu wissen, ob meine Kritik berechtigt ist oder nicht, ob sie wahrheitsgetreu ist. Man kann darüber diskutieren (ich habe den Genossen XZX und Yang Shang Kun gesagt: Ich verstehe nicht, HUA:
warum unsere Generation nur lügen kann und die Pflicht, die Wahrheit zu sagen. unseren Nachkommen überläßt?"). Wenn der Genosse XZX das kritisieren will, so wäre es besser, wenn er sich zuvor die elementaren Grundlagen verschafft, in diesem Fall das Nachlesen des. Textes . Anmerkungen zur politischen Ökonomie". : Der Genosse XZX hat behauptet, dab Prasident Mao blots eine Mitteilung Kang Shengs (7) gelesen hat, und Kang Sheng hat Xi niedergemacht. Da hat der Präsident zumindest einen Fehler begangen: seine Exzellenz hat da nämlich eine seiner eigenen Maximen mißachtet: Wer keine Untersuchung durchgeführt hat, hat kein Recht das Wort zu ergreifen". Wie hat seine Exzellenz, so auf die lockere Manier, einer Mitteilung Vertrauen schenken können, ohne vorher eine persönliche Untersuchung durchgeführt zu haben? Am 2. April hat mich der Genosse XZX kritisiert, aber es ist offensichtlich, daß er diesen Text nicht vorher durchlesen konnte. Das steht im Widerspruch zur Regel: ..Kein Recht zur Kritik, ohne eine Untersuchung durchgeführt zu haben". • 2. habe ich gesagt, daß der Genosse Tito der größte zeitgenössische Marxist ist. Was ist daran „reaktionär", wenn man das sagt? Ist die Behauptung, daß jemand der größte zeitgenössische Marxist ist, ein sentimentales Problem und nicht ein Problem der (gelebten) Praxis? Ist es gleichzeitig nicht möglich, über dieses Problem zu debattieren?
3. habe ich über die Bürokratie in unserem Lande gesprochen: ist das ein Fehler? Ist das nicht die Wahrheit, da unser Land die Regel der Pariser Kommune (9) nicht angewendet hat (das die einzige von Marx empfohlene Methode ist, die es der Arbeiterklasse erlaubt, sich selber zu befreien). Heute werden die Kader unseres Landes noch von oben nach unten eingesetzt. Da diese Kader im Apparat immer höher steigen, ohne dem Risiko ausgesetzt zu sein, wieder hinunter zu fallen, regieren sie, aber können nicht mit dem Volk verbunden bleiben. Unabhängig von der Art der Bindungen, die sie zum Volk unterhalten, sind sie dazu bestimmt, Kader zu bleiben. Wie kann man da nicht sagen, daß es sich um ein bürokratisches System handelt? Ist es dem Volk verboten, eine solch unberechtigte Politik in unserem Lande zu kritisieren? Hat die Partei nicht bereits dem Volk einen Freibrief erteilt, um über die Probleme, die im System unseres Landes existieren, zu sprechen, und hat die Partei sich nicht dazu fest entschlossen, eine Veränderung herbeizuführen? Warum gilt das nicht mehr, wenn ich kritisiere? Im Großen und Ganzen glaube ich, daß der Genosse XZX nicht vorsichtig genug war, als er sich mit dieser Angelegenheit beschäftigte. In dieser Weise habe ich meine Stellungnahme formuliert, als ich dem Genossen XZX in Zusammenhang mit seinen Kritiken an mir geschrieben habe.
• Frage: Es heißt, daß, als der Genosse XZX auf der Konferenz der Kader des Provinzkomitees das Problem der „Welle rechten Denkens" aufgeworfen hat, er angegeben hat, daß einige Personen glauben, daß die Idee, wonach „nur der Sozialismus China retten kann", nicht genug wissenschaftlich ist. Glaubst du, daß du hier gemeint bist?
Antwort: Das ist sehr wahrscheinlich, weil ich während der theoretischen Debatte, die das Provinzkomitee und die Brigaden am S. April organisiert haben, Zweifel über diese Behauptung geäußert
habe. Ich lasse die zahlreichen diesbezüglichen theoretischen Probleme beiseite. Ich sage bloß, daß diese Behauptung für sich genommen nicht wissenschaftlich ist. „Nur der Sozialismus kann China retten" gibt den Leuten unmittelbar den Eindruck, daß der Sozialismus nicht das natürliche Ergebnis der Entwicklung der Produktivkräfte in der chinesischen Gesellschaft ist, sondern eher ein Glücksstern, der vom Himmel fällt und den Sozialismus in China von außen her einführt. Auf diese Weise ist der Sozialismus nicht mehr wissenschaftlich, sondern illusorisch.
Diese Losung ist durch Voluntarismus gekennzeichnet. Sie sagt eindeutig den Leuten, daß der Mensch die Gesellschaftsform, die er wünscht, frei wählen kann; genau das ist kein Marxismus. Der Marxist meint, daß der Mensch die Produktivkräfte nicht frei wählen kann, also kann er auch nicht die durch diese Produktionskräfte determinierte Gesellschaft, in der er produziert, tauscht und kauft, frei wählen (siehe Marxens Brief an Annenkov (10)). Unter der Führung der Losung „Nur der Sozialismus kann China retten" hat man oft nach Belieben gehandelt, um die Produktionsverhältnisse einem gewaltsamen Veränderungsversuch zu unterziehen und die verschiedenen Varianten ultralinker Politik zu definieren, die in den vergangenen 20 Jahren schwere Zerstörungen unter den Produktivkräften der chinesischen Gesellschaft hervorgerufen haben. Sind die Fakten nicht ausreichend, um uns dazu zu bringen, über die Behauptung zu diskutieren, wonach „nur der Sozialismus China retten kann'? In der Debatte des Provinzkomitees und der Brigaden habe ich gemeint, daß wir folgendes behaupten sollten: „Das Regime der neuen Demokratie, die zum Sozialismus unter der Führung der Kommunistischen Partei vorwärts schreitet, ist die einzige Gesellschaftsform, die dem Stand der Produktivkräfte unserer Gesellschaft entspricht"
Frage: Ist es wahr, daß du versetzt wirst, um in Zhu Ying (11) zu arbeiten? Antwort: Nein. Mein Vater arbeitet dort. Nach der Revision meines Prozesses habe ich die Absicht geäußert, mein Studium wieder aufzunehmen. Am 17. März ist der Genosse XZX zu mir gekommen, um mir mitzuteilen, daß das Komitee damit einverstanden ist, daß ich nach Zhu Ying arbeiten gehe. Aber einige Komiteemitglieder verweigern die Entscheidung des Genossen XZX und des Komitees. Mir scheint, daß sie einen Arbeitswechsel als eine faszinierende und verlockende Sache ansehen. Sie vermitteln mir den folgenden Eindruck: „Wenn du eine Versetzung willst, mußt du uns gehorchen". Nein, ich glaube, daß selbst Tao Yuan Ming (ein Minister der Feudalepoche) nicht nachgegeben hat, um sein Leben zu retten; warum sollte ich für eine Arbeit in die Knie gehen? Ich muß sprechen; die Revision unseres Prozesses ist natürlich auf die von unseren Führern, den Genossen Deng Xiao Ping, Wu Yao Bang, XZX, usw... verkündeten Absichten zurückzuführen, aber sie ist vor allem auch auf das Gewicht der öffentlichen Meinung des chinesischen Volks und der Völker der ganzen Welt zurückzuführen. Ich werde diese Geste niemals vergessen. Wenn wir nun diese Bewegung für die sozialistische Demokratie wegen einer Frage des indivi. duellen Interesses verließen, wenn wir uns in einem Winkel verstecken würden, ohne ein Wort zu sagen, wären wir sehr elende Wesen. Wenn wir wegen persönlicher Interessen den sozialen Einfluß, über den wir dank unserer Vergangenheit verfügen, dazu benützen würden, die Bewegung für die sozialistische Demokratie zu bekämpfen, dann wären wir selbst nicht bloß keine Revolutionäre, sondern würden auch anderen verbieten, es zu werden; wir hätten dann nicht einmal den Rang von Hunden.
Frage: Dieser Text ist mit deinem Namen als Unterschrift erschienen. Worin liegt seine Beziehung zum Text ,Demokratie und Rechtssystem im Sozialismus**? Antwort: Dieser Text ist die Fortsetzung von „Demokratie und Rechtssystem im Sozialismus" „Demokratie..." wurde hauptsächlich von mir geschrieben. Guu Hong Zhi und Chen Yi Yang haben Ergänzungen und Veränderungen am Textentwurf vorgenommen. Li Zheng Tian hat seinen Standpunkt abgegeben. Die anderen mit dem Pseudonym „Li Yizhe" unterzeichneten Texte sind hauptsächlich von mir geschrieben und von Chen Yi Yang korrigiert worden. Der Genosse Li Zheng Tian kümmerte sich vor allem um die Kontakte nach außen. Ich möchte diese Klarstellung treffen, da sich die vier Mitglieder der Gruppe „Li Yizhe" getrennt und verschiedene Wege beschritten haben (12).
canke mi deine Antworten.
Antwort: Nichts zu danken, wir können wieder miteinander diskutieren, sobald wir die Zeit haben. Auf Wiedersehen! 29. Juli 1979 ANMERKUNGEN:
1) 5. April 1976: an diesem Tag fand in Peking die Demonstration am Tien An Men-Platz statt. Auf dieser, zu Ehren des verstorbenen Tschu Enlai organisierten Kundgebung. kam es zu blutigen Auseinandersetzungen mit den Ordungskräften. Diese Demonstration wurde in der Folge zum symbolischen Geburtstag der demokratischen Bewegung".
2) Das „Prinzip der drei Nein" bedeutet: „nicht den Zopf packen, nicht den Helm aufsetzen, nicht prügeln". Unter der Mandschu-Herrschaft waren die Chinesen gezwungen, einen Zopf zu tragen, den die Polizisten gewöhnlich packten, wenn sie jemanden verhafteten. Das „Prinzip der drei Nein" wurde von der Führung der chinesischen KP ausgerufen, als sie an die Massen appellierte, sich gegen die „Viererbande" zu mobilisieren, und es wurde mit einem vom 3. Plenum des