Das folgen de Italiendossier (Zusammenstellung von Dokumenten der extremen Linken und Ein leitung dazu) wurde noch vor den Wahlen fertiggestellt; deren Ergebnisse und die Stellungnahmen der Organisationen der extremen Linken dazu konnten daher nicht berücksichtigt werden. Der bedeutende Stimmenzuwachs, den das linke Lager insgesamt verzeichnen kann (von 39, 3% und damit doppelt soviel wie 1972.
Das Wahlziel, das die extreme Linke zu ihrer Wahlkampfparole gemacht hatte, und das auch breite Schichten der Arbeiterklasse mit ihren Stimmzetteln für die KPI zum Ausdruck gebracht haben, nämlich einen Regierungs- und Machtwechsel herbeizuführen und 30 Jahren bürgerlicher Rest chap le mon ne gen de hat die ersten ist an de tei ri realt. hinter sích bringen können, die in einer Stärkung der größten Partei der Bourgeoisie die einzige Wahlkampf hervorgegangen Altemative zu einem völligen Debakel der bürgerlichen Kräfte sahen. Dennoch, obwohl sie Stimmen dazugewonnen hat, stagniert sie prozentual gegenüber 1972 (beidesmal erzielte sie 38, 7% der Stimmen).
Polarisierung um die beiden großen Parteien im linken und im rechten Lager also -- aber keine Entscheidung.
In der nächsten Inprekorr-Nummer werden wir eine Bilanz der Wahlkampagne vorlegen, die Ergebnisse und ihre Implikationen auf nationaler und intemationaler Ebene analysieren. Die Beiträge n dieser Nummer beschränken sich darauf, die politischen Positionen. die das Bündnis AO-PDUP AO. LC und die GCR (italienische Sektion der IV. Interationale) entwickelt haben, darzulegen, Das Ergebnis der Wahlen wird die hier angesprochenen Grundpositionen und Perspektiven in einen zeitlich veränderten Kontext stellen: an ihrer Aktualität wird es jedoch nichts ändern können. (1) Alle hier genannten Zahlen beziehen sich auf die Abgeordnetenkammer; die Ergebnisse für den Senat weichen im Gesamtbild nur geringfügig davon ab.
ALIA
In den vergangenen Ausgaben von Inprekorr (Nr. 59 und 60) haben wir die politische Situation beschrieben, in der die italienischen Parlamentswahlen stattfinden. Wit haben auch die Bedeutung des Wahlblocks "Democrazia Proletaria" unterstrice. Dieser mock ist im zusammensen eines strichen, der anläßlich dieser Wahlen komplexen Prozesses der Vereinigung Neuzusammensetzung und Diskussion innerhalb der "revolutionären Linken" zu sehen Die Wahlkampagne, die die verschiedenen Bestandteile von "Deinocrazia Proletaria" führen, deutet auf das beträchtliche Gehör hin, das sich die italienische extreme Linke seit 1969 verschafft hat. Die Wahlergebnisse werden dies sicherlich bestäti- gen. Innerhalb von "Democrazia Proletaria" selbst laben sich zwei Pole herausgebildet: der eine besteht aus "Organizzazione Communista Avan guardia Operaia (AO - Kommunistische Organisaion Arbeiteravantgarde) und "Partito di Unit: Proletaria per il Communismo" (PDUP - Partei der proletarischen Einheit für den Kommunismus), der andere aus "Lotta Continua" (LC). In der Tat hat es nur selten gemeinsame Veranstaltungen und Aktionen dieser beiden Komponenten gegeben. AO und PDUP sind die Gründerorganisationen von "Democrazia Proletaria" Diesen Namen gaben sie der gemeinsamen Wahlliste, die sie zu den Regional- und Provinzwahlen im Juni 1975 aufgestellt hatten. Seither beanspruchen sie die Urheberschaft und die Legitimität von "DP" fur sich. Lotta Continua, die ihre Kandidaten auf den Listen von DP aufgestellt hat --in einem Block am Schluß der Liste-- steht daher zu den Organisationen, die sich als Rückgrat von DP verstehen, in einer Beziehung der Einheit und des Konflikts zugleich.
Bedeutung sche Entwicklung der bedeutendsten Organisationen der extremen Linken, die vor einigen Jahren noch die "außer-parlamentarische Linke" genannt wurde. Sodann zeigt diese Debatte, dal die tiefe soziale und politische Krise in Italien, die enormen Fähigkeiten der Arbeiterklasse. Gegenoffensiven zu entwickeln, die Entwicklung und die Widersprüche in den reformistischenParteien (SPI und KPI) und die Fah igkeit zur Eigeninitiative der Organisationen, die sich jetzt unter der Bezeichnung Democrazia Proletaria zusammen getan haben, eine neue politische Situation hervorgebracht naben die diese Organisationen mit der entscheidenden Fragen der revolu tionären Strategie konfrontiert, In vielen Punkten wiederholt die sich anbahnende Diskussion nicht einfach die Debatten, die in Frankreich, Spanien oder in Portugal geführt werden, sondem nimmt die politischen Konfrontationen vorweg. die sich bald in diesen Ländern herauskristallisieren werden.
Schon allein deshalb ist ein aufmerksames und kritisches Studium der Positionen dieser Organisationen von außerordentlichem Interesse. Einerseits hebt diese Debatte sozusagen a contrario die Gültigkeit der strategischen Antworten der revolutionären Marxisten im Rahmen der Aktualisierung ihres theoretischenErbes heror (Doppelherrschatt Arbeiterdemokratie, Einheitsfront, usw.), andererseits zeigt sie auch, welche Konkretisierungen notwendig sind angesichts des neuen revolutionären Aufschwungs. der sich in Sudeuropa ansatzweise abzeichnet. Daher wird, so breit und so offe heute wie miech aur den internationalen Rahmen ausgedehnt werden. Die Veröffentlichung des Dossiers in dieser Inprekorr-Nummer ist ein erster, beschränkter Schritt dazu.
Zwar wollen wir hier die Positionen der Gruppen der extremen Linken nicht einer allgemeinen Kritik unterziehen, doch wollen wir versuchen, kurz auf ihre Entstehungsbedingungen und ihre an fanglichen Positionen zu einigen Fragen und auf ihre organisatorische Bedeutung heute eingehen, um die Lektüre der nachstehenden Texte zu erleichtem und sie in Beziehung zur politischen Entwicklung dieser Gruppen stellen zu können Wir nache ihnen. her an die new leung der - weg nachzeichnen. politischen und sozialen Krise in Italien gebunden ist; das m uß in Zukunft nachgeholt werden. LOTTA
CONTINUA
Die erste Nummer der Zeitung, die den Namen "Lotta Continua" trägt (der Kampf geht weiter). ist aml. November 1969 erschienen. Seit dem 22. November 1969 ist sie regelmäßig herausgekommen. Das Erscheinen dieses Organs ist Ausdruck des Zusammenschlusses eines Teils von "Potere Operaio" aus Pisa --deren damaliger Fuhrer Gianni Sofri heute Führer von LC ist-und zahlreicher Aktivisten der "Studentenbewegung " aus Trient, Turin, der Katholischen Universität Mailand und der Gruppe "Potere Operaio" von Pavia .
allgemeinen revolutionären Bewußtsein über die Studenten, Techniker und Bauern werden zum Erfahrung der Kämpfe gelangen die sie innerhalb ihrer Klassenbedingungen und ihrer Fähigkeit, Kampfe zu sein...
lieren, können sie zwar vieles lemen, aber sie hängen in der Luft.
Ils im Herbst 1969 die großen Tantkample stattfallenischen fabriken" vor. im Sommer 1970 fanden, "Kulturrevolution in der hielt sie ihren ersten Kongreß ab. In einem der Dokumente zur Vorbereitung dieses Kongresse! eschrieb Sofri die Bedeutung des Begrifis "Arbeiterautonomie" der in der Konzeption von LC eine zentrale Stelle einnimmt, folgendermaßen: es ist die explizite und radikale Ablehnung der Lohnarbeit und der Gesetze, die seriellen Anreize se chatten, die die Meneiter mit- sie regier die maer Produktion a erstandenen ve Teilung ablehnen, die Zeitaufnahme am Arbeitsplatz und die schie schichtarbeite leinen die Arbeitszeit, die Schichtarbeit... Die Produktion ist Sache der Untemehmer, die Krise der Produktion ist ein politisches Ziel der Arbeiter"
Auch auf anderer Ebene wird die Autonomie bestimmt. Sie besteht darin, die "konterrevolutionăre Rolle der Gewerkschaften und der parlamentarischen Parteien zu entlarven". Die Gewerkschaft ist das wichtigste Instrument mit Hilfe dessen der Klassenkampf an die Regeln der Funktionsweise eketter werde "wichtigstes Instrument zur Kanalisierung des antikapitalistischen Kampfes innerhalb der Bahnen der bürgerlichen Demokratie für die Erhaltung dieses Systems" beschrieben.
Zu jener Zeit ließ sich eines der bedeutendsten Themen von Lotta Continua in der Formel zu sammen fassen: "Nehmen wir uns die Stadt" Deren Bedeutung erklärte Sofri folgendermaßen: "Das ist keine kindische und provozierende Losung. Das ist keine Aufforderung zu unverantwortlicher Plünderung oder zum Autstand. Sonder das ist ein strategisches Programm zur Herausbildung und Festigung einer proletarischen Avantlurch einen langfristigen revolutionären Prozeß. "Die Stadt nehmen" bedeutet, die Proletarier auf der Basis ihrer unmittelbaren Bedürfnisse einigen, sie aus ihrer Isolierung. aus dem Elend, zu dem die Unternehmer sie verdammen, herauszuholen, sie daran zu gewöhnen im Kampf zu diskutieren, als Kommunisten zu leben" Seither machte LC eine bedeutende organisatorische Entwicklung durch. Auf ihrem letzten Kongreß im Januar 1975 zählte sie nach ihren eigenen Angaben 10.000 Aktivisten. Wie einer ihrer Fuhrer, Luigi Bobbio, sagte: "nach einer anfang lichen Unterschätzung der Frage des Parteiaulbaus sind wir zu einer Struktur gelangt, die sich an den demokratischen Zentralismus anlehnt" . Auf dem Januar-Kongreß 1975 wurden Statuten verabschiedet. Dieseerkennen de facto das "Tendenzrecht" an, aber binden es an die "Notwendigkeit, daß die Organisation von den real in den Massen existierenden Widersprüchen durchströmt werde" Die Tendenzen müssen also diese Widersprüche widerspiegeln! LC hat eine nationale Verankerung in den wichtigsten Betrieben Italiens (Fiat, Alfa- Romeo. Pirelli. Italsider, ein Chemie-Komplex in Porto Marghera...). Im Norden ist sie am stärksten in Turin, ihrer "Herkunftsstadt" Im Süden hat sie eine starke Verankerung in Neapel, wo sie bei der Organisierung der Arbeitslosen eine entscheidende Rolle spielt." Außerdem wächst LC in Sizilien, wo die KPI relativ schwach ist. tinua").
verkauft. Sie hat keine theoretische Ihre programmatischen Dokumente wie auch die wichtigsten theoretischen Beiträge ihrer Führung sind in der Tageszeitung veröffentlicht. Luigi Bobbio erklärt: "LC ist die Organisation der neuen Avantgarde, die aus den Kämpfen hervorgegan gen ist und die Politik entdeckt LC hat vor allem in den Betrieben eine Rolle gespielt, die beim Bruch mit den Gewerkschaften und dem Revisionismus (KPI) eine Rolle gespielt haben " Obwohl sie noch von ihrer spontaneistischen Herkunft geprägt ist, hat LC eine bedeutende politische Entprozes tiber verseledene theoretische Fragen, die durchgemacht. Sie hat einen Reflexionsan die Geschichte der Arbeiterb ewegung gebunden sind, wie über aktuelle strategische und taktische Fragen in Italien angeregt. Der weiter unten wiedergegebene Text drückt die gegenwärtigen Positionen von LC aus und erlaubt gleichzeitig, die Entwicklung dieser Organisation zu erfassen.
AVANGUARDIA
OPERAIA
Die "Organizzazione Communista A vanguardia Operaiat AO) ist 1968 in Mailand entstanden. Eine Reihe ihrer Gründungsmitglieder (Massimo Gorla, Silvio ( Corvisieri, usw.) sind aus den Reihen der IV. Internationale hervorgegangen. Diese Organisation arbeitet in Richtung au 'Basisorgane", , die nach 1967-68 in einigen bedeuten den Betrieben Norditaliens und vor allem in Mailand (u. a. bei Pirelli) entstanden sind. Im Dezember 1968 erschien die erste Nummer der Zeitschrift "Avan- Mai 1969p 19ia . die zweite Nummer erschien im 1971 gab AO eine Zweimonatszeitschrift dem Namen "Politica Communista" hinzu. Die erste Nummer der Zeitschrift "Avanguardia Operaia "hatte im Dezember 1968 die Vereini- "Lenin-Zirkel" aus Mestre und dem "Rosa Luxemburg-Zirkel" aus Venedig angekündigt. Seit lem hat Áo, die sich im "leninistischen Läger" sieht, systematisch eine Politik der Aktionseinheit und der Fusion mit verschiedenen lokalen oder regionalen Organisationen verfolgt larunter fallen das "Centro di Coordinamento Campano" und vor allem das "Collettivo Lenin" aus Turin. Ihre stärkste Verankerung hat AO im Norden --u.a. in den Regionen Mailand und Venedig --, aber sie hat sich zu einer nationalen Organisation entwickelt.
Seit zwei Jahren entfaltet AO eine Politik der privilegierten Aktionseinheit mit der PDUP, in der relativ kurzfristigen Perspektive einer Fusion beider Organisationen. Das Wahlbündnis heute, wie das vom Juni 1975. wie die von AO und PDUP gemeinsam unterzeichneten Plattformen werden von AO als Ausdruck dieser Perspektive dargestellt. Das weiter unten abgedruckte gemeinsame Dokument von AO, PDUP . MLS (Movimento dei lavoratori per il socialismo - Bewegung der Arbeiter für den Sozialismus) und LdC (Lega dei Communisti - Bund der Kommunisten) spiegelt die poliische Grundlage, auf der diese Annäherung gerenwärtig stattfindet, wider.
Lotta Continua hat im Hinblick auf einer "Prozeß der Einigung der Revolutionäre "einen "kon-
stituierenden Köngreß der Revolutionäre" vorgeschlagen. Darauf hat AO geantwortet: muß auch die positive Entwicklung von LC sehen. Wir haben mehrmals die Schwierigkeiten oder die Unfähigkeit von LC kritisiert, ihre Beziehungen zu den Reformisten und vor allem zu den Gewerkschaften zu klären. nicht nur im Kampf, sondem auch im gemeinsamen Aufbau antikapitali- In jüngster Zeit hat LC im Lauf der Wahlkampagne eine Kurskorrektur vorgenommen und sich bereit gezeigt, in den Geverkschaften zu arbeiten: sie zeigt Verständnis für den politischen Kampf, der sich dort entwickelt, und Bereitschaft, eine mögliche "Linksregierung" nicht mehr frontal anzugreifen, sondern zugleich mit dem Willen zur Kritik und zur Einheit an sie heranzugehen. Doch jeder politisch-organisatorische Vorschlag, soll er nicht demagogisch, zerbrechlich und eine Manipulation sein, erfordert, daß LC eine klare und entschiedene Antwort auch in der Praxis und nicht nur in Worten auf die zentralen Fragen des Aufbaus einer revolutionaren Partei gibt, die wirklich in der Arbeiterklasse verankert ist: auf die Frage der "Massenlinie". der Beziehung den Massenkämpfen einerseits, zu den Gewerkschaften und reformistischen Parteien andererseits " ("Quotidiano dei Lavoratori" vom 17.6.76). Die Debatte zwischen AO und LC kann im komplexen Prozeß der Um schichtung der extremen Linken, der gegenwartig in Italien stattfindet, leicht einen zentralen Platz einnehmen, umsó mehr, als diese Debatte auch die sie tragenden Organisationen selbst durchquert.
Zur Beurteilung der sich gegenwärtig herauskristallisierenden Orientierung (s. dazu das Dokument: "Die Krafte des Proletariats und des Volkes bereiten einen linken Ausweg aus der Krise Italiens vor") ist es nicht uninteressant, die ursprünglichen Positionen von AO zur KPI , zu den Gewerkschalten und den CUB (Comitati Unitari di Base - Einheitsbasiskomitees) zu beleuchten. Doch will man nicht in einen sektiererischen Schematismus verfallen, muß man hervorheben, daß AO sich zwar auf den Maoismus beruft und gegenüber der chinesischen Führung im wesentlichen noch eine unkritische Haltung einnimmt, daß sie aber ständig die Notwendigkeit der Erarbeitung einer gobalen politischen Linie betont hat.
In der Nummer 3 der Zeitschrift "Avanguardia Operaia" (vom November-Dezember 1969) erklärt AO: "Die Krise des Regimes hat ihren Ursprung, in der Dysfunktion der Insitutionen, die seit mehr als zwei Jahrzehnten die bürgerliche Hegemonie gesichert haben. (Daher) wird eine Eingliederung der KPI in das Regierungslager immer weniger al: eine Lösung der Krise betrachtet, sondem immer mehr als eine obligatorische Etappe auf dem Weg der Errichtungeines neuen Regimes, eines Regimes, Vertretung aus dem 19. Jahrhundert und der "Par- das weniger den Schemata der parlamentarischen teiherrschaft" verbunden ist, wie sie in der italienischen Verfassung zum Ausdruck kommen" Außerdem hat AO damals die Krise der KPI auf sehr gradlinige, katastrophenwitternde Weise ana- "die besten Elemente in der KPI betrachten schon seit einigen Jahren die Gewerkschaften als die einzige Ebene, auf der Aktivismus noch möglich ist, seit die Partei in der Fabrik ist eine Folge ihrer elektoralistischen Politik-iede führende Rolle verloren hat" . Oder: "Die auf der die Hegemonie des modernen Revisionismus (KPI) den größten und schwersten Preis hat bezahlen müssen, war die der Klassen konfrontation, die von den Gewerkschaften mit Feuerwehrmethoden geführt wurde (mit dem einzigen Ziel, die Tageskämpfe zu löschen --Inprekorr) "
rungen für den der Organisation:
Tatsache, daß die aufsteigende Dynamik der Weltrevolution und die Verschärfung der Klassengegensätze in unserm Land die Rolle des Revisionismus als Agent der Bourgeoisie immer offener zutage treten läßt, all dies erfordert von den Revolutionăren und der Arbeiteravantgarde genaue Aufgaben: einen Prozeß zu entfalten, in dem sich neue Kampfinstrumente und neue Organisationen herausbilden, in der Perspektive der Gründung einer neuen Partei des Proletariats , und in dem zugleich der Klassenkampf aus der bürgerlichen Kontrolle und der Die Aufgabe der Marxisten-Leninisten ist die streung der Aktivisten zu verhindem, die sich gegenwärtig individuell oder in Gruppen vom Revisionismus lösen, und ihnen die Bedingungen revolutionărer Militanz unter den Massen und eine zusammen hängende kommunistische Organisation anzubieten; (AO: "Der Revisionismus der KPI, sein Ursprung und seine Entwicklung", 1972).
Auf der Grundlage dieser Konzeption bestimmt AO die CUB folgendermaßen: Die CUB. die im Kampf entstanden sind, sind Massenorgane, die ihre eigene Autonomie. sowohl in programmanscher wie in organisatori scher Hinsicht, haben, Sie werden von all den Arbeiter gebildet, die sich darin wiedererkennen, zunächst spontan, dann immer bewußter, in der kiaren Perspektive der Verteidigung der Klasseninteressen innerhalb und außerhalb der Fabrik, auf antikapitalistischer und anti - versöhnlerischer Basis. Die CUB sind nicht bürokratisch organisiert, sondern besitzen als autonome Organe eine sehr breit gefächerte Struktur: sie entfalten ihre Tätigkeit unter verschiedensten Formen: Versammlungen, Flugblatter, abendliche Meetings. Hier könnte man leicht fragen: sollen der Fabrikrat und die Gewerkschaften also nicht weiter bestehen? Dies Mißverständnis sei sofort ausgeräumt: Doch, der Fabrikrat und die Gewerkschaften sollen weiter bestehen, aber wir sagen, daß die CUB auch nicht verschwinden dürfen.
Die CUB als demokratisches Massenorgan mit ihrer eigenen Autonomie, sollen die Fabrikräte nicht ersetzen, im Gegenteil, die Fabrikräte müssen immer mehr zu Verteidigem der elementaren Interessen der Arbeiter werden und daher ihre klassenren muß, was diese unterlassen, all ihre Kapitu- man vor den Augen der Arbeiter all das denunzielationen, um ihre Verantwortung zu benennen und lie Klassenorientierung herauszubilden, auf die die Gewerkschaften nun seit geraumer zeit verzichtet haben. Die Funktion der CUB muß daher die sein, die Aktion der Gewerkschaften immer mehr zu beeintlussen, damit sich in diesen in Opposition zur gegenwärtigen versöhnlerischer Linie eine wirkliche Klassenlinie durchsetzt" (Januar 1972).
Sem Namen GuAdane der Laverator heraus mit vierseitigem Großformat, von der sie nach eige- dem Namen nen Angaben 15.000 bis 20.000 Exemplare verkauft . AO kontrolliert außerdem zwei lokale schi polfise organisatorischem Gene bethe sch Radiostationen, in Mailand und in Rom. Sie AO auf den "demokartischen Zentralismus" jedoch, was die inteme Demokratie betrifft, weit von der Konzeption der revolutionären Marxisten entfemt zu sein scheint.