6 und 23 Jahren verurteilt. Und die Diktatur bereitet den Aufruf der Koordination der Arbeiterkommissionen den Prozess gegen José Antonio Garmendia, Eva Forest, von Euzkadi zum Generalstreik am 11. Juni; die Resotaegui vor... Der Staatsanwalt fordert die Todes- le über die krise des franco-Regimes und das Programm Internationa strafe. Diese Prozesse könnten noch vor Ende Juni stattfinden. Diese Prozesse, kombiniert mit dem Ausnahmezustand, stellen eine Kraftprobe zwischen der Diktatur und der Massenbewegung dar.
von der Diktatur organisierten "Gewerkschaftswahlen". Wenn der augenblicklich in Euzkadi ausgeübte Terror auch nicht in der Lage ist, die Massenbewegung Die folgenden Ausgaben von "INPREKORR" werden zuzu zerschmettern, und wenn der Generalstreik vom 11. Juni sich für die Massenbewegung als Sprungbrett sätzliche Informationen über den Generalstreik vom 11. Juni geben, sowie von der Entwicklung des Kampfr einen neuen Sprung nach vorn erweist, so könnte fes zum Sturz der Franco-Diktatur berichten, der ersten doch die spanische Bourgeoisie sehr wohl ihr "Nach- Salve der dritten spanischen Revolution in diesem Jahrtolge"-Manöver in Gang setzen, indem sie den Dik- hundert. tator ersetzt, in der Hoffnung dadurch die Massenbewegung ablenken und kanalisieren zu können. Aber 15. Juni 1975
Das Manifest, das wir hier veröffentlichen, wurde von der Koordination der Arbeiterkommissionen in Euzkadi erarbeitet. Diese Koordination wurde am 20. April aus den Provinzkoordinationen der Arbeiterkommissionen in Navarra und in Guipuzcoa gegründel.
Die Bildung der Koordination der Arbeiterkommisionen von Euzkadi ist das Ergebnis eines langen Prozesses, in dessen Verlauf der Aufruf zum Generalstreik am 11. Dezember 1974 ein entscheidendes Moment war.
Die Stalinisten versuchten diese Vereinheitlichung und Koordination der Arbeiterkommissionen zu hintertreiben; so kann man nicht gerade sagen, daß die "Comision Obrera Nacional de Euskadr"'(CONE) diesen Einigungsprozess erleichtert hatte. Nichtsdestotrotz führt die Koordination der Arbeiterkommissionen von Euzkadi einen korrekten politischen Kampf, um die Gesamtheit der Arbeiterkommissionen zusammenzuschließen -- ohne jede Diskriminierung -- und um ein demokratisches Funktionieren dieses Zentralisierungsorgans zu gewährleisten.
Aufruf für den Generalstreil am 11. Juni
Dieser Prozess der Zentralisierung und der Koordinierung der Selbstorganisationsorgane ist von höchster Bedeutung, will man die Gesamtheit der Kämpte aut ein gemeinsames Ziel hin zentralisieren: auf den Sturz der Diktatur.
Ur.sere Genossen von der LCR-ETA-VI haben, besonders in Katalonien, dieses Manifest massiv verteilt und erklärend hinzugefügt:
"Die LCR-ETA-VI vervielfältigt und verteilt das Manl" fest der Koordination der Arbeiterkommissionen von Euzkadi als eine zusätzliche Form des Beitrags zur Vor• bereitung der Kampagne für den 11. Juni und ruft die Arbeiterkommissionen, alle politischen Organisationen und alle Massenstrukturen in Katalonien auf, Solidaritat mit dem Kampf in Euzkadi zu üben.
Nieder mit dem Ausnahmezustand!
Katalonien und Euzkadi, vereint im Kampf gegen die Mörderdiktatur!"
AN DIE ARBEITERKLASSE UND DAS VOLK VON EUZKADI Die Gesamtheit der Arbeiter- und Volksbewegung durchlebt heute emste Tage. Unser Volk spürt die harten Klauen des Faschismus. Die Provinzen Guipuzcoa und Vizcaya erleben diese Tage die so verabscheute faschistische Barbarei. Sie haben vor keinem Mittel zurückgeschreckt, um die antifaschistischen Mili-
tanten grausam zu unterdrücken: mehr als 2 500 von ihnen haben die Polizeikommissariate durchlaufen, und viele von ihnen werden weiterhin festgehalten; sie wurden allen möglichen Arten von Folterungen, von Quälereien, brutalen Behandlungen usw. unterworfen. Einige mußten in einem ersten Zustand ins Hospital oberführt werden, wie z. B. der Priester Tasio Erquiza, der immer noch in Lebensgefahr schwebt. Die Repression wird auf das ganze Volk ausgedehnt, die Straßen werden von den bewaffneten Handlangem des Faschismus besetzt, die oft durch offizielle Polizeifahrzeuge geschützt werden und die den Terror regieren lassen, indem sie Maschinenpistolen benutzen und in zahlreichen Wohnungen und Lokalen Bomben legen. Die Polizei und die Guardia Civil regieren in diesen beiden Provinzen als absolute Herm und Meister: Kontrolle über alle Straßen, Patrouillen der Spezialbrigaden in den Straßen , Umstellung und anschließende Durchkämmung ganzer Wohnviertel, Haus für Haus, systematische Kontrolle über die Bars und Kneipen, brutale Durchsuchung von Fußgängern und Aufforderung an diese, ihre Ausweispapiere vorzuzeigen, Verhaftung derjenigen, die diese nicht bei sich haben (und da die Kommissariate und die Gefängnisse überquellen, bringen sie die Gefangenen , wie in Bilbao, in die Sportstadien).
Morde wie diejenigen an Marquiegui, an dem Paar aus die moglichen Mittel eingesetzt werden, um die Bevöl- von Luis Arriola in Ondarroa usw. zeigen, dal kerung zu terrorisieren.
Andererseits häufen Geh os Ma, arre Festnimen en der kämpferischsten Genossen, ihre Festnahme, Folterungen an Arbeitern in den Kommissariaten, die Geldstrafen. Die Aussperrungen nehmen eine alarmierende Dimension an, bei Authi, bei Mas und bei ciner großen Anzahl von Zuliefererbetrieben, wo sie schon Wirklichkeit geworden ist, oder bei Matesa, Modrego, Grafinasa, Nadeco usw., wo sie drohen, was bei tausenden von Arbeiterhaushalten eine At. mosphäre der Angst und der Unsicherheit schafft. Deshalb versuchen sie das mit allen möglichen Mitteln zu verbergen. Sie erklären jegliche Art von Information is "Material, das nicht zur Veröffentlichung bestimmt ist" , während zahlreiche Wortführer, die sich heuchlerisch als Demokraten ausgeben, sich angesichts dieser Bestialität in Schweigen hüllen, während die Kombinierung von politischer "Öffnung" und Repressionsverschärfung immer offener zutage tritt Das ist in großen Zügen die dramatische Situation, die man in unseren Provinzen geschaffen hat. Diese Realität, die wir täglich erleben, bestätigt uns erneut die Ziele dieser Politik des Terrors. Mit dieser brutalen Agression behaupten die Faschisten, einen der hauptsächlichsten Widerstandsherde auslöschen zu wollen und im.Rahmen des möglichen ist dies ein Test, um diese Agression auf andere Provinzen und " sogar auf das ganze Land auszudehnen.
Sie glauben, den das von kader yone reispielsich nicht auf die Arbeiterklasse und das Volk ganz Spaniens ausweiten wird.
Sie glauben, daß sie mithilfe des Terrors jegliche Organisationsform .. alle Parteien -- der Arbeiterklasse und des Volkes auslöschen können.
Mit dem Ausnahmezustand glauben sie, das Terrain kurzfristig säubern, Terror verbreiten und dadurch die gemein fame und kämpferische, feste und entschlosfene Antwort des ganzen Volkes gegen die Farce von einem Prozess, den sie gegen Garmendia, Otaegui, Arruabarrena, Genoveva Forest und Duran vorsehrend sie versuchen, das mit allen möglich infosta vermeiden zu können. teln zu verbergen, indem sie jegliche Art von Informaon als "Material, das nicht zur Veröffentlichung bestimmt ist" deklarieren, während zahlreiche, sich heuchlerisch "Demokraten" nennende Wortführer sich angesichts dieser Bestialität in Schweigen hüllen, während die Kombinierung von politischer "Offnung" und Verschartung der Repression immer offener zutage tritt, ist es notwendiger denn je, diese Kanaille anzuklagen, die -- im Auttrag des Großkapitals -- diese faschistischen Morde gegen unsere Genossen begeht.
In diesen schwierigen Augenblicken wird dem Volke klar, wer der wirkliche Verteidiger seiner Interesser und seiner demokratischen Hoffnungen ist. Deshalb dürfen wir mit unseren Anprangerungen in den Versammlungen, mit unseren Aktionen in den Straßendemonstrationen und mit jeder anderen Art von Protest nicht auf uns warten lassen.
Die Arbeiterklasse und das Volk von Guipuzcoa und Vizcaya, von Navarra und Alava und des übrigen Spanien wird diese Verbrechen der Mörderdiktatur nicht zulassen.
Dieser Haß, den das Volk angesammelt hat angesichts dieser sich wie Verrückte benehmenden mobilisierten Polizisten, deren einziges Ziel es ist , die Organisationen des Volkes zu vernichten, indem sie morden wie es ihnen in den Sinn kommt, muß für einen donen Gegenschlag aller Arbeiter nutzbar gemacht wer- Wer Regieng zu zeigen, das wir nicht mit unspieten um den Regime, seilassen, daß wir uns nicht so ohne weiteres den Mund zumachen lassen, daß die Arbeiter und das Volk nicht bereit ist, auch nur einen Tag länger unter dem Ausnahmezustand zu leben.
Die Arbeiterkommissionen und die anderen Organisationen des Volkes, sowie die politischen Parteien von Guipuzcoa haben beschlossen, den 11. Juni zu einem rag zu machen, an dem sich alle Arbeiter, das ganze Volk wie ein Mann gegen den Ausnahmezustand er- Genossen, die Koordination de richtet einen- kommissionen von Euzkadi richtet einen Appel an die gesamte Arbeiterklasse von Euzkadi, auf daß sie durch ihre Mobilisierung und ihr Beispiel die Einheit des ganzen Volkes im Kampf schmiedet:
FÜR DIE SOFORTIGE ANNULIERUNG DES AUSNAH- MEZUSTANDES!
GEGEN DEN MORDVERSUCH AN GARMENDIA UND
OTAEGUI!
FÜR DIE VERTEIDIGUNG DES RECHTES AUF ARBEIT UND GEGEN DIE AUSSPERRUNGEN!
Bereiten wir schon heute in unseren Fabriken, in Versammlungen usw. die Antworten vor, die wir geben wollen, um aus diesem Tag einen Höhepunkt dieses Kampfes zu machen.
NIEDER MIT DEM AUSNAHMEZUSTAND!
GEGEN TEUERUNG, LOHNSTOP, ENTLASSUNGEN, UND AUSSPERRUNGEN !
AUFLÖSUNG DER GUARDIA CIVIL, DER BEWAFF- NETEN POLIZEI, DER POLITISCH-SOZIALEN BRIGA- DE UND DER ANDEREN FASCHISTISCHEN BANDEN! BESTRAFUNG DER MÖRDER UND DER HENKER DES VOLKES!
FREIHEIT FÜR DIE POLITISCHEN GEFANGENEN UND DAS RECHT DER EXILIERTEN AUF RÜCKKEHR:
AMNESTIE!
WEG MIT DER TODESSTRAFE GEGEN GARMENDIA UND OTAEGUI!
ALLE GEMEINSAM GEGEN DEN AUSNAHMEZUSTAND! ALLE GEMEINSAM GEGEN DEN FASCHISTISCHEN TERROR!
ALLE GEMEINSAM FÜR DIE FREIHEIT!
Euzkadi, Mai 1975 (Koordination der Arbeiterkommissionen von Euzkadi)
DER TODESKAMPF DES FRANCO-REGIMES UND DIE AUFGABEN DER