gar ein sozialistisches Tamil Eelam, wird durch die indische Regierung sicherlich nicht befördert werden, wie die meisten der tamilischen Befreiungsorganisationen leider hoffen. Erstes spürbares Ergebnis der Gespräche war jedenfalls die Beschlagnahme von Waffen der Befreiungsorganisationen in Madras. Wir können jedoch die Nervosität der bürgerlichen Medien hierzulande nutzen, um die Sache der Tamilen in der Öffentlichkeit voranzubringen. Daß die Regierung Sri Lankas am tamilischen Volk Verbrechen begeht, wird kaum noch abgestritten. Vor allem bietet sich die Gelegenheit, mit mehr Nachdruck, die Asylgewährung an alle tamilischen Antragsteller einzufordern. Nutzen wir die Gedenktage an die Massaker Ende Juli dazu.
Wer eine Veranstaltung oder Aktion organisieren möchte, wende sich bitte an das Südasienbüro, das ein bundesweites Flugblatt vorbereitet hat und Redner stellen kann: Südasien Büro, Kiefernstr. 45. 5600 Wuppertal 2, Tel.: 0202 - 50 71 56.
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