Inprekorr 1971–1992

Archiv der Internationalen Pressekorrespondenz der IV. Internationale

Mexico

Erste Erfolge der Wahlkampagne der PRT

Inprekorr Nr. 2 (141), 11. Februar 1982 · S. 10-11 · 1.011 Wörter

Mexiko

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ERSTE ERFOLGE DER WAHLKAMPAGNE DER PRT kanischen Sektion der Vierten Internationale, und ihrer Kandidatin Rosario Ibarra de Piedra im mexikanischen Staat Guerrero begonnen.

Um hferfür den Starschuß zu geben, Guerrero ausgewählt worden. Ortschaft Ist in ganz Mexiko sehr bekannt, well die bedeutendste Guerilla - Bewegung der letzten Jahre von nier aus ihren Ausgang genommen hatte. In dieser Region hatte die "Partído de los Pobres" (Partei der Armen) mit Ihrem wichtigsten Fuhrer, dem Genossen Lucio Cabanas, ihr Operationszen trum eingerichtet. Die Guerilla von Lucion Cabanas hatte aufgrund ihres beträchtlichen Einflusses auf die armen Bauer in dieser Region große Bedeutung gehabt. Doct Atoyac ist auch die Ortschatt mit del Rekordzahl an Menschen, die aus politischen Gründen verschwunden sind oder ermordet wurden. Nahezu sechs Jahre nach der Vemichtung der Guerilla und der Ermordung von Lucio Cabanas ist man noch immer gezwun gen, bevor man in diesen ort gelangt, drei Sperren der Armee zu passieren, wo die Soldaten eine peinlích gen aue Kontrolle der Personen vomehmen, die sich nach Atoyac begeben. Nachdem die Wahldelegation zur Unterstützung der Kandidatur der Genossin Rosarlo Ibarra de Piedra dies alles hinter sich gebracht hatte, wurde sie In Atoyac von der Nichte und der Kusine von Lucio Cabanas, vom Generalsekretär der Gewerkschaft der Kaffeearbeiter in diesem Ort und von Rebungen. Bei der zentralen Kundge- zu der mehr als 800 Menschen zusammenkamen, erklärte der Führer der Gewerkschaft der Kaffeearbeiter: "Im Juli 1982 für die PRT stimmen. das helßt gegen die Institutionelle Revolutionäre Partei (PRI) stimmen, das Proletarlat einschlagen.

gation der PRT nach Acapulco, dem weltweit bekannten Touristenziel und Badeort, der in Mexiko als symbol für Ungerechtigkeit und Ungleichheft Land. Eine Delegation der PRT ung und die Genossin Ibarra de Pleda konnten sich bel einer Mahzeit die Im Gefingnis der Städt eingenomden Zusamne nkunft, bel der die Genossinnen und Genossen der PRT von der 25-köpfigen Wahldelegation für ein paar Stunden die Lage der polltischen Gefangenen teilten, erklärte einer von ihnen, der Genosse Octaviasich die Genossin Rosario heute hier befindet, und daß sie durch das ganze Land reisen wird, um von der Bourgeoi- sie Rechenschaft zu verlangen.(... Wir sind sicher" • schloß er, "daß wir schließlich die Freiheit wiederbekommen werden, denn das Volk fordert es...

Am Montag, den 7. Dezember, wurde die Wahlrundreise nach Copalillo Gue rero fortgesetzt. Copalillo ist eine kleine Ortschaft mit nur etwa 7 000 Einwohnem. Dort werden hauptsächlich Hängematten hergestellt. Vor kurzem brachte die Mehrheit der Bevölkerung einige Revolutionăre an die Spitze des Gemeinderats. In dieser Stadt organisierten sich mehr als 1 000 Leute im Gemeindekomitee der PRT. So ist es nicht erstaunlich, daß 1 600 Menschen zusammenkamen, um die Kundgebung mit der Genossin Rosarto Ibarra de Pledra zu hören. Der Vorsitzende des demokratischen Gemeinderats, der Professor Eusebio Sanchez Coronel, bekrätt igte in seiner Ansprache die Unterstützung seiner Ortschaft für die PRT. "denn sie ist die einzige Breiten der volker au gena. nen.

An den folgenden Tagen mußte die Genossin Rosario Ibarra de Piedra in die Hauptstadt zurückkehren, um an der Il. nationalen Zusammenkunft zur Verurteilung der Repression ind der Verletzung der Menschenrechte tellzunehmen, die von del ston (FNCR), deren Ver die de st- Ist, organisiert worden war. Doch von Freitag, den 11. Dezember. den zwei Kundgebungen organisiert. Eine morgens in der Universität, wo etwa 300 Studenten durch ihre Anwesenheit die Unterstützung für die Kandidatin der PRT zum Ausdruck brachten, die andere im Laufe des Nachmittags im Stadtzentrum.

de die Wahlkampagne der eRT en Taxco gestartet, einer vom Bergbau (Silberminen) und zugleich von der Landwirtchalt geprägten stadt. In den Armenvierteln der Stadt entwickelt sich eine bedeuten de Mobilisierung gegen die Firma "Transnacional Hotelera Holldy Inc., die die Leute mithilfe der Armee von ihren Grundstücken verjagt. An der Mahlzeit, die von den Einwohnem dieser Viertel zubereitet worden war, nahmen außer der Genossin Rosario Ibarra de Piedra und führenden Mitgliedern der PRT mehr als 200 Personen teil. Später entschlossen sich die Teilnehmer an diesem Festmahl, in das Stadtzentrum zu ziehen und dem Rathaus gegen über eine Kundgebung abzuhalten, zu der mehr als tausend Menschen zusammenkamen.

Am Sonntag, den 13. Dezember, begab sich die Wahldelegation nach Chilpancingo, in die Hauptstadt des Staates Guerrero. In dieser Stadt wurde die Genossin Rosario von den Verkäuferin nen und Verkäufern des Volksmarktes, des Marktplatzes der Armen, den die Behörden des Staates aus dem Stadtzentrum verschwinden lassen wollen, zu einem Frühstück eingeladen. Mehr als 150 Menschen nahmen an dieser Mahlzeit tell. Später wurde eine Kundgebung im Stadtzentrum abgehalten, an der 600 Personen dabei waren, Die Genossin Rosarlo sprach über Polen und erklärte fhre volle Unterstützung fur die Arbelter von Solidamosc. Sie sagte: "Die Kollegen von Solidamose sind nicht gegen den Sozialismus, sondem im Gegenteil für einen wahren Sozialismus. Für eben diesen Sozialismus den der Arbeiter von Solídamosc kämpfen wir in Mexiko. Wir verlanen die Aufhebung des Notstands und daß die Arbeiter die Kontrolle de Staates übemehmen. " Am Abend informierten 60 Frauen die Genossin Rosarlo von der Bildung eines Frauenkomitees zur Unterstüzung ihrer Kandidatur. Es schloß sich eine lange Diskussion über die besondere Unterdrük kung der Frau in der kapitalistischen Gesellschaft an.

Mit Samstag. dem 9. Januar 1982, setzte die zweite Etappe der Wahlkampagne ein. Sie erstreckte sich auf die Staaten Sinaloa, Sonora, Niederkalifomien usw., also den Nordwesten Mexikos. An der ersten Kundgebung in Mazatlan im Staat Sinaloa nahmen mehr als 800 Leute tell, Für den Sonntag (10. Januar) war in Cullacan eine Mahlzeit mit drei politischen Gefanbenbing de erkane ne sonderealle diejenigen, die im Gefängnis sitzen, hätten Ihre Delikte aufgrund des Systems der Ausbeutung und der Unerdrückung begangen sind also in diesem Sinne alle politische Gefange ne.

Der Widerhall dieser ersten Initiativen im Rahmen der Wahlkampagne der PRT seiner Reden darauf verwendet, zu widerlegen versuchen, was die Genossin Ibarra de Piedra bel Ihren Kundgebungen anprangert,

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