Monarchen, der durch díe zahllosen dage bres dee Tendene et Kommentator vorsichtig ausdrückte, erschmutzigen Skandale die sein Regime die Arbeitenden die Einbekleckerten, unerträglich und diskredi- heit und eine Anderung der tiert worden war. Diesen tiefgreitenden Verhältnisse erstreben demokratischen Drang wußte Mitterand in einem Satz auszudrücken der auf Ubrigens stehen beide Faktoren in en- François Mitterand 20%, auf die Linke großes Echo stiels: "Sieben Jahre ist gem Zusammenhang miteinander eben nsgesamt 47% (gegenüber 46% im Jahre schon viel fach zuviel aber vierzehn Jahre ist eun- weil Giscard auf die Kampfbereitschaft 1974) Und die Grünen sammelten fas and Radikalısıerung sicht von der Spal- der Arbeiter stief 4% der Stimmen Das heißt, daß trotz die sich in dieser i Spaltung die Linke spurbare Fortschritte
Aber dieser Faktor kann allein nicht er- tung nicht beirren ließen, scheiterte macht, während die Rechte zurückfiel drehte sichs die politische Diskussion um Klären, ( Einerseits ein Plan, die RPR an den Rand zu drăn- und Giscard ganz klar abgehängt wurde gen und die UDF zur vorherrschenden Gegensatz zu 1974 hauptsächlich um bürgerlichen Partei zu machen Und Aufgrund dessen erschien ein Sieg Mitdie Fragen, die mit der Krise zusammen-l diese interne Krise des Regimes verschärf- terands im zweiten Wahlgang durchaus hängen, vor allem um die Arbeitslosig- te sich in den letzten Monaten und er- im Bereich des Möglichen. Illes hine keit Und wenn François Mitterand ge- moglichte den Sieg von Francois Mitte- davon ab, für wen die Stimmen der wann, dann deshalb, well er zwar in nach dem ersten Wahlgang ausgeschiedeseinen Vorschlägen sehr allgemein blieb nen Kandıdaten abgegeben würden eiund sich jeglicher konkreten Verptlich- Diese Tatsachen wurden schon beim er- nerseits ob die kommunistischen Stimungen enthielt, aber auf die tiele Un - sten wahlgang deutlich Giscard der men für François Mitterand, andererseits zufriedenheit der Massen sich bisherige Präsident mit allem was ob die gaullistischen Stimmen für Gisdadurch stutzte. daß er die Auswirkun- das impliziert , wie ein bürgerlicher card verbucht werden konnen gen von sieben Jahren Giscard-Regime auf die Lebensbedingungen der Arbeitenden anprangerte und für eine andere DER MISSERFOLG VON GEORGES MARCHAIS
Politik eintrat. wobei er der Beschäftigungsfrage die Priorität gab Hier kam nun eine der wesentlichen noch verschlechtern würde und würzte Tatsachen des ersten wahlgangs zum das alles mit skandalosen Operationen
Auf der anderen Seite liegt die Starke Ausdruck: der massive Rückgang der fur gegen Ausländer in Vitry und Montignyvon Francois Mitterand, die ihm ermög- le PCF abgegebenen Stimmen Sie ès-Cormeil (7) lichte seinen Konkurrenten innerhalb hoffte ihren 20 Prozent-Wählerstamm der PS, Michel Rocard, weit abzuschla- zu halten, erlitt aber mıt 15,35% der Ende März 1981 suchte die PCF ihrer gen darin, daß man in ihm den Mann Stimmen eine Riesenniederlage und ver- Kampagne eine andere Stoßrichtung zu sah, der, nachdem er schon 1965 und lor etwa ein Viertel ihrer Wahler geben damit es so aussieht, daß síe 1974 der Einheitskandidat der Union auch für die Einheit sei, indem sie die de la Gauche (5) gewesen war, trotz Dies war der Preis, den sie zu zahlen Forderung nach kommunistischen Minider Angriffe von seiten der PCF die Li- hatten für ihre Spalterpolitik mit der ster aufstellte. Das bedeutete, daß nie der 'Union de la Gauche" weiter sie nichts anderes als die Wiederwahl man Giscard schlagen und sich in die zu verfolgen trachtete So war es ihm von Giscard sichern wollte Nachdem Perspektive einer künftigen Union einreidaß man in der PS die Partei sie schon im September 1980 proklamiert hen wolle Zu einem Zeitpunkt wo die hatte, daß Desistement automatique PS sich weigerte, über die Frage kommu- (automatische Nichtkandidatur der im nistischer Minister eine Diskussion anzuersten Wahlgang unterlegenen Kandida- fangen, sonder nach rechts Angebote egal welche Wahlemptehlung die ten der Linken zugunsten des stärkeren machte - und damit ihren Anteil an arteiführung gat linken Kandidaten beim zweiten Wahl- Verantwortung für die Spaltung über- Sie PCF-Führung monatelang alles, um "veraltete Formel' sei, tat nahm - schien dieser Schwenk der PCF Das bedeutet. daß der Sieg in Richtung Einheit sich auszahlen zu Mitterands in einer Situation. lie Spaltung tiefer zu treiben Sie rich- müssen Indes genügte diese späte Korwo das Giscard-Regime völlig tete sämtliche Geschütze auf die PS rektur nicht, und die von der Georgesverschlissen war und in der und Francois Mitterand, kündigte an, Marchais- Führung seit zwei Jahren ver- RPR- UDF- Mehrheit eine tiefe daß dessen Wahl an den Verhältnissen folgte Linie wurde von der kommunisti- Krise herrschte (6). direktes überhaupt nichts ändem, sondern eher schen Wählerschaft spektakulär verworfen (5) Im Jahre 1965 wurde Francois Mitte- heute die gaullistische Partei (früher tem aus Mall an, um sie zum Verlassen rand, der Führer der "Convention des JNR und UD V. Republik) Nach der der Gemeinde zu zwingen Die Fuh- Institutions Republicaines" , einem bür- Niederlage von Chaban-Delmas bei rung der PCF. die sich für den Einwanerlichen politischen Club Präsident den Präsidentschaftswahlen von 1974 derungsstop einsetzt, unterstützte diese ler "Federation de la gauche democra- übernahm Jacques Chirac der in die- chauvinistische und spalterische Aktion tique et socialiste" (Bund der demokrati- er Auseinandersetzung Giscard unter- voll und ganz. schen und sozialistischen Linken), die stützt hatte und dann dessen Premiersich aus dieser "Convention". der Sozia- minister geworden war, die Führung Ein paar Wochen später denunzierten listischen und der Radikalen Partei zusam- der gaullistischen Bewegung. der Bürgermeister und die kommunistimensetzte. Bei den Präsidentschaftswah- schen Mitglieder von Montigny-leslen war Mitterand Kandidat und erreich- Die "Union pour la Démocratie Fran- Cormeilles (westlicher Vorort von Paris) re, dal De Gaulle nicht gleich im ersten calse" (Union für die französische De- offentlich durch Flugblätter und De- Wahlgang die absolute Mehrheit errang mokratie, UDF) ist ein Kartell verschie- monstrationen eine Famille von aus - Mitterand wurde von der PCF, die kei- dener bürgerlich-zentristischer Forma- Marokko immigrierten Arbeitern, von ne eigenen Kandidaten aufstellte und tionen (Parti Republicain, Centre De- der ein Sohn beschuldigt wurde, Haauf eigene politische Linie im Wahl- mocratique et Soclatale Aktion des schisch zu verkaufen. kampf verzichtete, bedingungslos unterstützt. Linksoppositionelle der PCF und Präsidenten der Republik, Giscard Die beiden Affären von Vitry und des Kommunistischen Studentenverban- Montigny führten zu einem allgemeides UEC, die sich diesem Anhängen th- denen Teile weigem sich indes seit je- nen Autschret gegen die Methoden der rer Partei widersetzten, wurden ( her, in einer einzigen Partei aufzuge- PCF und ließen die innere Distanz vieausgeschlossen. Sie gründeten die "Jeu- ler Mitglieder zu Ihrer Partel noch nesse Communiste Revolutionnaire" mehr wachsen, oline daß aber die Stim- Aber das ist eine andere Geschichte. (7) In Vitry griffen Parteimitglieder menanzahl der PCF Im "roten Gürtel" (Aus der JCR entstand die LC, dann die der PCF mit dem kommunistischen Bür- um Paris, Ihrer traditionellen Hochburg. germeister der Gemeinde an threr Spit- wo sie den Erfordemissen der "moralize mit einem Raupenfahrzeug zur Zeit schen Ordnung" zu entsprechen ge- (6) "Rassemblement pour la République" der Präsidentschafts-Wahlkampagne glaubt hatte, stark zurückgegangen (Versammlung für die Republik) heißt ein Wohnheim von immigrierten Arbel- wären.
So sah sich die PCF- Fuhrung unter der vollen Wucht der einheitlichen Bestrebungen Giscard davonzujagen plötzhch gezwungen sich anzupassen Auf der Zentralkomiteesitzung vom 28 April hatte man die fruheren Erklarungen vergessen und rief zur Wahl Mitterands auf Die PCF-Fuhrung führte zwar keine regelrechte Kampagne dafur, versetzte sich aber damit trotzdem in die Lage, dann ıhren Anteil an der Niederlage von Gıscard zu beanspruchen Das Ergebnis war, daß von wenigen Ausnahmen abgesehen und trotz starker Spannungen in gewissen Sektoren der Partet die bertragung der kommunistschen Stimmen auf Francois Mitterand weitgehend stattfand DAS SPIEL DER RPR
Zugleich begunstigte diese Situation François Mitterand in seinen Bestrebungen auf der rechten Seite Stimmen zu gew innen. da sie tom ermoglichte, in seinem Unterfangen, die PCF zu reduzieren, einen vollen Erfolg vorzuweisen Was auch das Lieblingsthema der Rechten etwas lächerlich machte Francois Mitterand sei die Geisel der Kommunısten Zudem veranlaßte die Perspektive daß Giscard verlieren könne, gewisse bürgerliche Politiker zur Stimmabgabe für François Mitterand - damit ein Wechsel stattfinde 1 - aufzurufen so Michel Jobert, ehemaliger Außenminister von Georges Pompidou, Joel Le Tac, Abgeordneter der RPR, oder Philippe Dechartre, historischer" Gaullist Mane - France Garaud, die ehemalige graue Eminenz von Georges Pompidou und Jacques Chirac, der im ersten Wahlgang mit der erklärten Absicht kandidiert hatte. Giscard zu demolieren , rieten zur Abgabe ungültiger Stimmen auf Was die Führung der RPR angeht mit Jacques Chirac an der Spitze, so verheimlichte sie trotz des Gezeters der gewurde vor der ostet, bedenen denen banments-Neuwahlen im Juni vielleicht ihren Sitz zu verlieren, nicht, daß sie es trotz der Stimmabgabe für Giscard nicht schlecht fände, wenn dieser eine Niederlage erleidet Sie wurde erhört, denn ein Reil der RPR-Wählerschaft enthielt sich der Stimme oder stimmte sogar für Francois Mitterand
Das Ziel Chiracs mit dieser Operation war, sich Giscards zu entledigen, um der RPR wieder Glaubwürdigkeit dadurch zu geben, daß ihr ermoglicht wird, sich als die wichtigste Oppositionskraft gegenüber François Mitterand zu etablieren. also als die Altemative, wenn dessen Experiment gescheitert ist