Inprekorr 1971–1992

Archiv der Internationalen Pressekorrespondenz der IV. Internationale

Die neue Gewerkschaft Solidarnosc

· Inprekorr Nr. 1 (129), 22. Januar 1981 · S. 13-18 · 8.110 Wörter

Polen Gewerkschaften und Streiks Stalinismus und Bürokratie

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Slaska und anderen Städten der Gegend um Warschau die Initiative ergriffen, Vollversammlungen einzuberufen, um den örtlichen Verantwortlichen der Partei an zuklagen. Während dieser gutbesuchter Versammlungen, die eine Art .,Volksge richt" darstellten, sind die Debatten sehr scbnell von der Anklage der Unterschla gung auf die allgemeine Anklage der Politik der Partei gekommen, vor allem auf die Anklage ihrer Wirtschaftspolitik Angesichts dessen hatte die zweite Art der Manöver der Bürokraten die da rin bestand, systematische Angriffe gegen die „antisozialistischen Elemente" in der Bewegung in die Presse zu lancieren, kaum Chancen, auf ein Echo bei den Ar beitermassen zu treffen. Als in den Arti keln Kuron und andere Mitglieder des KOR namentlich angegriffen wurden, war die Antwort sofort da. Walesa, Walenty nowicz und andere Führer der Solidari tät" ergriffen bei Versammlungen das Wort zu ihrer Verteidigung. Beifallstürme brausten auf, wenn sie erklarten, Soli darität" werde nicht zulassen, daß die Be hörden sich an denjenigen vergriffen, die sich als die besten und einzigen Verteidi ger der vor vier Jahren niedergeschlagenen Arbeiter verwiesen hatten, und dies ohne Unterschied der politischen Position des einen oder anderen Angesichts der Hetztiraden von Innen minister Kowalczyk, der „Solidarität" an klagte, Gelder aus Subventions und aus verschleierten Spionagezentralen erhalten zu haben," stießen nur auf Gelachter Aber die Burokraten begnugten sich nicht mit solchen kleinkarierten Manovern. In den mehr als zehn Wochen, da „Solidarität" auf die offizielle Anerken nung wartet, versuchten sie, Zeit zu ge winnen, um unter den Arbeitern Ver wirrung zu stiften. So weigerten sie sich, Vereinbarungen einzuhalten unter dem Vorwand, daß die Zulassung der Gewerk schaft durch das Verwaltungsgericht noch nicht erfolgt sei Und sie blockierten jede Information über die entwicklung der Be wegung in der nationalen Presse bis Mitte Oktober

DIE DESINFORMATION

Die Veroffentlichung von Artikeln von „Solidaritat" wurde in den meisten regionalen Zeitungen - außer dort, wo wie in Danzig oder Krakau, die Bewegung stark genug war, dies durchzusetzen (oder die Behorden nachgiebig, es zu akzeptieren) verweigert Vielfach wurde versucht, den Zusammentritt von Gründungskomitees in den kleinen Betrieben, in denen die Ar beiter wenig Erfahrung hatten, sich gegen die Burokraten zu wehren, verhindert, Die

Alpträume..

. des Genossen

Leonid (Le Monde)/ oft unter dem Vorwand ,Ihr habt kein Recht dazu, denn ihr habt Euch ja nicht am Streik beteiligt!" Behelligungen jeder Art kamen vor, etwa die Verweigerung eines Lokals fur das MKZ, oder der Inhalt der Bulletins von „Solidarität" wurde streng zensiert, was dadurch gerechtfer tigt wurde, daß sie ja auf offiziellen Ma schinen gedruckt werden müßten (wah rend die der neuen Gewerkschaft an der Grenze blockiert wurden)

In all dem war die großte Schwierig keit für „Solidaritat" daß sie keine Mog lichkeit hatte, allen Arbeitern den Stand ihrer Entwicklung, die Projekte und die angetroffenen Schwierigkeiten mitzutei len. So war die Forderung nach freien Zu gang zu den Massenmedien einer der wichtigsten Punkte, die den Warnstreik vom 3 Oktober auslösten Diese Frage erwies sich als umso entscheidender, als die Burokraten die Gunst der Stunde nutzten, um die Zeitungen mit Informa tionen nach ihrem Gutdünken zu füllen Vorgebliche neue, freie und selbst verwaltete Gewerkschaften" • schienen nach den Berichten der Tagespresse uber all emporzuschießen und sich auszudeh nen. Die, die einigermaßen informiert wa ren, merkten, daß der Name „Solidaritat" nirgends auftauchte, und schlossen, es handele sich einmal mehr um einen Bluff der offiziellen Gewerkschaften, die ver suchten, sich ein neues Gesicht zu geben Aber mehr als ein Arbeiter ließ sich tauschen und begab sich zu den landesweit einberufenen Branchentreffen Die Fuh rer von „Solidaritat" furchteten, daß dies uber die Verwirrung hinaus auch Enttau schung hervorrufen konnte Aber das Manover scheiterte denn anstatt sich in Ent tauschung zu verwandeln, ging die Ver wirrung in Wut uber Man sah mehr als LIBERTE 1(1)

m - onl einen Arbeiter nach solchen schlechten Erfahrungen heimgehen und sich am nachsten Tag zum Lokal des MKS seiner Stadt zu begeben, um Hilfe zu erbitten und in seinem Betrieb, wo ein solches noch nicht existierte, ein Gründungskomi tee aufzubauen Der Mißerfolg dieser Manover wurde deutlich, als etwa ab Mitte Oktober die Presse sich daran machte, immer regel. maßiger Artikel uber die Aktivitaten der Bewegung zu veroffentlichen. Daraufhin erschienen Interviews mit Fuhrern der „Solidarität" im Sztandard Mlodych, dem Organ der kommunistischen Jugend, und in Polytıka Schließlich sah sich auch das Fernsehen gezwungen, uber den Hungerstreik zu berichten, der am 21. Oktober in Breslau von 34 Mitgliedern der Koordi nationskommission der ortlichen Abteilung der Eisenbahner, die mit „Solidari tat" verbunden ist, begonnen wurde, um gegen die Weigerung der Behorden zu Protestieren, ihre Lohnforderungen zu erfül len Seit diesem Zeitpunkt wurde es fur viele offensichtlich daß im Krafteverhalt nis zwischen den Behorden und der neuen Gewerkschaft einiges dabei war, sich zu verandern In diesem Sinne war die Legalisierung von „Solidaritat" trotz des im letzten Moment erzielten Eigentors, das darin be stand, daß der Richter die Statuten veranderte und darin den Ausdruck der ,,fuh renden Rolle der Partei" aufnahm d das Zeichen eines verhullten Rückziehers von Seiten der Regierung Wenn es auch stimmt, daß die Burokratie noch alle Faden der Macht in der Hand behalt, so ist nicht weniger richtig, daß sie bei ihrem Versuch, die alten, offiziellen und jetzt „erneuerten" Gewerkschaften der „Solidaritat" entgegenzusetzen, eine Niederla ge hat hinnehmen mussen

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Sie haben sich an einer Tatsache, die stärker war als ihre „subtilen" Manöver, die Zähne ausgebissen: am Willen der Ar beiter, sich unabhängig zu organisieren und ein für alle Mal mit der Angst und der Passivität, in die sie bislang eingeschlossen waren, aufzuräumen DIE BUROKRATIE AUF

SCHWANKENDEM SEIL

Der Spielraum für Manöver, über den die Bürokratie verfügt angesichts dieser Entschlossenheit, ist umso enger, als es ihr absolut unmöglich ist, den Arbeiter massen wirtschaftliche Konzessionen zu machen, und als sich all ihre Versprechun gen über die Verbesserung der Lage seit dem Sommer als hohles Gerede erwiesen haben. Die auf dem Plenum vom 4 5. Okt getroffenen Entscheidungen uber Sofortmaßnahmen stellen im ubrigen ein zweischneidiges Schwert dar Es wurde beschlossen, die Staatsaus gaben zu vermindern. Aber alle Angestell ten der Sozialbereiche, die in „Solidarität" organisiert sind, haben sofort wissen las sen, daß es nicht in Frage kommt, daß ihr Bereich angeknackst werde. Die Lehrer und Krankenschwestern, die zu den am schlechtesten bezahlten Lohnabhangigen gehoren, schlagen sich für ganz betracht liche Lohnerhöhungen und werden dabei von der ganzen unabhängigen Gewerk schaft unterstützt Was die Angestellten der Kulturbereiche betrifft, so verlangen sie eine Erhöhung des ihnen aus dem Staatssackel zustehenden Anteils (der von 0,8 auf 2% wachsen soll Mit kaum wi derlegbaren Argumenten , Wenn wir jetzt endlich einen freien Samstag haben wer den, auf die Abschaffung der Zensur hof fen können, wenn die Entwicklung der Solidaritatsbewegung neue Grundlagen fur ein anderes Kulturschaffen legt so ist dies kein Zeitpunkt, mit dem Rotstift an das Kulturbudget zu gehen Im ubrigen hat auch die Entscheidung, die langfristigen Investitionen einzufrieren, bei den Arbeitern der großen Industriekomplexe einen Aufschrei hervorgerufen, etwa in der Stahlfabrik Huta Kato wice Sie hatten mit ansehen mussen, wie die Errichtung von Industrieanlagen Mil liarden Zlotys verschlangen, die die mei sten von ihnen im Hinblick auf die wirt schaftlichen Moglichkeiten des Landes als vollig ubertrieben empfanden In Zu kunft werden sie auch noch die Bilder dieser Verschwendung taglich vor Augen haben (nicht fertiggestellte Gebaude, halbfertige Werften, nur halb ausgestatte te Fabrikraume, etc.) Das wird ihr Ver trauen in die Regierung nicht starken sondern sie nur noch entschlossener ma chen, die Angelegenheit in die eigenen gen sollen und dabei alle unnötigen Ar Hände zu nehmen beitsplätze in der Hierarchie der Büros herausfinden sollen. Schon jetzt fordern Schließlich sind auch die Lohnerhö sie die Aufhebung von vier Direktoren hungen, wie sie in den Verträgen von posten Danzig festgelgt wurden, und bei denen Jeder ermißt die Verantwortlichkeit die Regierung alles getan hat, um sie zu der Bürokraten an der gegenwärtigen Kri verschieben, die sie aber zahlen muß, an- se. Und dies umso mehr, als die Läden gesichts des Ausmaßes der Bewegung. leer sind. Kein Mehl, kein Zucker, kein die Grundlage von diskussionen, die si- Ol, keine Wurst, keine Eier. Vom Fleisch cherlich nicht den Gefallen der Bürokra nicht zu reden. Man muß stundenlang an tie finden werden. stehen und weiß nicht einmal, ob man, Nach einer ersten Diskussion, in der wenn man schließlich drankommt, noch was kriegt. Und trotzdem befindet sich die Arbeiter die Ungleichheiten bei den Polen unter den zehn Ländern der Welt, prozentualen Lohnerhöhungen aufzeigten die am meisten Fleisch und Butter aus und den Vorschlag gleicher Lohnerhöhun gen in allen Betrieben machten, gingen führen. die Hafenarbeiter von Gdansk und Gdy nai weiter und brachten die Parole „Die Die Frage der Versorgung, die sich im am wenigsten verdienen, sollen am mer mer weiter zuspitzt bis zu dem Punkt, da sten bekommen" vor. Und sehr bald wur das Gespenst einer Hungersnot für diesen Winter auftaucht, verweist auf alle Fra de dies zu einer nationalen Parole von gen des Marktes und des Planes und be „Solidarität", bis zu dem Punkt, wo die zeugt allein die Fahrlässigkeit und verbre Behörden sich gezwungen sahen, auf die cherische Politik der stalinistischen Büro se Forderung einzugehen. Siemußten die kratie Lohne der Postangestellten, Lehrer und Krankenschwestern erheblich erhohen, DIE BAUERNFRAGE also von lohnabhangigengruppen, die uberhaupt nicht an der Spitze der Kämpfe Alle stimmen darin überein, daß der in diesem Sommer gestanden hatten. Die Bauernfrage in der gegenwärtigen Krise Forderungen nach umgekehrt proportio ein zentraler Charakter zukommt. Es gibt nalen Lohnerhohungen im Hinblick auf keine Möglichkeit zur Lösung der Krise, das bestehende Lohnsystem stellt einen wenn man nicht in kürzester Zeit eine bedeutenden Schritt nach vorne in der Reihe von Reformen durchführt, die ge Entwicklung des politischen Bewußtseins eignet sind, das Problem der Versorgung der Bewegung im Vergleich zu frheren zu losen. Die kleinen Bauern, deren Ar Diskussione beitsbedingungen zumeist mittelalterlich der Bewegung im Vergleich zu früheren sind, verlangen Garantien ihres Eigentums Diskussionen dar Noch 1970 erklarte an Boden. Für sie bedeutet diese Forde ein Delegierter der Werften von Szcze rung Das Land denen, die es bebauen!" cin wobei er offensichtlich die allgemei Sie wollen nicht mehr von den bürokrati ne Meinung seiner Kollegen ausdruck te schen Maßnahmen abhängig sein, die sie hinsichtlich der Frage der Lohnerhohun- jeden Augenblick von ihren Gütern tren gen „Aber man kann doch nicht das nen konnen und die jede Investitionspoli Fraulein am Schalter mit uns, den Wertt- tik gewaltig bremsen (es gibt mehr und arbeitern vergleichen!" mehr Bauern, die anstatt ihr Geld in ihre Hofe zu stecken, es in Villen anlegen, wo Die Burokraten wissen naturlich um sie zumindest sicher sind, Eigentümer zu den explosiven Charakter dieser Forde bleiben.) rung, deren vereinheitlichende Dynamik den hierarchischen Charakter des beste Sie verlangen die Aufhebung des Zwi henden Systems nur noch mehr in Frage schenhandels und gerechte Preise, damit stellen kann. Welches Argument konnen endlich Schluß gemacht wird mit den sie aber dem entgegensetzen, sie, die im skandalosen Unterschieden zwischen den Mittel zwischen zehn und zwanzig Mal Preisen auf dem freien Markt und denen mehr kriegen als ein einfacher Arbeiter? bei den Kooperativen. Sie stehen gegen Einige von ihnen haben sıcherlich noch die bestehende Situation auf, die sie nicht die Fragen vergessen, die ihnen vor zwingt, drei Viertel ihrer Produktion an zehn Jahren von Arbeitern der Kuste die Kooperatıven zu verkaufen, weil sie gestellt wurden, Wozu sind diese Leu- sonst weder Dunger noch Maschinen be te eigentlich gut? Warum kriegen sie kommen, und die ihre Produkte natur eigentlich Geld? Sie stehlen uns die Loh- lich zu niedrigsten Preisen abnehmen nel" Schon jetzt haben die Hafenarbei (wahrend der Staat ihnen bei Investitio ter von Gdansk Kommissionen einge nen nur einen Zuschuß von 30 % gewährt richtet, die sich mit der Organisation der Sie protestieren gegen die administrativen Arbeit in jedem Departement beschaftı Methoden der Burokratie und verlangen ===== S. 15 | Inprekorr_19810122_129_015.jpg ===== Nachbarschaftshilfe nicht nur auf die Fur viele von nen ermoglichen und einen rentableren einsatz von Maschi eine Verbesserung der Arbeitsorganisation sammenarbeit in Betracht zu ziehen, die hilfe und sind bereit, alle Formen der Zu sprechen von bauerlicher Nachbarschafts- Zwangskollektivierung erinnert schen Genossenschaften in der Zeit der sie an die Erfahrung mit den burokrati Wort, Genossenschaft" nur horen, weil es Zwar werden sie wütend, wenn sie das len sie mit dieser in Verbindung bleiben wol der Arbeiterbewegung abgeschaut ist und nisieren, wobei die Organisationsformen von ihrem Willen, sich ihrerseits zu orga hatte nach 35 Jahren des Schweigens, und den Mut, den dinser Streik ihne , Jegeben beitermobilisierung sprach, zeugt von der Stoßkraft der Ar Bauern, der sich für den Sozialismus aus Walesa immer wieder Und die Rede eines es keine Lösung der Krise", sagte Lech Anderung der Lage sei Ohne Brot gibt beider Bewegungen entscheidend fur die terstrichen hatte, wie sehr die Verbindung tung der Bauernfrage aufgezeigt und un Wort zu ergreifen, nachdem es die Bedeu „Bauernsolidaritat" einzuladen, das Danziger Prasidium Sorge, einen Vertreter sammlung im Suden des Landes trug das sierten Arbeitern. vor allem zu den in „Solidaritat" organi dende Verbindungen zur Arbeiterklasse und das ist neu - sind immer enger wer Was es aber im Gegensatz dazu gibt - kann. vorgeschlagen wird, durchgefuhrt werden keine Reform, die von der Bürokratie würde._.Das Mitrauen ist so groß, daß legenheit handle, die nicht lange wahren sich sagten, daß es sich um eine gute Ge kauften, auch die Muttertiere, weil sie gingen und alsbald all ihre Schweine ver der um ein Manöver der Bürokratie, hin- Bauern, die meinten, es handele sich wie diese nahm im Gegenteil ab, weil die Produktion zu erreichen hofften und damit eine bedeutende Erhohung der für Schweinefleisch heraufgesetzt hatten passiert ist, als die Behorden den Preis innern, was zu Anfang der siebziger Jahre bringen? Man muß sich da nur dessen er Reform dieser Art zum guten Ende zu daß die Burokratie in der Lage ware, eine Fragen nachgabe, wer konnte glauben, • Aber selbst wenn sie in allen diesen und der Günstlingswirtschaft. machen mit der Politik der Viehs, des Dungers, etc.) um Schluß zu (gleiche Verteilung der Materialien, des eine Kontrolle über die Produktionsmittel rinen darf sich diese unter den Auf jeder Massenver Privilegien Aber sie Bauern, Aber ist ein Zeichen der der Mehrheit der Arbeiter wiedergaben - - wobei sie im ubrigen nur die Stimmung tat" das Streikproblem behandelt haben Die Art, wie die Führer von „Solidari eigenen Hände zu nehmen " nach 35 Jahren der Unterordnung in die Leute lernen konnen, die Angelegenheit hen Aber wir brauchen Zeit, damit die sammenstoßes mit der Regierung ange sie die Frage des unvermeidlichen Zu und sie besteht in der Vorsicht, mit der klarte ein Präsidiumsmitglied von Gdansk Produktion kontrollieren konnen" - er sind Wir kampfen gegen niemand, denn ten haben, da sie schließlich die Herren Wissen, daß die Arbeiter nichts zu furch Starke besteht auch in dem intuitiven mehr Vertrauen hat zu organisieren Ihre von der Staatspartei, in die niemand Bauern und Studenten, sich unabhangig besteht aber auf dem Recht der Arbeiter, fallen will. Sie verteidigt den Sozialismus, keineswegs hinter das Erreichte zurück Ihre Starke besteht auch darin, daß sie che Situation verantwortlich ist dung und die katastrophale wirtschaftli - einer Burokratie, die fur die Vergeu gegen die Burokratie zusammenschweißt rung in ihrem kampf auf Leben und Tod Zement, der alle Schichten der Bevolke Beziehungen zu bekämpfen; dies ist der schlossenheit, die verha "ten hierarischen beiterklasse darın. Es ist auch ihre Ent rer großen Zahl und dem Gewicht der Ar gegenwärtigen Zeitpunkt nicht nur in ih Die Starke der Bewegung besteht zum WIE STARK DIE BEWEGUNG IST stehen tenden revolutionären Prozesses zu ver um die ganze Dynamik des in Polen wal daß er öffentlich formuliert worden ist, ment darauf zuruckkommt, aber es genugt wahrscheinlich, daß Solidaritat" im Mo monopol in Frage stellt Es ist wenig wirklicht wurde, weil er direkt das Staats- siv ein solcher Vorschlag ist, wenn er ver lichen Laden. Man sieht sotort, wie expio billiger verkaufen wurden, als in den staat richten, wo sie ihre Produkte um 30% vor, sie solle eigene Verkaufsstande er Im ubrigen schlugen sie der Gewerkschaft nichts zu produzieren", fügten sie hinzu. dann tätet ihr besser daran, udernaupt Wenn ihr solche Maschinen bauen mulst, Maschinen schlechter Qualitat aufhóren tern, sie soliten mit der Herstellung von daritat und verlangten von den Arber- der Bauernsolidarität an die von „Soll- tung in Krakau wandten sich die Führer Während einer gemeinsamen Veranstal die Arbeiterbewegung ausgedehnt werden Bauern beschränken, sie sollen auch auf Starke und Reife der sich richtig Zuhilfenahme mit gestritten tisch leichtsinnig einzusetzen. die Waffe des Generalstreiks keineswegs hatten, auf der Notwendigkeit bestand Genossen auf ortlicher Ebene diskutiert zahl der Kollegen, nachdem sie mit ihren mission drei Tage spater, daß die Mehr die Diskussion in der Koordinierungskom tion der Behorden zu antworten, zeigie ausrufen zu wollen, um auf die Provoka Delegierten war, sofort den Generalstreik Reaktion der in Warschau anwesenden zuglich exemplarisch Während die erste des Gerichtes reagiert haben, ist diesbe Die Art wie sie auf die Entscheidung den verschiedenen Gebieten des Landes niveaus und der Mobilisierungskraft in sichts der Heterogenitat des Bewußtseins daß es fur die Bewegung entscheidend ist, bestimmen zu konnen, weil sie wissen, punkt für die Auseinandersetzung selbst spalten Die Fuhrer versuchen, den Zeit auch zum Versuch, dir Bewegung unter der betroffenen Arbeiter fuhren, sondern Denn dies wurde nicht nur zur Isolierung narten tie daran zu hindern, die Mobiliserung Ebene nicht ausreicht, um die Burokra rend das Krafteverhaltnis auf ortlicher in der oder jener Fabrik losgehen, wah sind wilde Streiks, die in isolierter Weise Was sie vor allem zu vermeiden suchen, werk schaft sinnloses Wortgeplankel ware Autonomie und Unabhangigkeit der Ge kig fur die Anerkennung des Streikrechtes Vorsicht anwenden, obwohl sie hartnak- Bewegung die Streikwatte mit solcher Dies erklärt auch, warum die Führer der andersetzung mit der Regierungsmacht Land Streik sagt, sagt auch direkt Ausein deformierten oder degenerierten Im übrigen - wer in einem bürokra- nicht zu gefahrden holen, um die Erreichung der Planziele selben Tag durch eine Uberstunde reinzu- haben, die ausgefallene Stunde noch am kratie aufzeigen sollte sich entschlossen nis zwischen den Arbeitern und der Buro ben, der das bestehende Krafteverhalt streik vom 3 Oktober teilgenommen ha zahlreiche Arbeiter, die an dem Warn fehler sind Das erklart auch, warum zahlen müssen, egal welches die Planungs- Kosten die Arbeiter oft zuallererst be sagt auch wirtschaftliche Verluste, deren licht sind Denn wer in Polen Streik sagt, In dem die Produktionsmittel verstaat sich die Arbeiter in einem Lande befinden dem wirklichen Dilemma haben, in dem verlauten lassen, die wenig Ahnung von eine Keine westlicher Journalisten hat Bewegung, im Gegensatz zu dem, was darauf vorzubereiten ange von Provokationen zu Einsatzen zu zerschlagen ohne weiches die 01074 dagewesen waren. ganisieren, hafte Mittlerweile zeigen Streik Wegen der soll den Vorsitz übernehmen?" Wie organisiert man Versammlungen? Wer Rechenschaftsbericht zusammen? Fragen zu stellen, wie ,Wie stellt man oftmals zum MKZ, um solch elementaren Die Delegierten der Komitees kommen Probleme stehen, die bis jetzt noch nicht zumachen, vor einer ganzen Reihe neuer tagigen Generalstreiks an der Ostsee mit hatten, die phantastische Schule des 14 dern daß auch diejenigen, die das Gluck begonnenen Streiks beteiligt sind son durchgefuhrt hatten noch an den kurzlich weder den Mehrheit der Arbeiter, die sich heute or Es ist nicht nur das Problem, dai die Arbeiterorganisation aufzubauen. waren, alles gelernt haben, um eine dauer ihrer Macht durch die Burokraten beraubt Aktivisten, die bis jetzt ihrer Rechte und rung her gesehen - eine Bewegung, deren Dauer, sondern auch vom Alter ihrer Fuh nicht nur in Bezug auf ihre zeigliche diese ganz junge Bewegung steht Jung fen nicht die Schwierigkeiten, vor denen mals auszeichnet, enttauscht. Sie begrei Haltung, die die „Solidaritat" heute oft waren, uber die zogernde und verwirrte Streik bewegung vom August beeindruckt außerst demokratischen Charakter schrittenen Organisationsformen und dem Beobachter, die von den extrem vorange- WACHSTUMS EINE PERIODE SCHWIERIGEN stand mit diesem Verstandnis in Einklang. Tagen, diese Entscheidung zu andern, den eingeraumte Zeitraum von vierzehn che entscheidung trugen. Der den Behor tees von „Solidaritat" insgesamt eine sol sich versichern, dals die einzeinen Komi der Regierung haben konnte, mulste man in der Auseinandersetzung mit Konsequenzen, die ein etc Im August Streik sich zahlreiche Statuten nicht als beschlußfassende In- Koordinierungskommission, die nach den kussion uber die Rolle der Nationalen zu verleihen Von daher kommt die Dis kontrolliert, einen eindeutigen Charakter allen Strukturen, die man nicht direkt einfach, was auch den Widerwillen erklärt gleichbedeutend mit Stalinismus ist, nicht fast alle Arbeiter Zentralisierung tat" Aber die Diskussion ist insofern, als kratischen Funktionieren der Solidari nach der Zentralisierung und dem demo lung der Bewegung stellt sich die Frage Als lebensnotwendig fur die Entwick legierten berucksichtigen muß. und dais man dies bei der Wahl der De wie man die Probleme am besten lost, verschiedene Auffassungen daruber gibt dies alles viel komplizierter ist, dal es zu setzen. Jetzt erst bemerkt man, daß zeigten, das meiste Vertrauen als Fuhrung laut des Streiks als die kampferischsten tendierte, in diejenigen, die sich im Ver man in der ersten Zeit zweifellos dazu Andere Faktoren erklaren ebenso, daß irgendwelchen Spezialisten zu uberlassen tigen, den Aufbau ihrer Gewerkschaft kampfen, aber gleichzeitig nicht beabsich uber einen langeren Zeitraum hinweg zu die Arbeiter, die es kaum gewohnt sind, zu versorgen zu konnen. All dies belastet wenn sie Schlange stehen mussen, um sich und weil sie Leit verlieren, arbeiten den (wenn nicht noch mehr) im Monat stellt, dal viele Arbeiter bis zu 300 Stun Metall und Stahlindustrie wurde testge kommen - in den meisten Betrieben der chen wurden, um mit threm Geld auszu- nicht arbeiten und oft Uberstunden ma- Dies ware nicht so, wenn die Leute Zøit, wo alles viel schwieriger ist. stellen sich die Probleme jetzt zu einer der Arbeiterdemokratie auszuschopten, Probleme zu diskutieren und alle Formen und es möglich war, alle aufkommenden von morgens bis abends zusammenwaren Vergleich zu der Streikperiode, wo alle kratie Fortschritte sobald auch vorkam, man hat ganz plotzlich ge man viel von ihnen verlangt. Oder, was eine relativ große Rolle zu spielen, weil Die Sachverständigen tendieren dazu, SACHVERSTANDIGEN DIE ROLLE DER Woche macht die Diskussion uber Demo ist mit Burokratısierung Von Woche zu daß die Zentralisierung gleichbedeutend mehr wie anfangs alle davon überzeugt. von Fragen zu stellen. Z.B. sind nicht sich selbst und ihren Freunden eine Reihe Die Delegierten haben deshalb begonnen, den Probleme erwartet, gedrangt wurde eine Losung der in der Schwebe hangen in die Rolle des Anführers, von dem man von Lech Walesa, der gegen seinen Willen gen von der Bedeutung der Erklärungen dungen gefällt werden. Ganz zu schwei- len, was daher rührt, daß keine Entschei- dazu tendiert, selbst das Vakuum zu fül missionsmitgliedern aus Gdansk besteht, Prasidium, das ausschließlich aus Kom immer offensichtlicher geworden, das das mium haben schafft im ubrigen ist es selben Vorstellungen von diesem Gre zwischen den Delegierten, die nicht die wie es bereits der Fall ist - Spannungen Diskussion stecken bleiben wird und - aut Dauer besteht hier die Gefahr, daß die regionaler Ebene aufgebaut wurden. Aber dazu, dal mehr Koordinierungsorgane auf Regionen verstarkte sich, und dies fuhrte tionalen Koordinierungsstruktur und den Nachteile: der Verkehr zwischen der Na brachte eine solche Situation nicht nur schiebt das Problem mission keine Führung ist, und man ver mand, der daran erinnert, das die kom deutlich werden, gibt es immer wieder je Meinungsverschiedenheiten die Mahrheit sich abzuzeichnen scheint. Aber scheidungen zu tallen, sobald eine klare wegung ihre Stimme abzugeben und Ent lerdings nicht hindert, im Namen der Be- stanz angesehen werden kann, was sie alaut spater. Zuerst ===== S. 16 | Inprekorr_19810122_129_016.jpg ===== als die andere ist, und die sie erst dann, tiert wird, von denen eine komplizierter rerseits mit immer mehr Fragen konfron- einsetzt, um sie zu spalten, und die ande- alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel seits sich einer Macht gegenubersieht, die Unerfahrenheit ihrer Fuhrung, die einer- Rolle der Sachverstandigen, sondern die lidarität" ist deshalb sicherlich nicht die Die unmittelbarste Gefahr fur die „So- Kampfbereitschaft damals war groß genug Entscheidung getroffen hatte Aber die nen absetzen wollten, wenn er eine solche daß sie Walesa sofort von seinen Funktio- Zahlreiche Delegierte verhehlten nicht, nalen Koordinierungskommission erfullte zige Forderung der Delegierten der natio- und dies, obwohl die Regierung keine ein- der Druck aus, um den Streik auszusetzen ten sie namlich auf die Prasidiumsmitglie bremsende Rolle gespielt haben Hier ub beim Streik vom 3. Oktober wirklich eine vollem Recht Vorwurfe machte, da sie wichtiger, als man einigen von ihnen mit Funktion der Sachverstandigen ist umso Arbeiter zu entscheiden auf keinen Fall versuchen, an Stelle der sie jemanden den Weg freimachen, aber ihre „Experten" -Rolle so verstehen, dais handenen Probleme zu lösen, sollen aber über mögliche resolutionen, um die vor ge Sachverständige des Warschauer MKZ ihre Rolle klar begrenzt wird, so wie eini gung) können vermieden werden, wenn Intellektuellen auf die Führung der Bewe fahren (nämlich ein zu großer Einfluß der die dieser Situation innewohnenden Ge deutende Unterstützung zukommen. Und Kinderschuhen steckt, eine nicht unbe lionen Anhänger hat und praktisch in den beiterorganisation sehen, die 8 oder 9 Mil die sich plötzlich an der Spitze einer Ar- mehrheitlich absolut unerfahren sind und leuten etc den polnischen Führern, die arbeit der Universitätsprofessoren, Fach- vermittelt wurden, laßt die Zusammen. Kenntnissen des Arbeitsrechts oder der Gewerkschaftsführern ein Minimum die historischen Errungenschaften den der der Gewerkschaft sind und wo durch verständigen" in der Regel selbst Mitglie Länder als fremd erscheint, wo die Sach beiterorganisationen der kapitalistischen Während eine solche Situation in den Ar der Arbeiter in dieser Phase des Aufbaus senheit der Intellektuellen an der Seite kommen lassen, wenn es absolut notwen und man hat sie nur dann noch zu Wort merkt, daß sie gar nicht gewählt waren. schaftswahlen fe stellen die Debanen und den Fortschritt der Be- nicht nur positive Seiten, weil sie oftmals Indes hat diese pragmatische Gangart Branchenstruktur innewohnt, begrenzt zu fahren der Standesorganisation, das einer verankert und strukturiert ist, um die Ge daritat" auf nationaler Ebene ausreichend ge sich neu stellen wird, wenn die „Soli- stimmen alle darin uberein, daß diese Fra uber den Interessen, sich nach Zellen zu mit der Gesamtheit der Arbeiterklasse und die Mehrheit glaubte daß die Einheit um der „Solidaritat" auf der Grundlage sie beschlossen schließlich ihre Auflosung, mit fortschrittlichen Inhalten zu fullen daritat" auf nationaler Ebene existierte, konstituiert hatte, noch bevor die Solı- schaft, die sich als Zellengewerk schaft die Diskussion in der Dozenten-Gewerk- aufzunehmen, trug ohne Zweifel dazu bei Diskussionen die Gegenargumente Anpassungsfahigkeit Ihre Fahigkeit, wiesen die Fuhrer der „Solidaritat" große verhandlungen mit den Behorden - be- durchzusetzen - besonders in den Lohn- bekundeten, um ihre Interessen besser Branchen-Koordinierungskommissionen ziehung) ihren Wunsch nach nationalen nen Bereiche (Transport, Gesundheit, Er- Aber als die Arbeiter der verschiede schaften wehrt, diese letzteren werden Zellen Struktur der „offiziellen" inhaltet verwachsen, als ste sich gegen die zip der Abwahlbarkeit der Delegierten be- mehr mit dieser Konzeption, die das prin- Die polnische Arbeiterklasse ist umso Meinung der Basis vertreten. klar wird, daß sie jetzt nicht mehr die legierten und kann sie absetzen, wenn ten geschaffen wird Jeder kennt die De- le uber die von ihnen gewahlten Delegier Bereiche ebenso wie die direkte Kontrol schen den Arbeitern der verschiedenen Vorteil ist, daß damit die Einheit zwi von dem Prinzip einer regionalen dezen- der Gewerkschaft zum Beispiel ging sie gung zu treffen. Bezuglich des Aufbaus scheidungen für die Zukunft der Bewe schick, als es darum ging, wichtige Ent- Fuhrung dennoch meistens taktisches Ge In ihrem Pragmatismus PRAGMATISMUS DER VORHERRSCHENDE wenn sie sich erneut stellen, zu beantwor auf den Aufbau der Gewerkschaft be eigenen Arbeitsrhythmus mit Rucksicht Premierministers stehen ten Telefonanrufes dieses oder jenes Vize nicht unaufhorlich unter dem Druck letz daß die Delegierten sammlungen der nationalen Koordination ver der Behorden zu vereiteln und Ver- hat sie große Schwierigkeiten, die Mano- Weil die Führung so unerfahren ist, zer Zeit stattfinden ) übrigen gelost, da die Wahlen binnen kur Spaltung zu reden (das Problem ist im Abstimmung nicht einheitlich ist, gibt keinen Grund, jedesmal, wenn eine Bewegung vorhanden sind, aus, und es schiedenen Ansichten, die innerhalb der lichen Differenzierungsprozeß der ver- Punkt zeigen, drucken einen ganz natur- Die Unterschiede, die sich in diesem ten als „Spaltung der Bewegung in langen Spalten und großen Uberschrif waren. Alles Dinge, die in der West-Presse he von Betrieben in ihr nicht vertreten gion kaum reprasentiert war, da eine Rei Fuhrung der Gewerkschaft in ihrer Re che zu sehr drangte, well die provisorische Delegierte hochst unzufrieden, da die Sa- kutiert hatte Natürlich waren zahlreiche wöchentlichen Versammlungen nicht dis lor viel Zeit, da man darüber auf den Man war also viel zu spat dran und ver wochen schriftlich vorlag zu diskutieren wurf für den Wahlmodus der schon seit wirklich niemand die Zeit nahm, den Ent- es stellte sich heraus, daß sich noch jedermann das Gegenteil behaupte- Versammlungen (wahrend am Tage zuvor Wahlen", erklarte Lech Walesa auf den ewig warten. Wir organisieren sofort die „Wir sind Millionen. Wir werden nicht eine vollendete Tatsache war, stutzen. rauf, daß die Existenz der Solidaritat" lich, indem sie sich mit vollem Recht da- wollten, änderte sich die Haltung plotz weiterhin die Sache in die Lange ziehen Sobald es sich zeigte, daß die Behorden sehen, zuerst müssen wir legalisiert sein." über diesen Punkt. ,Wir werden das schon Führer der „Solidarität" auf jede Frage Bis Mitte Oktober antworteten die der Arbeiter auszunutzen Sie wissen ge versuchen, diese Schwachen zur Spaltung und ihrer Errungenschaften zu enterben beiterklasse von ihrer eigenen Geschichte effektiv" auf seine Art es die Ar das burokratische System angerichtet hat, hung Da sieht man, welche Verheerungen ringste theoretische oder politische Erzie ben Streikerfahrung), aber nicht die ge sche Arbeiter (und nicht einmal alle ha weiter als ihre Erfahrungen als kampferi- die meisten Führer bringen nichts Fuhrung der Bewegung heute zu kampfen deutlich, mit welchen Schwierigkeiten die politisch so wenig vorbereitet ist, macht Daß man in einer so wichtigen Frage ODER MITBESTIMMUNG? TEILNAHME, KONTROLLE Panik stimmung auslösen konnen mistşche informationen verbreiten, die objektiver Nachrichtenvermittlung 'alar vor Augen halt, die unter dem Vorwand Rolle der ausländischen Rundfunksender rung auslosen kann, wenn man sich die eingestanden wird, und der leicht Verwir- ter standigem Druck, der meist gar nicht Gefahr Die Bewegung steht dadurch un militarische als vielmehr eine politische Bewegung darstellt derzeit weniger eine Intervention eine wirkliche Gefahr fur die inwiefern die Drohung einer sowjetischen Problem vorbereitet sind, wird auch klar deutlich zeigt, wie wenig sie auf dieses Abgesehen davon, daß ihre Reaktion was wir haben, aber wir werden uns bis ıhre bloßen Hände zeigen Das ist alles, setzen? Die meisten antworten, indem sie tel werden sie zu ihrer Verteidigung ein die Schultern gezuckt hatten. Welche Mit- meidbar, wahrend sie am Vortage noch Tur moglich, sondern sogar fast für unver ten die Intervention plötzlich nicht nur Moskau, sehr impressionistisch und hiel necker oder bei der Reise Kanias nach lich der Erklärungen von Bilak oder Ho- ber mehreren Gelegenheiten, wie anläß- Und doch reagierten gewisse Führer nicht darüber sprechen, um den „Großen das Thema fur sie tabu ist und sie lieber Kraft ihrer Bewegung haben, sei es, daß well sie ein so großes Vertrauen in die sei es, daß sie ihnen absurd vorkommt, die Polen ab, uber diese Frage zu sprechen hängigen auf eine mogliche sowjetische Fragen wie der Vorbereitung der Lohnab: Fuhrungsschwache in politischen eines solchen Pragmatismus und einer sol- Am deutlichsten werden die Gefahren cherecht haben, um unseren Standpunkt Schluß zu machen Wir mussen Mitspra mit dieser ganzen Energieverschwendung anpackt Also was wir wollen, das ist, wenn man die Sache auf Betriebsebene die derzeitige Situation verbessern ließe, lich zahllose Illusionen daruber, wie sich und der Regierung berühren Es gibt nam- Maßnahmen, welche die Frage der Macht Dinge nur andern kann mıt zentralen das Bewußtsein, daß man die Lage der Aber in der Regel wachst aus dieser Er gierten anstelle der Massen uber alles ent machen, wo eine Minderheit von Privile Zeit ist, mit dieser Situation Schluß zu beraubt waren, und daß es nun an der sie bisher ihrer Macht und ihrer Rechte deutlich ihr Gefuhl zum Ausdruck, daß Hand nehmen" wollen, bringen sie damit bekraftigen daß sie troffenen Maßnahmen sind Und wenn sie absurd die auf wirtschaftlicher Ebene ge meisten sehen genau wie willkurlich und hohlt ist, nicht zu vereinbaren sind Die erkämpften Konzessionen unter- uberhaupt, deren Macht schon durch die Dauer mit der Existenz der Burokratie wirtschaftlichen Forderungen Solidarnosc" aufgestellten von Lohnabhangigen gar nicht einsichtig. Derzeit ist einer sehr großen Anzahl man die Diskussion auf die brennenden Gewerkschaften", hort man oft, wenn scheiden das ist nicht die Aufgabe der gehen. " Sollen sie doch regieren und ent blemen konfrontiert, die sie nichts an- beiter, daß ein solcher Kampf sie mit Pro dern auch durch die Angst zahlreicher Ar muß (wie es die Bewußtesten sagen), Son den aufzunehmen, nicht nur dadurch ge gerung den Kampf gegen die Machthaben: ehesten durchblickte Insofern ist die Wei ten von Gdansk, der politisch noch am genau, für was", gestand einer der Exper gekampft wird, aber man weils noch nicht ist „Man weiß, gegen wen und gegen was sie unter Beweis gestellt hat, so niedrig Kampfbereitschaft, beiterklasse im Vergleich zu der außer- daB das Bewußtsein der poinischen Ar lich ihrer politischen Ziele verfügt, und über programmatische Klarheit hinsicht- heute in erster Linie darin, das sie nicht Denn ihre Grenzen hat die Bewegung möglichen Manövern greifen, um Verwir nicht stellen, und sie werden zu allen daß die meisten die Machtfrage tarische intervention vorbereitet sind und nau, Wie wenig die Arbeiter auf eine miliihre Sache in die „Solidarnose" zu unmittelbaren okonomischen Interessen werkschaft strikt auf die Verteidigung der Willen derer, die die Aktivitaten der Ge- Beine geworfen werden, starker als der gung von den Bürokraten zwischen die ist starker als alle Prugel, die der Bewe- Denn die Dynamık der Mobilisierungen werden, ob sie das nun wollen oder nicht. der Solidarnosc vo die Machtfrage gestellt man nicht daran zweifeln, daß die Führer ren Betrieben zu tun haben, dann kann bleme dıskutieren, mit denen sie es in ih- tet und die Arbeiter hort, wie sie die Pro Aber wenn man die Situation beobach kontrollieren, und vielleicht auch beein- auf die Regierung nen, und wir haben auch keine in Bezug mischen. Wir haben keine solche Ambitio- te er Wir wollen uns nicht in Politik ein- tik und der Wirtschaft ziehen?" antworte- gen eine genaue Grenze zwischen der Poli- uberhaupt in einem Land wie dem unsri- Kundgebung gefragt wurde Wie kann man gung sei „apolitisch" Als Walesa auf einer immer wieder versichert wird, die Bewe se kommt dies darın zum Ausdruck, dals habern kommen kann. In gewisser Wei- fruh zum Zusammenstoß mit den Macht bereit sind, und sie befurchten,dals es zu ren daß die Arbeitenden dazu noch nicht Burokraten zu entwerfen. Denn sie spu- tive Wirtschaftspolitik gegenuber der der gar nicht anders konnen, als eine alterna- aufgrund der Forderungen der Bewegung vor der Idee zurückschrecken, dals sie unter den Bewußtesten gibt es viele, die len, noch in der Minderheit. Und selbst nahme tappe, die ihr die Bürokraten stel Gewerkschaft nicht in die Falle der Teil- der Betriebe einrichten musse, damit die daß man spezifische Organe zur Leitung Indes stellten diejenigen, die betonen die Probleme aufgreifen, die sich von Poznan und Warschau sieht, die jetzt wie man das in den Artikeln der Bulletins Arbeiterklasse ihre Spuren hinterlassen, gen der Vergangenheit in der polnischen breitet. Schließlich haben die Erfahrun- le sehen muß, dieser Gedanke ist weit ver- Aufgabe einzig und allein in der Kontrol- den vertreten konnen will, sondern ihre sie wirklich die interessen der Arbeiten Falle der Teilnehme stolpern dürfe, wenn danke, daß die Gewerkschaft nicht in die Nicht alle sind so naiv, und der Ge- tionsniveau der Gießerei steigern. " loyal zusammenarberten und das Produk- anerkennen, dann, glaube ich, kann man Wenn die Behörden die Gewerkschaft Huta Katowicef und er fügte hinzu: können, " sagte ein Mitglied des MKZ von gegenüber der Betriebs/eitung vertreten zu ===== S. 17 | Inprekorr_19810122_129_017.jpg ===== Auf der gleichen Kundgebung, wo man Walesa hören konnte, die Bewegung sei unpolitisch, erklärte Andrzei Gwiadza, auch Mitglied des Präsidiums von Gdansk Viele Leute aus Regierungskreisen fra gen uns, gegen was wir kämpfen, gegen wen wir kämpfen, warum wir kampfen Und wir sagen ihnen: dieses Stadion ge hört uns, das Land gehört uns, die Fabri ken gehören uns. Aber warum sagt nie je mand, daß das, was wir mit diesen Ma schinen herstellen, uns auch gehört? Das hat uns noch niemand gesagt. Unser Ziel ist, dahin zu kommen, daß wir in unseren Fabriken mit unseren Maschinen selbst produzieren, was wir brauchen. " EINE DYNAMIK DER

DOPPELHERRSCHAFT

Wie kann man vor der Dynamik einer solchen Forderung die Augen verschlie Ben? Es ist doch klar, daß unabhangig davon, wie schnell die polnischen Arbei ter ihr Bewußtsein entwickeln, sie merken werden, daß das was sie in ihren Betrieb machen können und machen wollen, sie auch im ganzen Lande, in der ganzen Ge sellschaft machen können. Ein großer Teil von ihnen geht bereits bewußt oder unbe wußt über den von den Gemaßigten ge steckten Rahmen hinaus und greift Pro bleme auf, die weit über die Grenzen ihres Betriebes oder ihrer Region hinausreichen So warfen auf Koordinationsversamm lungen der Stahlwerke von Wroclaw und Umgebung die Arbeiter nicht nur die Fra gen ihrer Arbeitsbedingungen auf, son dern auch die des Mangels an Elektrizitat, der die Betriebe zu nicht mehr als 60 der 70% ihrer Kapazitat produzieren laßt in den meisten Fallen, sowie das Problem der Schlamperei und Verschwendung, wie , sie vor allem bei den Ersatzteilen und den • Rohstoffen herrschen. ,Wie ist es moglich daß es uns an Kupfer fehlt, wahrend nur ein paar Dutzend Kilometer weiter weg das Bergwerk Huta Legnica liegt wo gro- Be Mengen von Kupfer gefordert werden? fragte insbesondere ein Arbeiter von Hut men, einer wichtigen Gießerei von Wro claw Die Antwort Weil Huta Legnica vor allem für den Export produziert Das kann so nicht weitergehen. Das muß um organisiert werden "

Wer da sprach, der sagte es nicht ins Blaue hinein: er arbeitete namlich in einer Werkstatt, wo zwei Riesenpressen - völlig überaltete Maschinen - nur abwechselnd funktionieren konnen, weil der Strom fehlt (uber seinem Kopf konnte man auf i zwei riesigen Spruchbancern lesen. Eine Stundr Stilistend dieser Maschine kostet 150.00) 2k /" und Die Haltung eines jeden Des seines Arbeit entscheider wie effektiv die Produktion ist/... " Und wenn die Beschäftigten von URSUS die schlech te Leitung angreifen, aufgrund welcher neu hergestellte Traktoren wochen und monatelang auf Halde in Freien herumstehen und kaputtgehen, wo doch die tagliche Nachfrage weit hoher ist als der tagliche Ausstoß, dann stellen sie die ge samte bürokratische Leitung infrage und greifen direkt den Plan an, und zwar sehen sie durchaus ein, daß eine zentrale Kommission zur Verteilung der Maschi nen notig ist, aber sie kritisieren die Art, wie die derzeitige Kommission das macht nach den Interessen dieses oder jenes Privilegierten statt nach den wirklichen Bedürfnissen Und die Arbeiter von Gdansk schließlich, die schon wahrend des Streiks dafür gesorgt hatten, daß die Schiffe entladen werden, damit 1.500to Mais den Huhnerzüchtern des Landes ge liefert werden, also das Geflugel nicht um kommt und die Versorgungslage noch schlechter wird, diese Arbeiter beschlos sen kürzlich, keine Lebensmittel auf die Schiffe zu laden, die in Polen selbst man geln, und riefen ihre Kollegen von der Bahn dazu auf, ihnen gleichzutun Diese verschiedenen Beispiele zeigen zur Genüge, daß die Arbeiterklasse schon in Richtung Arbeiterkontrolle geht, was auch jener Arbeiter von URSUS bewies, als es ausdrücken wollte, wie komplex die Aufgaben von Solidarnosc" sind „Wißt Ihr, hier ist es nicht so wie im Westen Wir stehen sozusagen auf beiden Seiten der Barrikade Arbeiter und Unternehmer gleichzeitig "

Selbst Walesa fallt, ppwohl der doch unpolitisch bleiben willdvoll in die „Falle' rein, die er doch umgehen wollte, wenn er über die gerichtliche Zulassung von Solidarnosc" erklärt „Gut, also wenn dieses Gericht sich weigert, uns zu legalisieren, dann können wir nur eines feststellen nämlich daß dieses Gericht nicht unab hangig ist bei seinem Urteil. Die einzige Losung ist also, ein anderes an seine Stel le zu setzen. "

Die polnischen Arbeiter sind in einen Kampf getreten, der nicht nur die Frage der Bürokratie und der Revision des Pla nes auf wirft, sondern die Neuorganisa tion der ganzen Gesellschaft. Die erste Aufgabe der revolutionaren Genossen be steht darin, die Erfahrung der polnischen Arbeiter überall bekannt zu machen, diese haben eine Kraftprobe begonnen, durch die die politische Revolution auf die Ta gesordnung gebracht wird Was uns angeht, so haben wir nichts zu tun mit Aufrufen antikommunistischen Untertons, wie in Frankreich Jean Elleinstein, unterstützt von einer Reihe burgerlicher Personlichkeiten, erlassen und in dem der Akzent gesetzt wird auf die Bedrohung die auf der Unabhängig keit Polens lastet" und die auch eine Gefahr für die Sicherheit Europas und fur unsere eigenen Freiheiten darstellen " Unsere Reaktionen werden nicht von den Erklarungen von Bilak, Honecker und Konsorten bestimmt Naturlich wissen wir daß die Gefahr der sowjetischen Interven- ===== S. 18 | Inprekorr_19810122_129_018.jpg ===== tion auf der polnischen Arbeiterklasse la Ebene entschieden wird, wie die Schlacht Machen wir es wie die Arbeiter von stet, und dai die stalinistische Burokratie ausgeht. Und die polnischen Arbeiter er- Gdansk! war der Schlachtruf der Arbeidamit spielt, um die Bewegung Solidarı- warten viel von der internationalen Soli- ter von Fiat in ihrem Streik vom letzten tat zu entwaffnen daritat Aber viele von ihnen weisen da- Herbst „Die Arbeiter von FSO erklären rauf hin, daß die westliche Presse uns den Arbeitern von Turin ihre Solidarität, Aber wir wollen aktiv an der Solidarı- nicht sehr behilflich ist, wenn sie drei- und die unabhängige Gewerkschaft unter. tatsbewegung der Arbeiterklasse der gan- viertel ihrer Artikel fur die Drohung einer stutzt ihre gerechte Forderungen, insbezen Welt arbeiten Wir warten nicht auf sowjetischen Intervention, fur unsere au sondere diejenige gegen die Entlassungen die sowjetische Truppenbewegungen, um augenblicklichen Schwierigkeiten und die der Streikenden von Turin", antworteten dann Alarm zu rufen, sondern ergreifen uns drohenden Spaltungsgefahren verwen- ihnen die Arbeiter von Fiat Polski in Waruberall Initiativen um die Welle der Sym den " schau mit einem Telegramm vom 3. Okt. pathie, die seit diesem Sommer fur das in dem sie auch die Gründe darlegten, wapolnische Experiment entstanden ist, in Die Arbeiterklasse der kapitalistischen rum sie an diesem Tag einen Warnstreik festes Bewußtsein der Bande umzuwan Lander unterstützt den Kampf der durchfuhrten dein, welche die polnischen Arbeiter mit nischen Arbeiter am effektivsten, wenn denen der kapıtalistischen Lander einen sie sich darauf stützt, was im derzeitigen Dieses Beispiel zeigt, welche Möglichin ihrem Kampf um die Umwandlung der Kampf in Polen deren Starke ausmacht keiten es gibt, mit den polnischen Werkgesellschaftlichen Verhaltnisse und die und von universeller Bedeutung ist, um tatigen konkrete Verbindungen der Soli- Einsetzung einer Gesellschaft, in der die in ihrem eigenen Kampf gegen die Herr- daritat zu knüpfen, denn diese bilden die Bedürfnisse und Bestrebungen der breiten schaft der Bourgeoisie zu erstarken. Wenn besten Garantie dafür, daß der Druck Massen wirklich Befriedigung finden es ihr gelingt, das internationale Kräfte und die Manover des Kreml scheitern werverhaltnıs durch ihren eigenen Kampf zu Wir sind fest davon uberzeugt, daß zu andern, dann macht sie damit die repres einem großen Teil auf der internationalen sive Intervention der Bürokratie schwieri- 7 November 1980 Forts von S 32 Krise erwachsenden erhöhten Kriegsgefahren anzuprangem, sondem ein Mittel, um den Status Quo in Europa zu konsolidieren, wie er nach dem Zweiten Weltkrieg auf den Konferenzen von Jalta und Potsdam festgeschneben wurde Die sowjetische Bürokratie hat darüberhinaus in den Augen der europäischen Arbeiter, im Osten wie im Westen, jede Glaubwürdigkeit verloren, die Arbeiter kennen die wirklichen politischen und sen sogenannten en demokraten zu den sogenannten genau Ihre kriminellen konterrevolutionären nilitarischen Eingriffe in Ungam und der CSSR, ihre aktuellen Interventionsdro- A und berelts fruher ihr nicht minder ver- die polnischen Arbeiter brecherischer militärischer und ökonomi- GEGEN DIE KONFERENZ VON MADRID Beziehungen zu der Junta in El Salvador ! scher Druck auf Jugoslawien haben ihr je- MOBILISIEREN Hände weg von der Revolution in Nicarade Möglichkeit genommen, sich als Ver- gua und im Iran ! teidiger des Selbstbestimmungsrechts der Angesichts des abstoßenden Schauspiels Völker hinzustellen von Dieben, die "Haltet den Dieb" schreien, ruft die Vierte Intemationale die Ar- +++ Sofortige Freilassung von Petr Uhl, den anderen Gefangenen der Charta 71 Die Arbeiterbewegung selbst muß die beiter und Arbeiterinnen Europas und der aller politischen Gefangenen in der UdSSR Verteidigung der Opfer politischer Unter- Welt auf und den "Volksdemokratien", insbesondrückung in Europa und den "Volksdemokratien' vorbehaltlos und ohne Zögem in Vertraut nur auf eure eigenen Kräfte dere von Poiski und den Gefangenen vor die Hand nehmen Sie muß sich voll und auf die autonome massive und einheit- SMOT I anz mit dem grandiosen Aufschwung der liche Aktion der Arbeiterklasse, Ihrer Die parallelen Kämpfe der polnischen Ar- Kämpfe und der autonomen Organisierung Verbündeten und ihrer Massen organisa - beiter und der Arbeiter von FIAT in Turin der Massen in Polen solidarisieren, sie tionen, um die Gefahren von Krieg und muß für alle diese Länder das Recht der Diktatur zu bekämpfen. zeigen das ganze Emanzipationspotential, Arbeiter auf von Staat und Partel der Bü- das die europäische Arbeiterklasse in sich rokratie unabhangige Gewerkschaften for- +++ Nieder mit der NATOI Auflösung al- birgt Entfalten wir dieses Potential für dem, sie muß das Recht auf vollständige ler imperialistischen Stützpunkte in Eu- den gemeinsamen anti-imperialistischen Ausübung demokratischer Freiheiten fur ropa! Keine Stationierung von Pershing- anti-kapitalistischen und anti-bürokratialle Bürger und die Abschaffung der Zen- Raketen und Cruise Missiles! schen Kampf. Vereinigen wir unsere Kräfsur verlangen Weit davon entfemt, da - +++ Gegen das vom Imperialismus und te auf der Grundlage intemationaler Solí- darität und Gleichheit und wir werden Kapitalısmus zu öffnen, hätten solche mit die Tore für eine Restauration des einheimischer Reaktion organisierte Mas- die Geißeln des Kriegs, der Diktatur, des neuen Errungenschaften der Arbeiter in saker der salvadorianischen Bevölkerung, Hungers und der Arbeitslosigkeit für alle Osteuropa eine Konsolidierung der Grund- um den Aufschwung der Revolution in Völker der Welt auf immer verjagen agen der vergesellschafteten und geplan- littelamerika zu stoppen | Keinen Pien la für die Tunta und ihre Mörderarmee durch die Errichtung einer weltweiter en Wirtschaft zur Folge Föderatian sozialistischer Republiken Sofortiger Abbruch der diplomatischen 31 -